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Vergangene Veranstaltungen

08. Oktober 2026
Zeitenwende im Rüstungsmarkt: Wie kann der Marktzugang für neue Akteure erweitert werden?
Die sicherheits- und verteidigungspolitische Lage hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert und die Verteidigungsindustrie ins Zentrum wirtschafts- und sicherheitspolitischer Debatten gerückt. Wachsende Auftragsvolumen und neue Technologien verändern die Anforderungen an den Rüstungsmarkt tiefgreifend. Gleichzeitig bleibt der Marktzugang für viele Unternehmen durch hohe regulatorische und strukturelle Hürden erschwert. Anknüpfend an unser Impulspapier „Verteidigung als Innovationstreiber“ wollen wir diskutieren, ob und wie sich der Marktzugang verändern muss, um aus den steigenden Verteidigungsinvestitionen echte Innovationskraft entstehen zu lassen. Vor diesem Hintergrund diskutieren unsere Mitglieder mit Niklas Wagener MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied im Verteidigungsausschuss und Obmann im Ausschuss für Landwirtschaft und Ernährung Folgende Fragen sollen beim Austausch im Mittelpunkt stehen: Wie gelingt es, den stark konzentrierten Rüstungsmarkt für Start-ups und Mittelstand zu öffnen, ohne Tempo und Versorgungssicherheit in der Beschaffung zu gefährden? Reichen bestehende Instrumente wie Beschaffungsquoten aus oder braucht es strukturelle Reformen, wie z. B. vereinfachte Zertifizierungsprozesse, ein Defence-Onboarding-Programm oder eine Bedarfs- und Technologielandkarte, wie in unserem Impulspapier vorgeschlagen? Wie können verlässliche Investitionsbedingungen für Unternehmen geschaffen werden, die bereits heute in rüstungsrelevante Kapazitäten investieren, wenn gleichzeitig neue Regelwerke zusätzliche Komplexität schaffen? Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
05. Oktober 2026
Zukunft der Versorgung – Wirtschaftliche Chancen der Sektorüberwindung
Das deutsche Gesundheitswesen steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, steigende Gesundheitsausgaben und zunehmende Versorgungsbedarfe stellen alle Akteurinnen und Akteure vor große Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen medizinische Innovationen und neue Versorgungsmodelle die Chance, die traditionelle Trennung zwischen ambulanter, stationärer und pflegerischer Versorgung zu überwinden und Patient:innenpfade effizienter zu gestalten. Darum wollen wir mit unseren Mitgliedern über wirtschaftliche Chancen der Sektorüberwindung diskutieren. Zur Veranstaltung freuen wir uns auf Impulse von: Prof. Dr. Armin Grau MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Gesundheitsausschusses des Bundestages Antonia von Stauffenberg, Geschäftsführerin der Asklepios Klinik Lich GmbH Folgende Fragen werden wir unter anderem beleuchten: Wie lässt sich die Ambulantisierung durch Hybrid-DRG beschleunigen, ohne Versorgungsqualität oder wirtschaftliche Stabilität zu gefährden? Welche zusätzlichen Reformschritte sind notwendig, damit ambulante und stationäre Versorgung künftig tatsächlich aus einem Versorgungspfad gedacht werden? Welche Krankenhäuser oder Regionen haben bereits erfolgreich Spezialisierung, Kooperation und Qualitätsorientierung umgesetzt und welche Faktoren waren dabei entscheidend? Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!
Arbeitsmarkt und Demografie
01. Oktober 2026
Europa als Wirtschaftsmacht – Was braucht die EU, um im globalen Systemwettbewerb zu bestehen?
Europa steht vor einer doppelten Herausforderung: Nach innen braucht es einen handlungsfähigen Binnenmarkt, entschlackte Regulierung und strategische Investitionsfähigkeit. Nach außen muss es sich als wirtschaftspolitischer Akteur in einem zunehmend fragmentierten globalen Umfeld behaupten, ohne sich abzuschotten. Wie beides gelingt und was das für Unternehmen konkret bedeutet, ist die zentrale Frage eines Austauschs zwischen unseren Mitgliedern und Christoph Wolfrum, Leiter der Abteilung EU-Politik und Geoökonomie im Auswärtigen Amt. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem folgende Fragen: Wie lassen sich Wettbewerbsfähigkeit, Souveränität und Erweiterungsfähigkeit politisch vereinen und wie sieht Deutschlands Rolle bei der Diskussion aus? Was bedeutet die Verzahnung von EU-Politik und Geoökonomie in der Praxis, und wie lassen sich strategische Autonomie und Planungssicherheit für Unternehmen zusammenbringen? Mit welchen Partnern und Instrumenten wird diversifiziert, wo steht Deutschland bei der Umsetzung und was bedeutet das für die Wirtschaft? Welche Reformen und Schritte zum Bürokratieabbau im Binnenmarkt sind realistisch, und wie muss ein EU-Haushalt für echte strategische Investitionen aufgestellt sein? Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
24. September 2026
Zirkulär bauen, wirtschaftlich wachsen: Potenziale der Kreislaufwirtschaft im Bausektor heben
Der Bausektor ist einer der zentralen Hebel für eine nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft: Er verursacht etwa die Hälfte des gesamten Abfallaufkommens. Gleichzeitig stehen wir vor der Aufgabe, den Gebäudebestand umfassend zu sanieren und dringend benötigten neuen Wohnraum zu schaffen. Die Kreislaufwirtschaft bietet hier erhebliche Chancen. Wenn wir Baustoffe ressourcenschonender nutzen und Materialkreisläufe schließen, reduzieren wir nicht nur Emissionen und Abfallaufkommen, sondern auch unsere Abhängigkeit von importierten Rohstoffen. Zum Thema : „Zirkulär bauen, wirtschaftlich wachsen: Potenziale der Kreislaufwirtschaft im Bausektor heben“, diskutieren unsere Mitglieder mit Kassem Taher Saleh MdB, Sprecher für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen u.a. folgende Leitfragen: Welche regulatorischen Anpassungen, Standards und wirtschaftspolitischen Anreize braucht es, damit die Kreislaufwirtschaft im Bausektor in der Breite skaliert werden kann? Wie können Politik und Unternehmen Hand in Hand arbeiten, um notwendige Investitionen zu ermöglichen und zirkuläre Wertschöpfungsketten zu stärken? Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
23. September 2026
Gesunde Ernährung fördern: zwischen Transparenz, Eigenverantwortung und Lenkungsinstrumenten
Eine gesunde und nachhaltige Ernährung ist ein wichtiger Baustein für die Prävention ernährungsbedingter Erkrankungen, senkt volkswirtschaftliche Kosten und kann zugleich positive Wirkungen auf die Umwelt haben. Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag dazu bekannt, insbesondere die Ernährung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern und die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen. Für die Förderung gesunder Ernährungsentscheidungen stehen unterschiedliche politische Instrumente zur Verfügung – von Lebensmittelkennzeichnungen und Informationsangeboten über Standards für die Gemeinschaftsverpflegung bis hin zu fiskalischen Anreizen. Welche Ansätze sind wirksam? Wie können Transparenz und Verbraucherorientierung gestärkt werden? Und welche Rolle können Politik und Unternehmen dabei gemeinsam übernehmen? Wir freuen uns auf den Austausch mit: Dr. Zoe Mayer MdB, Sprecherin für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat und Tierschutzbeauftragte der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Dr. Sarah Forberger, Senior Researcher Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
22. September 2026
Vom StromVKG zum Kapazitätsmarkt: Wie kann die Versorgungssicherheit für einen von Erneuerbaren geprägten Strommarkt stabil und kosteneffizient aufgestellt werden?
Der Beschluss des Bundestags zum  „Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz“ (StromVKG) markiert den Beginn einer Gesamtregulatorik für einen Kapazitätsmarkt, den es für gesicherte Kraftwerksleistung beim weiteren Zubau der Erneuerbaren braucht. Doch wie muss der Kapazitätsmarkt designt sein, damit er ohne zu hohe Kosten für die Wirtschaft gezielte Anreize setzt? Wie kann eine technologieoffene und faire Bewertung der Verlässlichkeit von Anlagen geschaffen werden? Dazu tauschen sich unsere Mitglieder mit Katrin Uhlig MdB, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie der Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion, aus. Mehr zum Thema: Während die Ausschreibungen für Langzeitkapazitäten bereits im September starten sollen, sind die Anforderungen für die folgenden Ausschreibungsrunden noch nicht final. Zudem steht für 2027 ein weiteres Gesetzesvorhaben an, das die Umsetzung eines umfassenden Kapazitätsmarkts zur Sicherung der Versorgung ab 2032 festlegt. Dabei ist zu klären, wie dezentrale Flexibilitätsoptionen (etwa Batteriespeicher, industrielles Lastmanagement oder Biomasse) gleichberechtigt teilnehmen können und wie intelligente Vertragsmodelle und Zulassungskriterien gestaltet werden. Dafür braucht es die Perspektive aus der Wirtschaft. Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
21. Juli 2026
Regionalforum Berlin: Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft
Die Berliner Gesundheitswirtschaft zählt zu den stärksten und innovativsten Wirtschaftszweigen der Hauptstadtregion – sie ist ein Motor für Wachstum, Beschäftigung und medizinischen Fortschritt auf europäischem Niveau. Die Branche steht jedoch vor zahlreichen Herausforderungen: Neben den klassischen Hürden Fachkräftemangel, Bürokratie und Digitalisierungsdefizite beeinträchtigen auch steigende Produktionskosten und fragile Lieferketten die internationale Konkurrenzfähigkeit. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen unseres Regionalforums gemeinsam mit unseren Mitgliedern Rahmenbedingungen für den Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft und Life Sciences diskutieren. Welche politischen Weichenstellungen braucht Berlin jetzt, um die Metropolregion als führenden internationalen Innovationsstandort zu stärken und zu bewahren? Wir freuen uns auf eine Round Table Diskussion mit: Werner Graf MdA, Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat von Bündnis 90/Die Grünen für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026, Tuba Bozkurt MdA, Sprecherin für Industrie und Digitalwirtschaft, Bündnis 90/Die Grünen, sowie einem Impuls aus der Wirtschaft von Tobias Helmstorf, Project Lead Berlin Center for Gene and Cell Therapies, Bayer AG.
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
06. Juli 2026
Regionalforum NRW: Ihre Impulse für Grüne Wirtschaftspolitik
NRW wählt 2027 einen neuen Landtag und die Weichen werden jetzt gestellt – unsere Mitglieder geben Impulse für die Landespolitik: Was bewegt Unternehmer:innen? Was braucht der Wirtschaftsstandort NRW? Welche Weichenstellungen sind jetzt entscheidend? Die Wirtschaftsvereinigung der Grünen lädt zu einem exklusiven Austausch in Köln im Rahmen der Grünen Ideentour NRW ein. In kleiner Runde kommen unsere Mitglieder und interessierte Unternehmer:innen direkt ins Gespräch mit: Yazgülü Zeybek, Landesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen NRW Paul Frederik Höller, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium Das ist keine Podiumsdiskussion – das ist ein echtes Arbeitsgespräch. Hier können die Gäste konkrete Ideen, Wünsche und unternehmerische Perspektiven einbringen.
Regionalforen
02. Juli 2026
Grüner Wirtschaftstag 2026 – Abhängigkeiten reduzieren
Die globale Wirtschaftsordnung steht unter Druck: Alte Verlässlichkeiten erodieren, Abhängigkeiten werden sichtbarer, und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit wächst – in Deutschland wie in ganz Europa. Gleichzeitig hat Deutschland wie kaum ein anderes Land von offenen Märkten profitiert. Sind die aktuellen Krisen der Anlass, Deutschland als Teil der europäischen Wirtschaft wieder ökonomisch unabhängiger zu machen? Und inwiefern ist das überhaupt wünschenswert? Am 2. Juli 2026 diskutieren wir diese Fragen in mehreren Online-Panels ab 13:00 Uhr sowie einer Abendveranstaltung vor Ort in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin ab 18:30 Uhr – mit hochkarätigen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, darunter auch unser Vorsitzender Karl Haeusgen. Das vollständige Programm sowie einen Anmelde-Link finden Sie hier: Grüner Wirtschaftstag 2026 | Boell Calendar Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine lebhafte Diskussion.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
01. Juli 2026
Industriepolitik im ländlichen Raum: Die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Mecklenburg-Vorpommern
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich grundlegend: Lieferketten und Energie- und Rohstofffragen prägen den Weg zur klimaneutralen Wirtschaft. Für Mecklenburg-Vorpommern stellt sich die Frage, wie der Standort langfristig wettbewerbsfähig und resilient aufgestellt werden kann. Viele Branchen stehen dabei vor ähnlichen Herausforderungen: Investitionssicherheit, Infrastruktur, Fachkräfte und verlässliche politische Rahmenbedingungen. Vor diesem Hintergrund wollen wir im bei einem regionalen Roundtable in Rostock gemeinsam mit unseren Mitgliedern sowie unserem politischen Gast Claudia Müller, MdB und Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl, diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Mecklenburg-Vorpommern braucht, damit sich unterschiedliche Industrien – von der Bioökonomie über die maritime Industrie bis hin zur Windenergie und Luft- und Raumfahrt – erfolgreich weiterentwickeln können. Folgende Fragen wollen wir unter anderem beleuchten: Welche politischen und wirtschaftlichen Instrumente helfen dabei, Forschung, Entwicklung und industrielle Skalierung besser miteinander zu verbinden und welche Vernetzung zwischen den Akteuren aus Wirtschaft, Politik/Behörden und Forschung ist nötig? Wie muss eine zukunftsgerichtete Rohstoff- und Standortpolitik für Mecklenburg-Vorpommern aussehen? Wie kann für bioökonomische und andere nachhaltige Lösungen ein verlässlicher Markt entstehen, auch durch öffentliche Beschaffung und faire Wettbewerbsbedingungen?
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
25. Juni 2026
Zukunft der dualen Ausbildung im Mittelstand
Deutschland fehlen Fachkräfte in nahezu allen Branchen, und der demografische Wandel verschärft die Lage zusehends. Betriebe, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, spüren diesen Mangel im Alltag: Offene Stellen bleiben unbesetzt, Aufträge können nicht angenommen werden, Wachstum wird gebremst. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die Anforderungen an Berufsbilder in einem Tempo, das Unternehmen gleichermaßen vor neue Fragen stellt. Zusammen mit dem Deutschen Mittelstands-Bund (DMB) e.V., der 34.000 kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland vertritt, laden wir unsere Mitglieder zum Austausch über die Zukunft der dualen Ausbildung im Mittelstand ein. Gemeinsam mit einer Delegation von DMB-Mitgliedern und Dr. Anja Reinalter MdB, Sprecherin für Bildung sowie Parlamentarische Geschäftsführerin im Vorstand der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen möchten wir u.a. folgenden Fragen in einem offenen Austausch nachgehen: Wie können Betriebe als Ausbildungspartner gestärkt werden? Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es, um junge Menschen für eine Berufsausbildung zu begeistern? Und wie gelingt der Wandel hin zu einer digitalisierten Arbeitswelt? In die Diskussion am 25. Juni in Berlin sollen auch die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des DMB zur Zukunft der Ausbildung im Mittelstand einfließen. Bitte beachten Sie, dass sich diese Veranstaltung ausdrücklich an Personen aus Unternehmen richtet, die im Mittelstand aktiv sind oder sich unmittelbar mit den wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen des Mittelstands befassen.
Arbeitsmarkt und Demografie
24. Juni 2026
Novelle des Energieeffizienzgesetzes: Wie lassen sich Entlastung für Unternehmen und ambitionierte Energieeffizienz verbinden?
Im Juni könnte das Bundeskabinett den Entwurf zur Novellierung des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) beschließen. Die geplanten Änderungen betreffen zentrale Fragen für Unternehmen, von Berichtspflichten und Bürokratieaufwand bis hin zu Investitionsanreizen und Vorgaben für Energieeffizienz. Welche Effizienzgewinne hat das bisherige EnEfG aus unternehmerischer Sicht ermöglicht? Wo schaffen die geplanten Änderungen spürbare Entlastung für Unternehmen und wie lässt sich zugleich ein hohes Ambitionsniveau bei der Energieeffizienz sichern? Welche politischen Rahmenbedingungen setzen wirksame Anreize für Investitionen in Energieeffizienz? Darüber können sich unsere Mitglieder austauschen mit Dr. Alaa Alhamwi MdB, Mitglied im Ausschuss Wirtschaft und Energie für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Das EnEfG setzt Vorgaben aus der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) um mit dem Ziel, den Energieverbrauch systematisch zu erfassen, zu senken und transparent zu machen. Die Bundesregierung möchte Unternehmen bei Bürokratiekosten entlasten und zugleich an der Energieeffizienz als einer wichtigen Säule der Energiepolitik festzuhalten. Dafür sollen die Anforderungen im Wesentlichen auf die Vorgaben der EED reduziert werden. Bringen Sie Ihre Perspektiven dazu ein, wie die Umsetzung des EnEfG in der unternehmerischen Praxis bisher funktioniert hat und was aus unternehmerischer Sicht geeignete Lösungen sind, um bürokratische Entlastung mit einer ambitionierten Energieeffizienz zu verbinden.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
23. Juni 2026
Regionalforum Bayern: Resilienz durch Kreislauf: Wirtschaftspolitik für zirkuläre Wertschöpfung
Zunehmende Krisen rund um Rohstoffknappheit und unsichere Lieferketten machen immer deutlicher: Zirkuläre Lösungen dienen nicht nur der Nachhaltigkeit, sondern auch der Resilienz eines Wirtschaftsstandorts. Und sie sind ein Wachstumsfaktor, wie eine Studien-Veröffentlichung des BDI auf der IFAT beziffert hat: bis 2045 kann sich die zirkuläre Bruttowertschöpfung mehr als verdoppeln – auf bis zu 125 Milliarden Euro jährlich. Bayern bietet dabei gute Voraussetzungen, um zirkuläre Wertschöpfungsketten zu entwickeln: eine starke Industrie und produzierendes Gewerbe und damit eine gute Stoffstrombasis, kombiniert mit einer herausragenden Forschungskompetenz und -transfer und einem dynamischen Startup-Ökosystem. Gleichzeitig gibt es Hemmnisse, die abgebaut werden müssen, um zirkuläres Wirtschaften unternehmerisch attraktiv und skalierbar zu machen. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen eines regionalen Roundtables in München gemeinsam mit unseren Mitgliedern und politischen Gästen Katha Schulze MdL, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen im Bayerischen Landtag, und Stephanie Schuhknecht MdL, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung des Bayerischen Landtags, diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Bayern braucht, um sein Potenzial als internationaler Leitstandort für Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Folgende Fragen wollen wir unter anderem beleuchten: Wie kann ein „level playing field“ für zirkuläre Lösungen geschaffen werden – auf dem Markt generell und insbesondere bei der öffentlichen Beschaffung? Welche flankierenden Instrumente braucht es von politischer Seite, um den Ausbau der Circular-Economy, auch von der Forschung in die Praxis, zu fördern und welche Vernetzung zwischen den Akteuren aus Wirtschaft, Politik/ Behörden und Forschung ist nötig? Welche Voraussetzungen braucht es für einen funktionierenden Markt für Sekundärrohstoffe, welche Hemmnisse sollten abgebaut werden?
Geoökonomie, Resilienz und SicherheitRegionalforen
15. Juni 2026
Grüner Wirtschafts-Salon: Digitale Souveränität – Wie behauptet sich Europa im KI-Zeitalter?
Digitale Souveränität insbesondere bei KI-Technologien ist entscheidend für die Chancen des Wirtschaftsstandorts und am Ende auch für unsere Sicherheit. Wir stehen am Anfang einer neuen industriellen Revolution, bei der es Gewinner und Verlierer geben wird. USA und China sind dabei für uns zugleich Partner, Markt, aber eben auch Konkurrenten – teils systemische Konkurrenten. Was bedeutet das für unsere Werte und für unseren Wohlstand? Wie können wir in Europa und in Deutschland selbstbewusst unsere eigenen Stärken ausbauen? Wie kann hier das Zusammenspiel sein von Wirtschaft und Politik? Darüber wollen wir diskutieren – und laden Sie herzlich ein zum zweiten Grünen Wirtschafts-Salon. Diesmal mit: Sebastian Steinhäuser, COO und Mitglied des Vorstands der SAP SE Franziska Brantner, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Adriana Groh, Mitbegründerin und Geschäftsführerin des Sovereign Tech Fund Stephan Beyer, Vorstand Wirtschaftsvereinigung der Grünen Bei der Veranstaltung gibt es einen Start-Impuls von Marina Grigorian, Repräsentantin von Telefónica Germany, es begrüßt unsere Hauptgeschäftsführung Martin Kaul und Katharina Krüger, durch den Abend führt Marie-Christine Knop. Der Grüne Wirtschafts-Salon ist leider ausgebucht.
Innovation, Digitalisierung und Technologie
08. Juni 2026
EEG und Netzpaket: Wie lassen sich Erneuerbaren-Ausbau und eine faire Systemkostenverteilung verbinden?
Der rasante Ausbau der Erneuerbaren eröffnet Chancen für eine unabhängige und langfristig kostengünstige Energieversorgung. Zugleich bestehen die Herausforderung einer besseren Synchronisation mit dem Netzausbau und einer fairen Systemkostenverteilung vor dem Hintergrund erheblicher Investitionen in die Netzinfrastruktur. In der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes und dem Netzpaket hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Vorschläge dazu gemacht, darunter die Einführung eines Redispatch-Vorbehalts, Baukostenzuschüsse auch für Einspeiser und eine Ausweitung der Direkt-Vermarktung. Ziel sind 80 Prozent erneuerbare Energien am Stromverbrauch bis 2030: Wie verbinden wir aber den zügigen Erneuerbaren-Ausbau mit einer fairen Verteilung der Systemkosten? Und wie können Netzengpässe berücksichtigt und zugleich die Integration volatiler Erzeugung verbessert werden? Stärken die Vorschläge Kosteneffizienz und Systemintegration oder drohen sie den Erneuerbaren-Ausbau auszubremsen? Darüber tauschen sich unsere Mitglieder aus mit Lars Rohwer MdB, Mitglied im Ausschuss Wirtschaft und Energie für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik