Flexibilität als Schlüssel zu einem kostengünstigen Stromsystem

16. Dezember 2025 | 10:00 – 11:30 Uhr

mit Michael Kellner MdB

Die Flexibilisierung des Stromsystems macht die Transformation tragbar. Sie senkt Systemkosten, glättet Preisspitzen und stärkt die Versorgungssicherheit: sind Angebot und Nachfrage besser aufeinander abgestimmt, können Netzausbau- und Redispatch-Kosten reduziert und teure (fossile) Kraftwerke seltener genutzt werden.

Wo gibt es Flexibilitätspotenziale bei Erzeugung und Nachfrage, insbesondere von Unternehmen? Welche technischen Innovationen und marktlichen Anreize braucht es für ein effizientes, sicheres und bezahlbares Energiesystem? Wie nutzen wir Speicherkapazitäten und Sektorkopplung optimal? Diese Fragen diskutieren wir mit Michael Kellner MdB, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Dr. Wolf-Peter Schill, Leiter des Forschungsbereichs „Transformation der Energierwirtschaft“ am DIW Berlin.

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17.06.2026
Bioökonomie als Standortmotor für Mecklenburg-Vorpommern
Angesichts der zunehmenden Krisen rund um Rohstoffknappheit und unsichere Lieferketten rückt die Bioökonomie immer stärker in den Fokus, denn Sie adressiert zugleich mehrere Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum: Ressourcensicherheit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen eines regionalen Roundtables in Rostock gemeinsam mit unseren Mitgliedern sowie unserem politischen Gast Claudia Müller MdB und Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl, diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Mecklenburg-Vorpommern braucht, um sein Potenzial als Modellregion für biobasierte Wertschöpfung zu realisieren: Folgende Fragen wollen wir unter anderem beleuchten: Wie kann ein „level playing field“ für bioökonomische Lösungen geschaffen werden – auf dem Markt generell und insbesondere bei der öffentlichen Beschaffung? Welche flankierenden Instrumente braucht es von politischer Seite, um den Ausbau der Bioökonomie, auch von der Forschung in die Praxis, zu fördern und welche Vernetzung zwischen den Akteuren aus Wirtschaft, Politik/Behörden und Forschung ist nötig? Welche Aspekte muss eine zukunftsgerichtete Rohstoffpolitik für M-V berücksichtigen? Die Veranstaltung setzt auf Austausch, Teilnehmer:innen dürfen gerne ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungsvorschläge einbringen.
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
07.03.2024
Deutschlands internationale Wasserstoffpartnerschaften
Im vergangenen Jahr hat der GWD im Rahmen des Fachforums Energie begonnen, über die zukünftige Wasserstoffinfrastruktur Deutschlands zu diskutieren. In Fortsetzung haben wir in dieser Veranstaltung vor allem in der Entstehungs- und Erarbeitungsphase eines Wasserstoff-Kernnetzes in Deutschland die (zukünftigen) internationalen Wasserstoffpartnerschaften Deutschlands in den Fokus gestellt. Dazu durften wir aus der Politik einen Impuls und Beitrag zur Diskussion von Till Mansmann MdB, Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und entwicklungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion begrüßen. Innerhalb des Fachforums herrschte Einigkeit darüber, dass Wasserstoff zu einer tragenden Säule unserer Energieversorgung werden soll. Dazu benötigt es ausreichende Speicherkapazitäten, aber auch Importmöglichkeiten. Hier kommt dem Infrastrukturaufbau eine tragende Rolle zu. Beim Import von Wasserstoff wird ein Wettbewerb der Häfen entstehen, letztendlich werden bei der Einfuhr von sehr großen Mengen Wasserstoff in der Zukunft jedoch nahezu alle Häfen involviert sein: Zu den größten Abnehmern werden große Stahlunternehmen gehören, denn diese benötigen sehr viel Wasserstoff. Es muss demnach dafür gesorgt werden, dass auch kleine und mittelständische Unternehmenn eine Möglichkeit haben, Wasserstoff abzunehmen. Für Mansmann sollte die EU für die Versorgungssicherung richtungsweisend agieren: “Wir müssen die Wasserstoffinfrastruktur als europäisches Vorhaben begreifen, um die Versorgung langfristig zu sichern. Dafür muss die EU pragmatischer werden und nicht zu komplizierte Regelwerke vorgeben, um international richtungsweisend zu werden.” Zum GWD-Standpunkt: Wasserstoffinfrastruktur Zum Positionspapier CCS
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
16.02.2023
FF Digitale Landwirtschaft: Potentiale nutzen – Risiken minimieren
Nachdem der GWD sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema Landwirtschaft und Ernährung beschäftigt hat (das daraus entstandene Positionspapier wird in den kommenden Wochen veröffentlicht), richtete sich der Fokus nun auf die Frage der Digitalisierung in der Landwirtschaft. Zusammen mit Gisela Sengl MdL, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Landwirtschaft und Ernährung von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag, und Dr. Markus Gandorfer, Leiter der Projektgruppe Digitalisierung an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft diskutierten am 16. Februar im bayrischen Landshut Unternehmensvertreter:innen sowie Agrarexpert:innen zu verschiedenen Leitfragen wie: Welche Folgen hat die digitale Transformation für die Landwirtschaft und die Agrarbranche? Wie können Landwirt:innen, Umwelt und Verbraucher:innen gleichermaßen einen Nutzen aus den Möglichkeiten ziehen? Und was ist nötig, um Vorbehalte abzubauen? Dazu verweisen wir auch gerne auf die Berichterstattung in den Landshuter Nachrichten.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit