Regionalforen in den Bundesländern

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Stark vor Ort

Neben den Fachforen ist auch die Arbeit in den verschiedenen Wirtschaftsregionen Deutschlands für uns essentiell. Wir haben in vielen Bundesländern bereits Regionalgruppen, die vor Ort Perspektiven entwickeln. Oft mit Blick auf die Landespolitik, aber auch die Bundespolitik ist wichtig für die Bedingungen in den Regionen. Die Vielfalt der Themen ist groß. Bei Interesse sprechen Sie uns jederzeit gern an.

 

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In der Geschäftsstelle sind für die Regionalforen zuständig:
Anna Cebotareva und Patrick Schuler

Aktuelle Themen

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29.04.2026
Regionalforum NRW: Transformation des Schwerlastverkehrs
Beim 4. Meeting unserer Veranstaltungsreihe „Transformation des Schwerlastverkehrs: Der Roll-out“ in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW (MWIKE) sowie Energy4Climate (E4C) stand die Frage im Mittelpunkt: Wie finanzieren wir die Transformation? Gemeinsam mit Akteur:innen aus Finanzindustrie und Politik, Spediteuren und E-Mobilitäts-Infrastrukturunternehmen haben wir aktuelle Instrumente, Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert. Hier vier zentrale Takeaways aus der Veranstaltung: Förderung kann Türöffner sein aber kein Dauerzustand: Öffentliche Programme setzen wichtige Anreize und ermöglichen den Markteinstieg. Langfristig soll die Transformation jedoch durch Marktmechanismen getragen werden. Dafür ist eine Verstetigung des Maut-Regimes essenziell. Engpass Infrastruktur: Während die Finanzierung von E-LKW zunehmend darstellbar ist, bleibt der Ausbau von Lade- und Energieinfrastruktur die größere Herausforderung – technisch, regulatorisch und finanziell. Planungssicherheit und Skalierung sind kritische Faktoren: Kurzfristige Förderfenster, uneinheitliche Rahmenbedingungen in den Bundesländern und hohe Kapitalbedarfe erschweren Investitionsentscheidungen, insbesondere für KMU. NRW bietet Vorteile als Finanzierungsstandort und ist damit Vorreiter: Insbesondere Bürgschaften sowie die Kombination aus Fördermitteln, Bankfinanzierung und Leasing eröffnen Spielräume – auch für Projekte ohne klassische Eigenkapitalbasis. Es gilt jedoch, diese zahlreichen Möglichkeiten in der Breite bekannter zu machen. Wir danken allen Teilnehmenden für den offenen Austausch und die praxisnahen Einblicke. Unser besonderer Dank gilt den Referenten: Michael Monstadt (Direktor, Leiter Abteilung Hausbanken- und Fördernehmerberatung, NRW.BANK), Dr. Rainer Holtmann (Direktor, PwC), Stefan Leuchten (Leiter des Referats „Klimagerechte Mobilität, Elektromobilität, Lade- und Tankinfrastruktur“, MWIKE), Bodo Sentker (Direktor, Sustainable Finance Client Solutions Firmenkunden, Deutsche Bank), Jörg Steinhoff (Leitung Transport und Logistik, Deutsche Leasing Gruppe), Bernd Reining (Geschäftsführer, ILS – Innovative Logistic Solutions).
Regionalforen Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
14.04.2026
Investieren in Wandel: Tranformationsfinanzierung in Niedersachsen
Die Transformation aktiv gestalten und gleichzeitig nachhaltig, generationengerecht und wettbewerbsstärkend investieren: Wie das gehen kann, stand im Mittelpunkt unserer Veranstaltung „Investieren in Wandel – Transformationsfinanzierung für Niedersachsen“. Mit dem Programm „Niedersachsen kann Zukunft“ stellt das Land rund 14,5 Milliarden Euro für zentrale Zukunftsinvestitionen bereit. Gemeinsam mit Finanzminister Gerald Heere sowie führenden Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik haben wir darüber gesprochen, welche wirtschaftlichen Impulse dieses Finanzierungsprogramm setzen kann – und wie nachhaltige Transformation konkret gelingen kann. Diskutiert wurden unter anderem: Die Rolle von Investitionen für Wettbewerbsfähigkeit und Modernisierung. Kreditfinanzierte Mittel als Hebel für Innovation, Unternehmen und Arbeitsplätze. Branchen und Bereiche mit besonderem Transformationspotenzial. Mittel aus „Niedersachsen kann Zukunft“ fließen in Klimaschutz, Infrastruktur (Brücken, Häfen, ÖPNV, Digitalisierung) und Bildung. Ergänzt werden Projekte in Gesundheitsversorgung, Wohnungsbau und ländliche Entwicklung. Ein zentrales Signal: Ein erheblicher Teil des Geldes fließt direkt in die Kommunen – mit dem Ziel, regionale Wertschöpfung zu stärken und langfristige Multiplikatoreffekte zu erzeugen.
Regionalforen Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
25.03.2026
Zukunft des Innovationsstandorts Berlin-Brandenburg
Wie machen wir Berlin zur ScaleUp-Hauptstadt? Konkrete Ideen für Innovation an der Spree diskutierten mit der Spitzen-Grünen Bettina Jarasch bei uns betahaus-CEO Maximilian von der Ahé und weitere Unternehmen sowie unsere Vorstände Stephan Beyer und Volker Ratzmann bei unserem Regionalforum Berlin-Brandenburg, geleitet von Michael Knoll, GASAG. Grundlage war auch ein Papier des Berliner Startup-Verbands. Klar ist: Es braucht einen echten Push. Einige Punkte aus der Diskussion: Wachstumskapital vom Start-Up zum Scale-Up ist entscheidend, um Wertschöpfung in Berlin zu sichern – sonst wandern die jungen Unternehmen ab oder werden aufgekauft. Die politische Herausforderung ist, hierfür Strukturen zu schaffen – und Bürokratie abzubauen. „Capital Concierge“: Eine zentrale Anlaufstelle für Investoren in der Senatsverwaltung, mit starker Position gegenüber allen Behörden. Kapital für Investitionen gibt es genug, es muss aber nach Berlin geholt werden. Start-Ups/Scale-Ups müssen Chef:innen-Sache werden in der Landesregierung. Es ist eine Frage des politischen Willens, neue Unternehmen zu unterstützen. Wichtige Funktion des Staates: Kunde sein, Leitmärkte aufbauen. Über Nachfrage/Einkauf kann die öffentliche Hand viel bewirken. Es gibt gute Voraussetzungen bei Health Tech mit der Berliner Gesundheitslandschaft, bei Green Tech mit den Hochschulen, auch Defense ist ein wichtiges Thema. Von München lernen: UnternehmerTUM-Aufbau hat lang gedauert, aber bietet heute ein interessantes Ökosystem. Solche Akteure gilt es mit den Unis aufzubauen. Auch eine Kulturfrage: Geld verdienen darf in Berlin nicht als „igitt“ gelten. Auf Unternehmen statt nur auf Kultur und Wissenschaft stolz sein. Berlin braucht ein Leitbild. „Arm aber sexy“ funktioniert nicht mehr – aber Freiheit und Mut zu Neuem machen die Stadt weiter aus. Hieraus müssen wir gemeinsam etwas machen.
Innovation, Digitalisierung und Technologie Regionalforen

Veranstaltungen

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28. Mai 2026
Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt
Die Industrielandschaft in Sachsen-Anhalt zeichnet sich durch eine spannende Mischung aus regional verankerten Unternehmen und neuen Playern aus: Traditionelle Wirtschaftsbereiche wie Chemie, Maschinenbau und Automobilzulieferer befinden sich inmitten von intensiven Transformationsprozessen, während sich neue Hightech-Branchen zunehmend etablieren. Wie lässt sich diese Dynamik zur langfristigen Stärkung des Industriestandorts nutzen? Und welche akuten Herausforderungen und Folgen ergeben sich aus den Lieferengpässen infolge des Irankriegs? Im Rahmen eines regionalen Round Tables bei Bayer im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen wollen wir diskutieren, welche politischen Weichenstellungen es braucht, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu sichern: Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt Mit: Michael Kellner, MdB und Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Olaf Meister, MdL und Sprecher für Wirtschaft, Finanzen, Kommunales, Wissenschaft sowie Tourismus der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt. Die Veranstaltung setzt auf Austausch: Impulse, konkrete Unternehmensperspektiven aus der Region und eine offene Diskussion – u. a. mit Blick auf regionale Stakeholder und Netzwerke. Bringen Sie also gerne Ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungen mit ein.
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforen
01. Jun. 2026
Regionalforum Berlin: Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft
Die Berliner Gesundheitswirtschaft zählt zu den stärksten und innovativsten Wirtschaftszweigen der Hauptstadtregion – sie ist ein Motor für Wachstum, Beschäftigung und medizinischen Fortschritt auf europäischem Niveau. Die Branche steht jedoch vor zahlreichen Herausforderungen: Neben den klassischen Hürden Fachkräftemangel, Bürokratie und Digitalisierungsdefizite beeinträchtigen auch steigende Produktionskosten und fragile Lieferketten die internationale Konkurrenzfähigkeit. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen unseres Regionalforums gemeinsam mit unseren Mitgliedern Rahmenbedingungen für den Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft und Life Sciences diskutieren. Welche politischen Weichenstellungen braucht Berlin jetzt, um die Metropolregion als führenden internationalen Innovationsstandort zu stärken und zu bewahren? Wir freuen uns auf eine Round Table Diskussion mit: Werner Graf MdA, Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat von B90/ Die Grünen für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026, Tuba Bozkurt MdA, Sprecherin für Industrie und Digitalwirtschaft, B90/ Die Grünen, sowie einem Impuls aus der Wirtschaft von Tobias Helmstorf, Project Lead Berlin Center for Gene and Cell Therapies, Bayer AG.
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
17. Jun. 2026
Bioökonomie als Standortmotor für Mecklenburg-Vorpommern
Angesichts der zunehmenden Krisen rund um Rohstoffknappheit und unsichere Lieferketten rückt die Bioökonomie immer stärker in den Fokus, denn Sie adressiert zugleich mehrere Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum: Ressourcensicherheit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen eines regionalen Roundtables in Rostock gemeinsam mit unseren Mitgliedern sowie unserem politischen Gast Claudia Müller MdB und Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl, diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Mecklenburg-Vorpommern braucht, um sein Potenzial als Modellregion für biobasierte Wertschöpfung zu realisieren: Folgende Fragen wollen wir unter anderem beleuchten: Wie kann ein „level playing field“ für bioökonomische Lösungen geschaffen werden – auf dem Markt generell und insbesondere bei der öffentlichen Beschaffung? Welche flankierenden Instrumente braucht es von politischer Seite, um den Ausbau der Bioökonomie, auch von der Forschung in die Praxis, zu fördern und welche Vernetzung zwischen den Akteuren aus Wirtschaft, Politik/Behörden und Forschung ist nötig? Welche Aspekte muss eine zukunftsgerichtete Rohstoffpolitik für M-V berücksichtigen? Die Veranstaltung setzt auf Austausch, Teilnehmer:innen dürfen gerne ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungsvorschläge einbringen.
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa

Publikationen

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10.10.2023
Standpunkt: Regionale Energiewende
Die Energiewende steht im Fokus zahlreicher Diskussionen und politischer Maßnahmen weltweit. Die Umsetzung der Energiewende erfolgt jedoch vor allem auf regionaler Ebene. Die Stärkung regionaler Energiesysteme und -kooperationen ist daher ein bedeutender Schritt zur Erreichung der Pariser Klimaziele. Durch die Förderung erneuerbarer Energien, die Steigerung der Energieeffizienz und die Schaffung einer dezentralen Energieinfrastruktur zur eigenständigen Energieversorgung können Regionen nicht nur ihren ökologischen Fußabdruck verringern, sondern auch neue Wirtschaftsmöglichkeiten schaffen und die lokale Gemeinschaft stärken. Zum Arbeitsfeld Energie  Download
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik Regionalforen Veröffentlichungen
29.03.2023
Transformationskompass – IW-Studie im Auftrag des GWD
In den vergangenen Monaten hat der Grüne Wirtschaftsdialog gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) die Studie „Transformationskompass – Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland“ erarbeitet. Der Leitfaden ist dabei die Frage: Wie kann der Fortschritt der Transformation in ihren verschiedenen Dimensionen verfolgt werden? Auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Ergebnisse repräsentativer Unternehmensbefragungen hat das IW für den GWD darauf hin den Transformationskompass entwickelt. Er soll dazu beitragen, Transparenz zu schaffen und Unternehmen bei der Transformation zu unterstützen. Es ist beabsichtigt, den Transformationskompass regelmäßig fortzuschreiben.Download
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik Regionalforen Veröffentlichungen
26.09.2022
Repräsentative Umfrage zur Transformation der deutschen Wirtschaft
Die aktuellen Krisen stellen viele deutsche Unternehmen vor gewaltige Herausforderungen, eine umfassende Transformation ist unumgänglich. Um einer langfristigen Wohlstandsgefährdung durch die veränderte Sicherheitslage, Klimakrise, schleppend verlaufender Digitalisierung und Fachkräftemangel entgegenzuwirken, gilt es umso mehr, die Weichen jetzt umzustellen. Doch wo steht die deutsche Wirtschaft bei der Transformation und wie geht sie mit der aktuellen Situation um? In einer deutschlandweiten repräsentativen Studie der Pollion GmbH im Auftrag des GWD wurden Unternehmen nach Ihren Einschätzungen zu den aktuellen Herausforderungen und dem Stand der Transformation befragt. Download
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik Regionalforen Veröffentlichungen