Regionalforen in den Bundesländern

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Neben den Fachforen ist auch die Arbeit in den verschiedenen Wirtschaftsregionen Deutschlands für uns essentiell. Wir haben in vielen Bundesländern bereits Regionalgruppen, die vor Ort Perspektiven entwickeln. Oft mit Blick auf die Landespolitik, aber auch die Bundespolitik ist wichtig für die Bedingungen in den Regionen. Die Vielfalt der Themen ist groß. Bei Interesse sprechen Sie uns jederzeit gern an.

 

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In der Geschäftsstelle sind für die Regionalforen zuständig:
Anna Cebotareva und Patrick Schuler

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24.07.2026
Antriebswende bei schweren Lastwagen ermöglichen: Strom, Maut, Absicherung von Investitionen
Die klimaneutrale Antriebswende im Schwerlastverkehr ist möglich – aber nur, wenn die Politik an entscheidenden Stellschrauben dreht. Tut sie das, so können E-Lkw einen Wettbewerbsvorteil von 10-20% gegenüber Diesel-Lkw haben. Und sind vor Preissprüngen bei fossilen Brennstoffen sicher, die durch Kriege wie aktuell im Iran oder Erpressung durch Lieferländer drohen. Hierzu hat die Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen der Wirtschaftsvereinigung der Grünen über zwei Jahre in sieben Workshops mit Fachleuten und Betroffenen aus der Branche Perspektiven entwickelt. Diesen Freitag hat sie ein mehr als 20 Seiten starkes Papier mit Fakten und Vorschlägen an NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur in Hilden übergeben. Die Technik ist da, heißt es in dem Papier. E-Lkw sind schon jetzt für mehr als 70% des deutschen Schwerlastverkehrs geeignet. Entscheidend sind die Kosten: Weil sie in der Anschaffung meist noch rund mindestens doppelt so teuer sind wie fossile Lkw, müssen die Einsparungen im Betrieb die Investition rentabel machen. Die Dimensionen sind erheblich: Der Schwerlastverkehr verursacht etwa ein Drittel des Ausstoßes von Treibhausgasen im Verkehrssektor – der seine Klimaziele in den vergangenen Jahren immer wieder verfehlt hat. Und: Preisgünstiger Transport ist ein Kostenfaktor im Hochlohn-Standort Deutschland, quer durch alle Branchen. Bei der Übernahme unterstrich Ministerin Mona Neubaur die Relevanz des Themas: „Diesel raus, Strom rein: Batterieelektrische Lkw sind der Schlüssel für einen zukunftsfähigen, resilienten und wirtschaftlichen Straßengüterverkehr. Immer mehr Unternehmen in NRW nutzen diese Chancen und stellen ihre Flotten um. Jetzt kommt es darauf an, den Ausbau der Lade- sowie Netzinfrastruktur zu beschleunigen und Investitionen zu ermöglichen. Eine gute Ladeinfrastruktur ist schon heute ein echter Standortfaktor – deshalb unterstützen wir in NRW den Aufbau von attraktiven Lademöglichkeiten. Das stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit, schafft Planungssicherheit und reduziert Abhängigkeiten. So bleibt Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft das logistische Herz Europas.“ Hier die Stellschrauben, die in dem Papier diskutiert werden: Ladestrom auf dem Betriebshof statt an der Autobahn: Netzausbau nötigDie Förderung von Ladeinfrastruktur im Depot der Logistiker braucht mehr Aufmerksamkeit von der Politik – die zu oft nur auf die Ladestationen an den Autobahnen schaut. Bei den öffentlichen Ladestationen liegen die Preise aber deutlich über dem Diesel-Äquivalent, also was pro Kilometer für die Energie bezahlt werden muss. Der für kommendes Jahr geplante EU Emissionshandel 2 wird den Diesel auf Dauer verteuern, aber die Stromkosten bleiben absehbar eine Herausforderung. Deshalb braucht es den Lademix mit günstigem Laden im eigenen Depot. Dafür müssen die nötigen Netzanschlüsse zur Verfügung gestellt werden und der Netzausbaumuss insgesamt stark beschleunigt werden. Stromkosten senken: Netzentgelte stärker öffentlich finanzieren Günstige Strompreise sind ein wesentlicher Faktor für die Elektrifizierung des Transportsektors. Für die Wirtschaft in ihrer ganzen Breite sollte die Erzeugung von günstigem klimaneutralem Strom erhöht und Steuern und Abgaben auf Strom auf das rechtlich zulässige Minimum gesenkt werden. Insbesondere muss ein größerer Teil der Netzentgelte aus öffentlichen Mitteln finanziert werden – die Verbraucher von heute können nicht mit ihren Entgelten das Netz von morgen bezahlen. Zugleich werden energieintensive Unternehmen derzeit durch den Industriestrompreis begünstigt – für den Schwerlastverkehr könnte eine übergangsweise ähnliche Begünstigung die Transformation direkt unterstützen. Mautkosten verlässlich gestalten: Über 2031 hinausDie Mautbefreiung für E-Lkw ist aktuell nur bis Juli 2031 gesichert – für Investitionen in neue Fahrzeuge ist hier eine längere Planbarkeit von mindestens zehn Jahren notwendig. Aktuell werden die Mehrkosten für strombetriebene schwere Lastwagen durch die Befreiung ausgeglichen. Die Begünstigung könnte langfristig schrittweise abgebaut werden, in dem Maße wie die Mehrkosten für E-Lkw sinken und deren Anteil am Straßenverkehr wächst. Investitionen mit öffentlichen Garantien ermöglichenUm den Logistik-Unternehmen ihre erheblichen Investitionen in die Antriebswende zu ermöglichen, braucht es den gezielten Einsatz staatlicher Bürgschaften. Insbesondere beim Bau von Lademöglichkeiten auf den Betriebshöfen wollen Banken oft die gebaute Infrastruktur nicht als Sicherheit akzeptieren. Hier sind Programme mit Garantien insbesondere von Länder-Seite nötig. Diese wären nach Einschätzung der betroffenen Branchen günstiger als Subventions-Programme und hätten zugleich mehr Hebelwirkung. Stimmen einiger Unternehmen, die an den Workshops teilgenommen haben: „Die Technik ist da, die Fahrzeuge sind da. Was die Transformation des Schwerlastverkehrs heute bremst, sind vor allem fehlende, öffentlich zugängliche Ladepunkte sowie fehlende Netzkapazitäten und langwierige Anschlussverfahren, um Depotladen zu realisieren. Für uns als REWE Group ist zudem Planungssicherheit ein entscheidender Hebel. Wenn Politik und Netzbetreiber den Infrastrukturausbau beschleunigen und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, kann die Antriebswende im Straßengüterverkehr deutlich schneller Fahrt aufnehmen und einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen leisten.“Dr. Fabian Nevries, Head of Transport Innovation & Technik, Rewe Group „Die Antriebswende im Schwerlastverkehr ist entscheidend für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Logistik. Die Fahrzeuge sind verfügbar – entscheidend ist jetzt der schnelle Ausbau der Netzinfrastruktur. Denn lange Wartezeiten und fehlende Anschlusskapazitäten verzögern den Umstieg auf E-Lkw. Deshalb braucht es eine vorausschauende Netzplanung und schnellere Netzanschlussverfahren.“Dr. Fabian Sösemann, Geschäftsführer, GP JOULE Connect GmbH „Die Antriebswende im Nutzfahrzeugsektor ist längst kein Zukunftsprojekt mehr, sie ist eine unmittelbare Notwendigkeit. Wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen wollen, müssen wir den Übergang vom Diesel zum batterieelektrischen LKW jetzt entschlossen vollziehen. Die Technologie ist bereit, die Unternehmen stehen in den Startlöchern, und die Logistik befindet sich mitten in einer historischen Transformation. Die nächsten Schritte müssen klar und mutig sein: Logistik- und Speditionsunternehmen werden sehr bald mehr Strom verbrauchen als heutige große Industrien. Um in diesem neuen Energiezeitalter wettbewerbssicher zu bleiben oder zu werden, muss die Politik die Strom- und Energiesteuer neu denken, Belastungen reduzieren und Bürokratie spürbar verschlanken. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen – nicht ausbremsen. Die Antriebswende gelingt nur, wenn Politik und Wirtschaft gemeinsam handeln. Wir sind bereit, unseren Teil zu leisten.“Bernd Reining, Geschäftsführer ILS Innovative Logistic Solutions GmbH Die Transformation des Schwerlastverkehrs ist eine zentrale Voraussetzung, um die Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit des Wirtschafts- und Industriestandorts Deutschland zu sichern. Für Unternehmen wird es ein wichtiger Wettbewerbsfaktor werden, wenn Kunden, zunehmend klimafreundliche Transportlösungen erwarten.Die Politik muss verlässliche und langfristige Rahmenbedingungen schaffen: Dazu gehören insbesondere der beschleunigte Ausbau einer flächendeckenden Hochleistungs-Ladeinfrastruktur, ausreichende Netzkapazitäten sowie Planungssicherheit bei Förderinstrumenten und regulatorischen Vorgaben. Nur so können Unternehmen die notwendigen Investitionen in emissionsfreie Nutzfahrzeuge mit Vertrauen und wirtschaftlicher Perspektive tätigen. Das Planungsziel 2031 für die Mautbefreiung ist dabei nicht ausreichend.Andre Wessels, Geschäftsführer Wessels Logistik
Regionalforen Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
06.07.2026
Weniger Bürokratie, mehr Zukunft für NRW
Impulse aus der Wirtschaft für die Politik in NRW: Unsere Mitglieder sprachen mit Yazgülü Zeybek, Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen NRW, und Paul Höller vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW über aktuelle politische Vorhaben und Herausforderungen, und wie Wirtschaftspolitik in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Bürokratie abgebaut, Verwaltungsverfahren vereinfacht und bessere Rahmenbedingungen für Investitionen geschaffen werden können. Hier einige zentrale Punkte aus der Diskussion: Bürokratie stark wie nie abbauen: NRW dreht die Beweislast um – Berichtspflichten und Schriftformerfordernisse sollen künftig grundsätzlich entfallen bzw. digitalisiert werden, sofern die Verwaltung ihre Notwendigkeit nicht ausdrücklich begründet. Verwaltung digital vernetzen: Das One-Stop-Prinzip bleibt ein wichtiges Ziel. Unternehmen sollten Daten künftig nur einmal melden müssen – dafür braucht es interoperable digitale Systeme in der Verwaltung. Regulierung im Praxistest: Neue Vorgaben werden bereits jetzt vor ihrer Einführung systematisch mit den Anwender:innen getestet. Gleichzeitig prüft die Landesregierung derzeit auf Basis hunderter Rückmeldungen aus der Verwaltung, welche Vorschriften überflüssig oder zu komplex sind. Klare Zuständigkeiten schaffen: Auch institutionelle Reformen gehören zur Debatte – etwa die Frage, wie Datenschutzaufsicht effizienter organisiert und Doppelstrukturen zwischen Bund und Land reduziert werden können. Daten als Grundlage für Zukunftsmärkte: Gerade für Kreislaufwirtschaft und andere Zukunftsbranchen braucht gute Regulierung eine belastbare Datenbasis. KI als Chance für die Verwaltung: Angesichts des bevorstehenden Generationenwechsels in den Behörden kann der gezielte Einsatz von Künstlicher Intelligenz helfen, Fachkräftemangel abzufedern und Verwaltungsprozesse zu beschleunigen. Mehr privates Kapital für öffentliche Infrastruktur: Der Staat muss private Investitionen stärker hebeln, damit Infrastruktur schneller modernisiert wird und Bürger:innen konkrete Verbesserungen erleben. Verlässlichkeit stärkt Vertrauen: Politik gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn getroffene Entscheidungen in einer Koalition geschlossen vertreten und nachvollziehbar umgesetzt werden. Der Austausch hat gezeigt: Gute Wirtschaftspolitik entsteht dort, wo Politik und Unternehmen frühzeitig miteinander ins Gespräch kommen.
Regionalforen
11.05.2026
Digitale Souveränität als Standortfaktor: Handlungsfähigkeit statt Abschottung
Für die Wettbewerbsfähigkeit Europas wird digitale Souveränität zunehmend zu einem entscheidenden Standortfaktor. Dabei geht es nicht um Abschottung, sondern um die Fähigkeit, bei kritischen Technologien echte Wahlmöglichkeiten zu haben, Abhängigkeiten bewusst zu gestalten und strategisch handlungsfähig zu bleiben. Über Herausforderungen und Chancen von digitaler Souveränität diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Cybersicherheitsforschung bei unserem Round Table „Digitale Souveränität als Standortfaktor“ in den Räumen unseres Mitglieds Siemens in Frankfurt am Main. Mit dabei u. a. waren Anna Lührmann MdB, stv. Vorsitzende des Ausschusses für Digitales und Staatsmodernisierung und Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Hessen, und Mathias Wagner MdL, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag. Deutlich wurde: Deutschland und Europa verfügen in wichtigen Technologiefeldern bereits über starke Ausgangspositionen – etwa bei industriellen Daten, Sensorik, Automatisierung sowie der zunehmenden Konvergenz von IT und Operational Technology (OT). Entscheidend ist nun, diese Stärken in strategische Handlungsfähigkeit zu übersetzen. Einige zentrale Punkte aus der Diskussion: Digitale Souveränität umfasst weit mehr als den Standort von Rechenzentren. Auch Eigentumsstrukturen, offene Standards und Interoperabilität sind entscheidende Faktoren. Die größten Cyberrisiken entstehen häufig nicht durch unbekannte „Zero Days“, sondern durch bekannte, ungepatchte Schwachstellen und mangelnde Strategien. Europa benötigt gemeinsame Cloud-Standards, skalierbare digitale Infrastruktur sowie stärkere Investitionen in KI- und Quanten-Technologien. Gerade industrielle Daten und die Konvergenz von IT und OT bieten enorme Chancen für europäische Wertschöpfung und Wettbewerbsvorteile. Hessen bzw. die Rhein-Main-Region kann als Rechenzentrumsstandort eine wichtige Rolle spielen – wenn Infrastruktur und industriepolitische Ziele zusammengedacht werden. Die Diskussion machte deutlich: Digitale Souveränität ist kein Selbstzweck. Sie stärkt die Resilienz, Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Europa und wird damit zunehmend zu einem entscheidenden Faktor für wirtschaftlichen Erfolg.
Innovation, Digitalisierung und Technologie Regionalforen

Veranstaltungen

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21. Jul. 2026
Regionalforum Berlin: Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft
Die Berliner Gesundheitswirtschaft zählt zu den stärksten und innovativsten Wirtschaftszweigen der Hauptstadtregion – sie ist ein Motor für Wachstum, Beschäftigung und medizinischen Fortschritt auf europäischem Niveau. Die Branche steht jedoch vor zahlreichen Herausforderungen: Neben den klassischen Hürden Fachkräftemangel, Bürokratie und Digitalisierungsdefizite beeinträchtigen auch steigende Produktionskosten und fragile Lieferketten die internationale Konkurrenzfähigkeit. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen unseres Regionalforums gemeinsam mit unseren Mitgliedern Rahmenbedingungen für den Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft und Life Sciences diskutieren. Welche politischen Weichenstellungen braucht Berlin jetzt, um die Metropolregion als führenden internationalen Innovationsstandort zu stärken und zu bewahren? Wir freuen uns auf eine Round Table Diskussion mit: Werner Graf MdA, Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat von B90/ Die Grünen für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026, Tuba Bozkurt MdA, Sprecherin für Industrie und Digitalwirtschaft, B90/ Die Grünen, sowie einem Impuls aus der Wirtschaft von Tobias Helmstorf, Project Lead Berlin Center for Gene and Cell Therapies, Bayer AG.
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
06. Jul. 2026
Regionalforum NRW: Ihre Impulse für Grüne Wirtschaftspolitik
NRW wählt 2027 einen neuen Landtag und die Weichen werden jetzt gestellt – unsere Mitglieder geben Impulse für die Landespolitik: Was bewegt Unternehmer:innen? Was braucht der Wirtschaftsstandort NRW? Welche Weichenstellungen sind jetzt entscheidend? Die Wirtschaftsvereinigung der Grünen lädt zu einem exklusiven Austausch in Köln im Rahmen der Grünen Ideentour NRW ein. In kleiner Runde kommen unsere Mitglieder und interessierte Unternehmer:innen direkt ins Gespräch mit: Yazgülü Zeybek, Landesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen NRW Paul Frederik Höller, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium Das ist keine Podiumsdiskussion – das ist ein echtes Arbeitsgespräch. Hier können die Gäste konkrete Ideen, Wünsche und unternehmerische Perspektiven einbringen.
Regionalforen
01. Jul. 2026
Industriepolitik im ländlichen Raum: Die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Mecklenburg-Vorpommern
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich grundlegend: Lieferketten und Energie- und Rohstofffragen prägen den Weg zur klimaneutralen Wirtschaft. Für Mecklenburg-Vorpommern stellt sich die Frage, wie der Standort langfristig wettbewerbsfähig und resilient aufgestellt werden kann. Viele Branchen stehen dabei vor ähnlichen Herausforderungen: Investitionssicherheit, Infrastruktur, Fachkräfte und verlässliche politische Rahmenbedingungen. Vor diesem Hintergrund wollen wir im bei einem regionalen Roundtable in Rostock gemeinsam mit unseren Mitgliedern sowie unserem politischen Gast Claudia Müller, MdB und Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl, diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Mecklenburg-Vorpommern braucht, damit sich unterschiedliche Industrien – von der Bioökonomie über die maritime Industrie bis hin zur Windenergie und Luft- und Raumfahrt – erfolgreich weiterentwickeln können. Folgende Fragen wollen wir unter anderem beleuchten: Welche politischen und wirtschaftlichen Instrumente helfen dabei, Forschung, Entwicklung und industrielle Skalierung besser miteinander zu verbinden und welche Vernetzung zwischen den Akteuren aus Wirtschaft, Politik/Behörden und Forschung ist nötig? Wie muss eine zukunftsgerichtete Rohstoff- und Standortpolitik für Mecklenburg-Vorpommern aussehen? Wie kann für bioökonomische und andere nachhaltige Lösungen ein verlässlicher Markt entstehen, auch durch öffentliche Beschaffung und faire Wettbewerbsbedingungen?
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa

Publikationen

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10.10.2023
Standpunkt: Regionale Energiewende
Die Energiewende steht im Fokus zahlreicher Diskussionen und politischer Maßnahmen weltweit. Die Umsetzung der Energiewende erfolgt jedoch vor allem auf regionaler Ebene. Die Stärkung regionaler Energiesysteme und -kooperationen ist daher ein bedeutender Schritt zur Erreichung der Pariser Klimaziele. Durch die Förderung erneuerbarer Energien, die Steigerung der Energieeffizienz und die Schaffung einer dezentralen Energieinfrastruktur zur eigenständigen Energieversorgung können Regionen nicht nur ihren ökologischen Fußabdruck verringern, sondern auch neue Wirtschaftsmöglichkeiten schaffen und die lokale Gemeinschaft stärken. Zum Arbeitsfeld Energie  Download
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik Regionalforen Veröffentlichungen
29.03.2023
Transformationskompass – IW-Studie im Auftrag des GWD
In den vergangenen Monaten hat der Grüne Wirtschaftsdialog gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) die Studie „Transformationskompass – Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland“ erarbeitet. Der Leitfaden ist dabei die Frage: Wie kann der Fortschritt der Transformation in ihren verschiedenen Dimensionen verfolgt werden? Auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Ergebnisse repräsentativer Unternehmensbefragungen hat das IW für den GWD darauf hin den Transformationskompass entwickelt. Er soll dazu beitragen, Transparenz zu schaffen und Unternehmen bei der Transformation zu unterstützen. Es ist beabsichtigt, den Transformationskompass regelmäßig fortzuschreiben.Download
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik Regionalforen Veröffentlichungen
26.09.2022
Repräsentative Umfrage zur Transformation der deutschen Wirtschaft
Die aktuellen Krisen stellen viele deutsche Unternehmen vor gewaltige Herausforderungen, eine umfassende Transformation ist unumgänglich. Um einer langfristigen Wohlstandsgefährdung durch die veränderte Sicherheitslage, Klimakrise, schleppend verlaufender Digitalisierung und Fachkräftemangel entgegenzuwirken, gilt es umso mehr, die Weichen jetzt umzustellen. Doch wo steht die deutsche Wirtschaft bei der Transformation und wie geht sie mit der aktuellen Situation um? In einer deutschlandweiten repräsentativen Studie der Pollion GmbH im Auftrag des GWD wurden Unternehmen nach Ihren Einschätzungen zu den aktuellen Herausforderungen und dem Stand der Transformation befragt. Download
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik Regionalforen Veröffentlichungen