Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik

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Wettbewerbsfähig und zukunftsfest

Tragfähige Transformation ist unser Ziel – die Verbindung von Wettbewerbsfähigkeit und Klimaneutralität. Die Energiewende hat hier zentrale Bedeutung, von Strom über Wärme bis zu Molekülen. Zugleich befassen wir uns mit Industriepolitik in ihrer ganzen Breite: Gemeinsam für den Standort Deutschland in Europa.

Themen in diesem Fachforum sind unter anderem:

  • Ausbaupfade, Kraftwerksstrategie, Netzbefähigung
  • Wasserstoffstrategie
  • Klimaziele erreichen
  • Dekarbonisierung ermöglichen
  • Wettbewerbsfähige Industriestrategie

Unsere Expert:innen

Das Fachforum leiten zwei unserer Mitglieder: Katharina Roehrig und Matthias Breimhorst

In der Geschäftsstelle sind zuständig: Simon Behnisch, Felix Klein

Katharina Roehrig
Matthias Breimhorst

Aktuelle Themen

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02.06.2026
Martin Kaul beim FDP-Parteitag
Die Debatten zur Zukunft der FDP halten an. Unser Hauptgeschäftsführer Martin Kaul war beim Parteitag. Seine Bilanz: Wir hoffen, dass die Liberalen eine Partei der Mitte bleiben und nicht nach rechts abbiegen. Für heimatlose Liberale sind wir als Wirtschaftsvereinigung der Grünen jederzeit gern da, um das Gemeinsame zu suchen: für Wettbewerbsfähigkeit und Klimaneutralität. Auch das Sondervermögen war Thema auf dem Parteitag. Der Standpunkt der Wirtschaftsvereinigung der Grünen bleibt klar: Neben der Schuldenbremse braucht es Investitionen in die Infrastruktur, um die Grundlagen für die wirtschaftliche Entwicklung von morgen zu schaffen. Das Kriterium der Zusätzlichkeit sollte dabei aber stärker berücksichtigt werden. 
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
28.05.2026
Industriepolitik vor Ort: Austausch bei Bayer in Bitterfeld-Wolfen
Spannender Austausch und interessante Einblicke bei unserem Mitglied Bayer in Stadt Bitterfeld-Wolfen. Der Standort steht auch für eine gelungene Transformation nach der Wiedervereinigung. Direkt nach der Wende angesiedelt, zeigt sich hier eindrucksvoll: Alte Stärken können neue Chancen schaffen. Sachsen-Anhalt hat das Potenzial, auch künftig ein starker Industriestandort zu sein. Dafür braucht es aber die richtigen Rahmenbedingungen. Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung der Grünen diskutierten im Anschluss an eine Werksbesichtigung mit Michael Kellner MdB (Bündnis 90/die Grünen), Olaf Meister MdL (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Heiko Knopf (stv. Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen). Aus den Gesprächen ergaben sich zentrale Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts: Weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungsverfahren, um Investitionen und Innovationen zu beschleunigen. Wettbewerbsfähige Energiepreise für Unternehmen und Haushalte. Der weitere Ausbau klimaneutraler Energieversorgung, um Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern und damit verbundenen Preisschwankungen zu reduzieren. Investitionen in Zukunftsfelder wie Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Darüber hinaus wurden auch die aktuellen Herausforderungen für die Industrie diskutiert. Steigende Rohstoffpreise, geopolitische Unsicherheiten und zunehmender internationaler Wettbewerb setzen viele Unternehmen unter Druck. Europa muss entschlossen handeln, wenn faire Wettbewerbsbedingungen auf den globalen Märkten gefährdet sind. Ein weiterer Schwerpunkt war die Verfügbarkeit von Arbeits- und Fachkräften. Offenheit, Integration und attraktive Rahmenbedingungen für internationale Fachkräfte sind wichtige Faktoren, um die Zukunftsfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern. Politik muss den Mut haben, notwendige Veränderungen konsequent umzusetzen und das auch offen zu kommunizieren. Nur so lassen sich Zukunftsängste abbauen und das Vertrauen in den Standort stärken. Der Besuch bei Bayer machte deutlich: Moderne industrielle Produktion hat in Deutschland eine Zukunft. Damit Unternehmen erfolgreich investieren und wachsen können, braucht es aber verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und den Mut, notwendige Veränderungen konsequent umzusetzen.  
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
23.05.2026
Marie-Luise Wolff im t-online-Interview
„Eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik kann nur grün sein“ Unsere Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff hat mit t-online über Energiepreise, das Gebäudemodernisierungsgesetz, die Politik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, über Schwarz-Grün, Management in der Politik und die Rolle der Wirtschaftsvereinigung der Grünen gesprochen. Dabei macht sie deutlich: Wettbewerbsfähigkeit und Klimaneutralität gehören zusammen. Einige Ausschnitte aus dem Interview: „Eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik kann nur grün sein, und zwar im inhaltlichen Sinne, nicht im parteipolitischen. Die Transformation zur Klimaneutralität ist ein Innovationstreiber.“ „Wir müssen weg von den Fossilen. Es ist schlicht falsch, dass diese günstiger sind als die Erneuerbaren.“ „Beim Netzausbau hätten alle mehr machen können und müssen, auch schon vor der Ampel. Und die jetzige Regierung bremst sogar.“ „Das neue Gesetz heißt Gebäudemodernisierungsgesetz, ohne dass irgendetwas am Gebäude modernisiert werden muss. Wir steigern die Gasverbrennung in einer Zeit, in der das Gas immer teurer wird.“ „In jeder Führungsriege gibt es unterschiedliche Perspektiven. Das Wichtigste ist dann aber: gegenseitig Vertrauen gewinnen. Das fehlt der aktuellen Regierung“ Drei Maßnahmen für Wirtschaftswachstum: „Energiepreise längerfristig“ senken; „Sondervermögen tatsächlich für zusätzliche Investitionen nutzen“; „der schnellste Konjunkturimpuls [ist] oft nicht neues Geld, sondern das Wegräumen von Bremsklötzen“ Zu Schwarz-Grün im Bund: „Eine Zusammenarbeit der beiden Parteien, auch im Bund, muss immer eine Option sein. […] Grüne und Union sind sich kulturell und auch von ihren Werten oft sehr nah.“ Das ganze Interview finden Sie bei t-online.
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24. Jun. 2026
Novelle des Energieeffizienzgesetzes: Wie lassen sich Entlastung für Unternehmen und ambitionierte Energieeffizienz verbinden?
Im Juni könnte das Bundeskabinett den Entwurf zur Novellierung des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) beschließen. Die geplanten Änderungen betreffen zentrale Fragen für Unternehmen, von Berichtspflichten und Bürokratieaufwand bis hin zu Investitionsanreizen und Vorgaben für Energieeffizienz. Welche Effizienzgewinne hat das bisherige EnEfG aus unternehmerischer Sicht ermöglicht? Wo schaffen die geplanten Änderungen spürbare Entlastung für Unternehmen und wie lässt sich zugleich ein hohes Ambitionsniveau bei der Energieeffizienz sichern? Welche politischen Rahmenbedingungen setzen wirksame Anreize für Investitionen in Energieeffizienz? Darüber können sich unsere Mitglieder austauschen mit Dr. Alaa Alhamwi MdB, Mitglied im Ausschuss Wirtschaft und Energie für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Das EnEfG setzt Vorgaben aus der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) um mit dem Ziel, den Energieverbrauch systematisch zu erfassen, zu senken und transparent zu machen. Die Bundesregierung möchte Unternehmen bei Bürokratiekosten entlasten und zugleich an der Energieeffizienz als einer wichtigen Säule der Energiepolitik festzuhalten. Dafür sollen die Anforderungen im Wesentlichen auf die Vorgaben der EED reduziert werden. Bringen Sie Ihre Perspektiven dazu ein, wie die Umsetzung des EnEfG in der unternehmerischen Praxis bisher funktioniert hat und was aus unternehmerischer Sicht geeignete Lösungen sind, um bürokratische Entlastung mit einer ambitionierten Energieeffizienz zu verbinden.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
08. Jun. 2026
EEG und Netzpaket: Wie lassen sich Erneuerbaren-Ausbau und eine faire Systemkostenverteilung verbinden?
Der rasante Ausbau der Erneuerbaren eröffnet Chancen für eine unabhängige und langfristig kostengünstige Energieversorgung. Zugleich bestehen die Herausforderung einer besseren Synchronisation mit dem Netzausbau und einer fairen Systemkostenverteilung vor dem Hintergrund erheblicher Investitionen in die Netzinfrastruktur. In der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes und dem Netzpaket hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Vorschläge dazu gemacht, darunter die Einführung eines Redispatch-Vorbehalts, Baukostenzuschüsse auch für Einspeiser und eine Ausweitung der Direkt-Vermarktung. Ziel sind 80 Prozent erneuerbare Energien am Stromverbrauch bis 2030: Wie verbinden wir aber den zügigen Erneuerbaren-Ausbau mit einer fairen Verteilung der Systemkosten? Und wie können Netzengpässe berücksichtigt und zugleich die Integration volatiler Erzeugung verbessert werden? Stärken die Vorschläge Kosteneffizienz und Systemintegration oder drohen sie den Erneuerbaren-Ausbau auszubremsen? Darüber tauschen sich unsere Mitglieder aus mit Lars Rohwer MdB, Mitglied im Ausschuss Wirtschaft und Energie für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
28. Mai 2026
Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt
Die Industrielandschaft in Sachsen-Anhalt zeichnet sich durch eine spannende Mischung aus regional verankerten Unternehmen und neuen Playern aus: Traditionelle Wirtschaftsbereiche wie Chemie, Maschinenbau und Automobilzulieferer befinden sich inmitten von intensiven Transformationsprozessen, während sich neue Hightech-Branchen zunehmend etablieren. Wie lässt sich diese Dynamik zur langfristigen Stärkung des Industriestandorts nutzen? Und welche akuten Herausforderungen und Folgen ergeben sich aus den Lieferengpässen infolge des Irankriegs? Im Rahmen eines regionalen Round Tables bei Bayer im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen wollen wir diskutieren, welche politischen Weichenstellungen es braucht, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu sichern: Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt Mit: Michael Kellner, MdB und Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Olaf Meister, MdL und Sprecher für Wirtschaft, Finanzen, Kommunales, Wissenschaft sowie Tourismus der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt. Die Veranstaltung setzt auf Austausch: Impulse, konkrete Unternehmensperspektiven aus der Region und eine offene Diskussion – u. a. mit Blick auf regionale Stakeholder und Netzwerke. Bringen Sie also gerne Ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungen mit ein.
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Publikationen

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22.10.2025
Erfolg sichern für den Emissionshandel Gebäude und Verkehr: neues Perspektivenpapier
Der Ausstoß von Treibhausgasen in den Sektoren Gebäude und Verkehr sinkt bislang nicht im selben Maße wie im Energiesektor. „Jetzt ist die Bundesregierung gefragt, ihr Bekenntnis zum Emissionshandel aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen“, heißt es im aktuellen Perspektivpapier der Wirtschaftsvereinigung der Grünen. Die Bundesregierung muss den Erfolg sichern für den Emissionshandel 2 als technologieoffenen Marktmechanismus ab 2027 – die Klimapolitik ist am Donnerstag Thema im Europäischen Rat. Die Wirtschaftsvereinigung schlägt eine Reihe von Maßnahmen vor, um mögliche Preisanstieg wirksam zu dämpfen.  „Deutschland ist für fast ein Viertel der EU-weiten Emissionen verantwortlich, die künftig vom ETS 2 erfasst werden. Damit trägt der deutsche Markt eine besondere Verantwortung und besitzt eine Leitfunktion für den Erfolg des Emissionshandel“, heißt es in dem Papier. Zugleich ist klar, dass vor allem osteuropäische Länder Widerstand angemeldet haben, während es in Deutschland mit dem nationalen Emissionshandel bereits eine CO2-Bepreisung auch für Gebäude und Verkehr gibt und der Preisanstieg deshalb überschaubar wäre. Emissionsminderungen mit Einnahmen aus CO2-Preis dämpfen dessen Anstieg Die Wirtschaftsvereinigung schlägt Maßnahmen vor, die CO2-Preiserwartungen zu stabilisieren, um damit Planungssicherheit für Unternehmen und Haushalt zu schaffen. Investitionen in die Emissionsminderung könnten vorgezogen werden durch zusätzliche Mittel über ein so genanntes „Revenue Frontloading“: Erst später entstehende Einnahmen aus dem Emissionshandel können vorweggenommen und für Dekarbonisierung eingesetzt werden – etwa durch Investitionen in saubere Technologien. „Die wirksamste Methode, steigende CO₂-Preise zu verhindern, ist die Verringerung der Emissionen selbst“, so das Papier. Der CO2-Grenzausgleich soll bürokratiemindernd und wirtschaftsfreundlich umgebaut werden. Zugleich muss die EU laut dem Papier an Maßnahmen zur Emissionsminderung festhalten, etwa der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED), der Gebäuderichtlinie (EPBD), der Industrieemissionsrichtlinie (IED) – eben um die Emissionen zu mindern und auch damit den Preis im Emissionshandel zu dämpfen. Unterstützung der Unternehmen – und der privaten Haushalte Im Emissionshandel entsprechen die Kosten zugleich Einnahmen für die öffentliche Hand. Diese muss mit dem Geld entschlossen die Transformation der Wirtschaft unterstützen. Hinzu kommt: „Ein wirksamer sozialer Ausgleich ist entscheidend, um die Akzeptanz des ETS2 zu sichern und Haushalte vor Energie- und Mobilitätsarmut zu schützen“, so das Papier. „Der Auszahlungsmechanismus für ein unbürokratisches Klimageld steht bereits bereit. Dieses sollte durch Förderprogramme und Unterstützungsmaßnahmen ergänzt werden, die einkommensschwache und besonders vom CO₂-Preis betroffene Haushalte gezielt entlasten.“ Dies bedeutet auf Dauer keine Mehrkosten für die Staaten, weil es aus dem Emissionshandel selbst finanziert werden kann.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik Veröffentlichungen
07.04.2025
Was tun, Koalition – Impulse aus den Kompetenzclustern
Von Energiewende bis Arbeitsmarkt hat die Wirtschaftsvereinigung der Grünen eine  Reihe von Impulspapieren für die diesen Donnerstag startenden detaillierten Koalitionsverhandlungen vorgelegt – zusammengefasst auch in einem 11-Punkte-Plan für Deutschland. Die Vorschläge richten sich an alle relevanten Stakeholder, über Parteigrenzen hinweg. Entwickelt worden sind sie in den Kompetenzclustern der Wirtschaftsvereinigung mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Mitgliedsunternehmen. Download 11-Punkte Plan „Vorwärts statt rückwärts, darum geht es uns“, erklärte der Co-Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsvereinigung, Thomas Fischer. „Drei Beispiele: Das Sondervermögen Infrastruktur muss zusätzliche Investitionen in Infrastruktur ermöglichen statt ohnehin Geplantes zu finanzieren. Die Energiewende muss smart weiterentwickelt statt dumm zurückgedreht werden. Die Sozialversicherung braucht eine Strukturreform statt etwa mit Geschenken bei der Rente die Lohnebenkosten immer weiter hoch zu treiben. – Als Unternehmer sage ich: Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit zusammen können das Geschäftsmodell Deutschland sein. Wenn wir den Mut dazu haben.“ Dazu braucht es alle demokratischen Kräfte und den Dialog mit der Wirtschaft in ihrer ganzen Breite, so Martin Kaul, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung. „Dazu tragen wir gern bei. Bündnis 90/Die Grünen sind unser direktes Gegenüber in der Politik, und es ist enorm wichtig für unsere Demokratie, dass im Bundestag nicht nur ganz rechts und ganz links die Opposition bilden, sondern auch eine Kraft der Mitte. Zugleich kommt es nun auf CDU und SPD an, ob sie gute Konzepte der Vorgängerregierung weiter entwickeln oder zurückdrehen, und ob sie offen sind für Impulse von vielen Seiten.“ Impulspapier Arbeitsmarkt & MitarbeitendeImpulspapier Agrarwende & ErnährungImpulspapier AußenwirtschaftImpulspapier BauwirtschaftImpulspapier Energie & WärmewendeImpulspapier GesundheitswirtschaftImpulspapier Innovation & DigitalisierungImpulspapier Mobilität & VerkehrImpulspapier Rohstoffe & KreislaufwirtschaftImpulspapier TransformationImpulspapier Wirtschaftssicherheit
Arbeitsmarkt und Demografie Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit Innovation, Digitalisierung und Technologie Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik Standortpolitik, Infrastruktur und Europa Veröffentlichungen
14.02.2025
Perspektivenpapier: 100 Prozent Grünstrom: Von und für Unternehmen einfach machen
Wie Politik Unternehmen ermöglichen kann, dass sie mehr Grünstrom für sich selbst erzeugen oder solchen von Dritten beziehen Der Zugang zu Grünstrom hat sich durch die in den letzten Jahren stark steigende Erzeugung erneuerbarer Energien erheblich verbessert. Dennoch bleibt eine Grünstromlücke zwischen den Mengen auf dem Markt und den Bedarfen der Unternehmen bei einer vollen Elektrifizierung – hierzu hat die Wirtschaftsvereinigung der Grünen jetzt ein Papier veröffentlicht. Mit Eigenstromerzeugung könnten Unternehmen einen Teil dieser Lücke schließen. Allerdings stehen Unternehmen in der Praxis weiter hohe Hürden gegenüber, so die Veröffentlichung aus dem Kompetenzcluster Energie der Vereinigung: „Hier braucht die Wirtschaft jetzt mehr Freiheit für Grünstrom.“DownloadEine sichere Versorgung mit Grünstrom wird zunehmend zum Standortvorteil für Unternehmen. Wenn sie ihren Strom teils selbst sauber erzeugen oder von anderen Erzeugern zu attraktiven Konditionen beziehen, können sie sich Kostenvorteile sichern, Kundenforderungen erfüllen und ihre Außenwirkung verbessern. Sie sichern sich so auch gegen die steigenden CO2-Preise fossiler Energien ab.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik Veröffentlichungen