Standpunkt: Unternehmerische Initiativen in der Weiterbildung

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Der deutsche Arbeitsmarkt steht vor umfangreichen Veränderungen, die durch Demographie, Dekarbonisierung und Digitalisierung angestoßen werden: Steigender Arbeitskräftemangel, die grüne Transformation ganzer Branchen und die zunehmende Digitalisierung verlangen nicht nur Zuwanderung, sondern auch greifende Initiativen zur betrieblichen Weiterbildung. Denn nur so kann der steigende Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften in neuen Arbeitsbereichen gedeckt und der Wandel erfolgreich bewältigt werden.

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12.08.2020
Das digitale Zeitalter braucht kein Recht auf Homeoffice, sondern angepasste Rahmenbedingungen
Positionspapier des Fachforums Neue Arbeit und Neue Qualifikation zur aktuellen Debatte Sollte es ein “Recht auf Homeoffice” geben, oder reichen die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen vielleicht schon aus, um die Vorstellungen und Notwendigkeiten von Arbeitnehmer:innen und deren Arbeitgebern in Einklang zu bringen? Eine Diskussion zu dieser Fragestellung haben die Mitglieder des Fachforums Neue Arbeit und Neue Qualifikation zusammen mit Dr. Oliver Stettes vom IW Köln auf der Sitzung am 22. Juni begonnen. Die Ergebnisse des Austauschs sind nun in einem Positionspapier zusammengefasst. Im Herbst findet die nächste Sitzung des Fachforums statt, Themenschwerpunkt dort: Deutschland steht eine steigende Arbeitslosigkeit bevor. Welche Instrumente braucht der Arbeitsmarkt jetzt, was für Qualifizierungsmaßnahmen sind zukunftsweisend? Falls Sie Interesse haben, diesen Fragen mit uns gemeinsam nachzugehen, kontaktieren Sie uns unter info@g-wd.de. Positionspapier
Veröffentlichungen
07.12.2023
Leitlinien zum Einsatz von CCS in der Industrie
Die Abscheidung und die langfristige Einspeicherung von CO2 (CCS) wird als ein notwendiger Baustein für die Erreichung der Treibhausgasneutralität Deutschlands gesehen. Im Rahmen des Fachforums Energie haben wir Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammengebracht, um dieses Thema zu diskutieren.  Die aus der gemeinsamen Arbeit abgeleiteten Handlungsempfehlungen können Sie nun im GWD-Positionspapier nachlesen.  Zum Arbeitsfeld EnergieDownload
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikVeröffentlichungen
14.10.2020
Markthochlauf für klimaschonende Technologien braucht klaren politischen Rahmen
Abschließende Scoping Papers zu den Fachforen EmE und EiG. In den Fachforen „Emissionsarme Energieträger“ und „Energieintensive Grundstoffindustrie“ hat der GWD über ein Jahr lang den intensiven Dialog zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft organisiert. Wuppertal Institut und TU Hamburg führen die Ergebnisse der Gespräche in Scoping Papers zusammen. Politik ist nun gefragt. Im Transformationsprozess hin zu emissionsfreier Wirtschaftsweise ist die zentrale Frage: Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, damit grüne Technologien sich auf dem Markt durchsetzen können? Um diese Frage zu klären, hat der Grüne Wirtschaftsdialog letztes Jahr die Fachforen Emissionsarme Energieträger und Energieintensive Grundstoffindustrie ins Leben gerufen. Darin haben Unternehmensvertreter – unter anderem von Airbus, BP, Dow, EWE und VNG – mit den MdBs Ingrid Nestle, Dieter Janecek und Claudia Müller sowie weiteren Politikern und unabhängige Experten im Rahmen mehrerer Treffen einen intensiven Dialog geführt. Die Ergebnisse der Diskussionen haben Dr. Anna Leipprand vom Wuppertal Institut und Dr. Sebastian Timmerberg von der TU Hamburg jeweils wissenschaftlich für den GWD ausgearbeitet. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Positionen und Perspektiven der Teilnehmer:innen in den Fachforen führen die Scoping Papers konkrete, unmittelbar umsetzbare Instrumente zusammen. Damit will der GWD zur Beschleunigung des politischen Entscheidungsprozessen beitragen. Denn das Gelingen der Transformation hängt entscheidend davon ab, ob die Politik jetzt schnell und konsequent handelt.  Scoping Paper FF EiGScoping Paper FF EmEEnglische VersionWas ist zu tun: CO2-Preis: Eine mangelhafte Internalisierung von Emissionskosten verhindert, dass bereits existierende klimaschonende Technologien sich gegen konventionelle durchsetzen können. Politik muss sich für eine vollständige Bepreisung externer Emissionskosten einsetzen und vor allem auch die klare Zielmarke in Betrag und Termin setzen. Parallel dazu muss Politik die sozialen Auswirkungen einer CO2-Bepreisung in den Blick nehmen und konkrete Maßnahmen zur Kompensation ungleicher Verteilungswirkungen umsetzen. In einer Übergangsphase können Quotenregelungen für grüne Energieträger in einigen Anwendungsfelder die Investitionen für die Produktion grüner Energien absichern und einen Innovationswettbewerb von Produktionstechnologien ermöglichen. Den Übergang von fossilem Erdgas gestalten: Damit ein Klimaschutz mit Erdgas möglich ist, müssen stärkere Berichtspflichten für Erdgasversorger und auch ökonomische Instrumente installiert werden, um die Vorkettenemissionen (inkl. Methanemissionen) zu reduzieren. Außerdem muss Erdgas schrittweise durch klimaschonendes Methan (Biomethan und PtG) ersetzt werden. Dabei soll der Einsatz von Wasserstoff bei der Erdgasinfrastruktur berücksichtigt werden. Eine ambitionierte CO2-Bepreisung erfordert zwingend die Herstellung von fairen internationalen Handelsbedingungen. Ein Grenzausgleich kann dies in der Theorie gewährleisten, allerdings sind mit der praktischen Umsetzung gravierende Herausforderungen verbunden. Als Alternative sollte die Fortführung der kostenlosen Zuteilung in Verbindung mit einer Abgabe auf Produkte geprüft werden. Carbon Contracts for Difference sollten genutzt werden, um frühzeitige Investitionen in Schlüsseltechnologien in der energieintensiven Industrie zu ermöglichen. Es sind Entscheidungen zu treffen, die in einer Übergangszeit immer wieder zu Nachsteuerungen und Korrekturen führen müssen. Eine ständige Weiterentwicklung der Technologien in Hinblick auf Treibhausgasbelastung bzw. -einsparung, Produktionskosten, und Verfügbarkeit – national, europäisch, global – erfordert immer wieder Neubewertungen. Dafür müssen geeignete Managementprozesse aufgesetzt werden. Falls Sie Interesse haben, diesen Fragen mit uns gemeinsam nachzugehen, kontaktieren Sie uns unter info@g-wd.de.
Veröffentlichungen