Standpunkt: Regionale Energiewende

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Die Energiewende steht im Fokus zahlreicher Diskussionen und politischer Maßnahmen weltweit. Die Umsetzung der Energiewende erfolgt jedoch vor allem auf regionaler Ebene. Die Stärkung regionaler Energiesysteme und -kooperationen ist daher ein bedeutender Schritt zur Erreichung der Pariser Klimaziele. Durch die Förderung erneuerbarer Energien, die Steigerung der Energieeffizienz und die Schaffung einer dezentralen Energieinfrastruktur zur eigenständigen Energieversorgung können Regionen nicht nur ihren ökologischen Fußabdruck verringern, sondern auch neue Wirtschaftsmöglichkeiten schaffen und die lokale Gemeinschaft stärken.

Zum Arbeitsfeld Energie 

Weitere Publikationen

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17.11.2022
Positionspapier: Die Etablierung eines geeigneten Rahmens für zirkuläre Ansätze im Bausektor
Basierend auf den Ergebnissen der Roundtable-Veranstaltungen im Fachforum Nachhaltige Bauwirtschaft im Mai und Juni dieses Jahres ist unter der Federführung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie ein Positionspapier entstanden, welches zentrale Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft im Bausektor mit konkreten Handlungsempfehlungen für Umsetzungsakteur:innen und die Politik verbindet.Download
Standortpolitik, Infrastruktur und EuropaVeröffentlichungen
14.10.2020
Markthochlauf für klimaschonende Technologien braucht klaren politischen Rahmen
Abschließende Scoping Papers zu den Fachforen EmE und EiG. In den Fachforen „Emissionsarme Energieträger“ und „Energieintensive Grundstoffindustrie“ hat der GWD über ein Jahr lang den intensiven Dialog zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft organisiert. Wuppertal Institut und TU Hamburg führen die Ergebnisse der Gespräche in Scoping Papers zusammen. Politik ist nun gefragt. Im Transformationsprozess hin zu emissionsfreier Wirtschaftsweise ist die zentrale Frage: Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, damit grüne Technologien sich auf dem Markt durchsetzen können? Um diese Frage zu klären, hat der Grüne Wirtschaftsdialog letztes Jahr die Fachforen Emissionsarme Energieträger und Energieintensive Grundstoffindustrie ins Leben gerufen. Darin haben Unternehmensvertreter – unter anderem von Airbus, BP, Dow, EWE und VNG – mit den MdBs Ingrid Nestle, Dieter Janecek und Claudia Müller sowie weiteren Politikern und unabhängige Experten im Rahmen mehrerer Treffen einen intensiven Dialog geführt. Die Ergebnisse der Diskussionen haben Dr. Anna Leipprand vom Wuppertal Institut und Dr. Sebastian Timmerberg von der TU Hamburg jeweils wissenschaftlich für den GWD ausgearbeitet. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Positionen und Perspektiven der Teilnehmer:innen in den Fachforen führen die Scoping Papers konkrete, unmittelbar umsetzbare Instrumente zusammen. Damit will der GWD zur Beschleunigung des politischen Entscheidungsprozessen beitragen. Denn das Gelingen der Transformation hängt entscheidend davon ab, ob die Politik jetzt schnell und konsequent handelt.  Scoping Paper FF EiGScoping Paper FF EmEEnglische VersionWas ist zu tun: CO2-Preis: Eine mangelhafte Internalisierung von Emissionskosten verhindert, dass bereits existierende klimaschonende Technologien sich gegen konventionelle durchsetzen können. Politik muss sich für eine vollständige Bepreisung externer Emissionskosten einsetzen und vor allem auch die klare Zielmarke in Betrag und Termin setzen. Parallel dazu muss Politik die sozialen Auswirkungen einer CO2-Bepreisung in den Blick nehmen und konkrete Maßnahmen zur Kompensation ungleicher Verteilungswirkungen umsetzen. In einer Übergangsphase können Quotenregelungen für grüne Energieträger in einigen Anwendungsfelder die Investitionen für die Produktion grüner Energien absichern und einen Innovationswettbewerb von Produktionstechnologien ermöglichen. Den Übergang von fossilem Erdgas gestalten: Damit ein Klimaschutz mit Erdgas möglich ist, müssen stärkere Berichtspflichten für Erdgasversorger und auch ökonomische Instrumente installiert werden, um die Vorkettenemissionen (inkl. Methanemissionen) zu reduzieren. Außerdem muss Erdgas schrittweise durch klimaschonendes Methan (Biomethan und PtG) ersetzt werden. Dabei soll der Einsatz von Wasserstoff bei der Erdgasinfrastruktur berücksichtigt werden. Eine ambitionierte CO2-Bepreisung erfordert zwingend die Herstellung von fairen internationalen Handelsbedingungen. Ein Grenzausgleich kann dies in der Theorie gewährleisten, allerdings sind mit der praktischen Umsetzung gravierende Herausforderungen verbunden. Als Alternative sollte die Fortführung der kostenlosen Zuteilung in Verbindung mit einer Abgabe auf Produkte geprüft werden. Carbon Contracts for Difference sollten genutzt werden, um frühzeitige Investitionen in Schlüsseltechnologien in der energieintensiven Industrie zu ermöglichen. Es sind Entscheidungen zu treffen, die in einer Übergangszeit immer wieder zu Nachsteuerungen und Korrekturen führen müssen. Eine ständige Weiterentwicklung der Technologien in Hinblick auf Treibhausgasbelastung bzw. -einsparung, Produktionskosten, und Verfügbarkeit – national, europäisch, global – erfordert immer wieder Neubewertungen. Dafür müssen geeignete Managementprozesse aufgesetzt werden. Falls Sie Interesse haben, diesen Fragen mit uns gemeinsam nachzugehen, kontaktieren Sie uns unter info@g-wd.de.
Veröffentlichungen
22.11.2023
Positionspapier: Wehrhafte Demokratie
Das Positionspapier hat zum Ziel, die rüstungspolitische Verfasstheit Deutschlands bzw. der EU kritisch zu hinterfragen und daraus handlungsleitende Impulse abzuleiten. Diese sind im Rahmen mehrerer Themenfeld-Sessions des GWD entstanden und sollen dierüstungspolitische Debatte in Deutschland sowie der EU informieren und anreichern. Einige der genannten Maßnahmen setzen dabei ein signifikantes rüstungspolitisches Umdenken, sowie einen Mehraufwand an Ressourcen und Zeit voraus. Diese Mehraufwände und Investitionen müssen jedoch immer im Kontext potentieller Schäden und Mehraufwände betrachtet werden, die entstehen können, wenn Deutschland bzw. EU-Staaten in diesem Bereich nicht stärker tätig werden. Zum Arbeitsfeld Security & DefenceDownload
Geoökonomie, Resilienz und SicherheitVeröffentlichungen