Positionspapier: Herausforderungen für eine zukünftige Arbeitsmarktpolitik

Alle Publikationen

Das Fachforum Neue Arbeit und Neue Qualifikation benennt Teilaspekte einer aktiven und der neuen Situation angepassten Arbeitsmarktpolitik, bei denen besonderer Handlungsbedarf besteht.

Wie in so vielen Bereichen hat Corona auch auf dem Arbeitsmarkt für Veränderungen gesorgt und verdeutlicht, dass in vielen Bereichen ein Umdenken notwendig ist. Betrachtet man jedoch Faktoren wie die demographische Entwicklung, die Digitalisierung, die ökologische Transformation oder auch Migrationsbewegungen, wird klar, dass die Arbeitswelt schon vor der Pandemie vor signifikanten Herausforderungen stand und die bestehenden Trends teilweise nur an Geschwindigkeit und Intensität zugenommen haben. Es steht daher fest, dass die Arbeitsmarktpolitik der nächsten Legislaturperiode diesen Entwicklungen aktiv begegnen muss.

Im Positionspapier des GWD-Fachforums Neue Arbeit und Neue Qualifikation werden Teilaspekte einer aktiven und der neuen Situation angepassten Arbeitsmarktpolitik benannt, bei denen besonderer Handlungsbedarf besteht und welche Grundlage für eine erfolgreiche Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelt und des Wirtschaftsstandorts Deutschlands darstellen. Klar ist, dass es mittel- und langfristige Lösungen braucht, die die vielschichtigen Faktoren als Ganzes berücksichtigen.

 

 

Weitere Publikationen

Alle Publikationen
07.04.2025
Was tun, Koalition – Impulse aus den Kompetenzclustern
Von Energiewende bis Arbeitsmarkt hat die Wirtschaftsvereinigung der Grünen eine  Reihe von Impulspapieren für die diesen Donnerstag startenden detaillierten Koalitionsverhandlungen vorgelegt – zusammengefasst auch in einem 11-Punkte-Plan für Deutschland. Die Vorschläge richten sich an alle relevanten Stakeholder, über Parteigrenzen hinweg. Entwickelt worden sind sie in den Kompetenzclustern der Wirtschaftsvereinigung mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Mitgliedsunternehmen. Download 11-Punkte Plan „Vorwärts statt rückwärts, darum geht es uns“, erklärte der Co-Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsvereinigung, Thomas Fischer. „Drei Beispiele: Das Sondervermögen Infrastruktur muss zusätzliche Investitionen in Infrastruktur ermöglichen statt ohnehin Geplantes zu finanzieren. Die Energiewende muss smart weiterentwickelt statt dumm zurückgedreht werden. Die Sozialversicherung braucht eine Strukturreform statt etwa mit Geschenken bei der Rente die Lohnebenkosten immer weiter hoch zu treiben. – Als Unternehmer sage ich: Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit zusammen können das Geschäftsmodell Deutschland sein. Wenn wir den Mut dazu haben.“ Dazu braucht es alle demokratischen Kräfte und den Dialog mit der Wirtschaft in ihrer ganzen Breite, so Martin Kaul, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung. „Dazu tragen wir gern bei. Bündnis 90/Die Grünen sind unser direktes Gegenüber in der Politik, und es ist enorm wichtig für unsere Demokratie, dass im Bundestag nicht nur ganz rechts und ganz links die Opposition bilden, sondern auch eine Kraft der Mitte. Zugleich kommt es nun auf CDU und SPD an, ob sie gute Konzepte der Vorgängerregierung weiter entwickeln oder zurückdrehen, und ob sie offen sind für Impulse von vielen Seiten.“ Impulspapier Arbeitsmarkt & MitarbeitendeImpulspapier Agrarwende & ErnährungImpulspapier AußenwirtschaftImpulspapier BauwirtschaftImpulspapier Energie & WärmewendeImpulspapier GesundheitswirtschaftImpulspapier Innovation & DigitalisierungImpulspapier Mobilität & VerkehrImpulspapier Rohstoffe & KreislaufwirtschaftImpulspapier TransformationImpulspapier Wirtschaftssicherheit
Arbeitsmarkt und DemografieGeoökonomie, Resilienz und SicherheitInnovation, Digitalisierung und TechnologieKlimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikStandortpolitik, Infrastruktur und EuropaVeröffentlichungen
09.08.2023
Positionspapier: Wirtschaftsfaktor Diversität in Führungspositionen
Zahlreiche Studien belegen, dass Diversität in Führungspositionen einen positiven Einfluss auf Resilienz, Innovationskraft und finanziellen Erfolg von Unternehmen hat. Trotz dieser Erkenntnisse ist eine homogen besetzte Führungsebene – Stichwort „Thomas-Kreislauf“ – weiterhin die Norm in der Wirtschaftspraxis. Um eine Zukunft zu gestalten, in der Diversität als der Wettbewerbsvorteil wahrgenommen und eingesetzt wird, die sie evident ist, braucht es eine aktive Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft.  Der Grüne Wirtschaftsdialog hat im Rahmen des Fachforums Neue Arbeit & Neue Qualifikation Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammengebracht, um Handlungsempfehlungen für mehr Diversität in Führungspositionen zu erarbeiten. Die Ergebnisse des Austauschs sind im vorliegenden Positionspapier zusammengefasst. Zum Arbeitsfeld Neue Arbeit & Neue Qualifikation Download
Arbeitsmarkt und DemografieVeröffentlichungen
21.09.2021
Positionspapier: Governance und digitale Transformation von Staat und Verwaltung
Das Fachforum Digitale Transformation von Staat und Verwaltung bietet politische Handlungsempfehlungen für die kommende Legislaturperiode.   Am 10. August fand die erste Veranstaltung des GWD-Fachforums Digitale Transformation von Staat und Verwaltung statt. Nach Keynotes von Jan Philipp Albrecht, Digitalisierungsminister in Schleswig-Holstein, und Dr. Anna Christmann, Sprecherin für Innovationspolitik der Grünen-Fraktion im Bundestag, diskutierten Vertreter:innen der Digitalbranche sowie von Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die Voraussetzungen „Guten Regierens“ im digitalen Zeitalter. Angesichts der digitalen Disruption und sich ständig wandelnder gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem Klimawandel oder nicht zuletzt der Corona-Pandemie ist eine handlungsfähige und der Geschwindigkeit der digitalisierten Welt gewachsene öffentliche Verwaltung unverzichtbar. Welche Rahmenbedingungen hierfür geschaffen werden müssen, wurde nun in einem Positionspapier festgehalten.   Positionspapier
Innovation, Digitalisierung und TechnologieVeröffentlichungen