Perspektivenpapier: 100 Prozent Grünstrom: Von und für Unternehmen einfach machen

Alle Publikationen

Wie Politik Unternehmen ermöglichen kann, dass sie mehr Grünstrom für sich selbst erzeugen oder solchen von Dritten beziehen

Der Zugang zu Grünstrom hat sich durch die in den letzten Jahren stark steigende Erzeugung erneuerbarer Energien erheblich verbessert. Dennoch bleibt eine Grünstromlücke zwischen den Mengen auf dem Markt und den Bedarfen der Unternehmen bei einer vollen Elektrifizierung – hierzu hat die Wirtschaftsvereinigung der Grünen jetzt ein Papier veröffentlicht. Mit Eigenstromerzeugung könnten Unternehmen einen Teil dieser Lücke schließen. Allerdings stehen Unternehmen in der Praxis weiter hohe Hürden gegenüber, so die Veröffentlichung aus dem Kompetenzcluster Energie der Vereinigung: „Hier braucht die Wirtschaft jetzt mehr Freiheit für Grünstrom.“

Persp.papier Grünstrom

Eine sichere Versorgung mit Grünstrom wird zunehmend zum Standortvorteil für Unternehmen. Wenn sie ihren Strom teils selbst sauber erzeugen oder von anderen Erzeugern zu attraktiven Konditionen beziehen, können sie sich Kostenvorteile sichern, Kundenforderungen erfüllen und ihre Außenwirkung verbessern. Sie sichern sich so auch gegen die steigenden CO2-Preise fossiler Energien ab.

Weitere Publikationen

Alle Publikationen
17.12.2021
Thesenpapier: Impulse für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie
Aus einer Reihe von Fachforen mit zentralen Unternehmen aus dem Bereich Security & Defence sowie hochrangigen Vertreter:innen der grünen Partei hat der Grüne Wirtschaftsdialog ein überblickhaftes und zukunftsorientiertes Thesenpapier entwickelt. Die neue Bundesregierung wird sich im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik in der kommenden Legislaturperiode zwei zentralen Herausforderungen stellen müssen: Erstens stellt sich die Frage, wie die Handlungsfähigkeit der Bundeswehr in allen Domänen trotz signifikanter finanzieller Überplanungen nachhaltig gesichert werden kann. Zweitens: Welche Rolle soll die industrielle Basis in Deutschland und Europa in der Gewährleistung dieser Handlungsfähigkeit aus Sicht der Politik in Zukunft spielen? Sollten diesen Fragen nicht mit genug Aufmerksamkeit, politischem Kapital und auch einer erhöhten Risikobereitschaft für transformative Prozesse begegnet werden, besteht die Gefahr, dass die Handlungsfähigkeit der Bundeswehr, und damit die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung im Sinne einer strategischen Krisenprävention gegenüber ihrer internationalen Verantwortung, weiter sinken wird. Die im Thesenpapier formulierten priorisierten Handlungsempfehlungen stellen konkrete Impulse für politische Entscheidungsträger:innen dar, die in eine umfassende Strategiekaskade eingebaut werden können. Thesenpapier
Geoökonomie, Resilienz und SicherheitVeröffentlichungen
10.11.2021
Positionspapier: Herausforderungen für eine zukünftige Arbeitsmarktpolitik
Das Fachforum Neue Arbeit und Neue Qualifikation benennt Teilaspekte einer aktiven und der neuen Situation angepassten Arbeitsmarktpolitik, bei denen besonderer Handlungsbedarf besteht. Wie in so vielen Bereichen hat Corona auch auf dem Arbeitsmarkt für Veränderungen gesorgt und verdeutlicht, dass in vielen Bereichen ein Umdenken notwendig ist. Betrachtet man jedoch Faktoren wie die demographische Entwicklung, die Digitalisierung, die ökologische Transformation oder auch Migrationsbewegungen, wird klar, dass die Arbeitswelt schon vor der Pandemie vor signifikanten Herausforderungen stand und die bestehenden Trends teilweise nur an Geschwindigkeit und Intensität zugenommen haben. Es steht daher fest, dass die Arbeitsmarktpolitik der nächsten Legislaturperiode diesen Entwicklungen aktiv begegnen muss. Im Positionspapier des GWD-Fachforums Neue Arbeit und Neue Qualifikation werden Teilaspekte einer aktiven und der neuen Situation angepassten Arbeitsmarktpolitik benannt, bei denen besonderer Handlungsbedarf besteht und welche Grundlage für eine erfolgreiche Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelt und des Wirtschaftsstandorts Deutschlands darstellen. Klar ist, dass es mittel- und langfristige Lösungen braucht, die die vielschichtigen Faktoren als Ganzes berücksichtigen.     Positionspapier
Arbeitsmarkt und DemografieVeröffentlichungen
13.11.2023
Standpunkt: Wasserstoffinfrastruktur
Die Transformation der Energieversorgung, die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien, die Produktion und Verfügbarkeit flüssiger und gasförmiger Energieträger, also Wasserstoff und die entsprechenden Derivate, stellen die Industrie vor wichtige Investitionsentscheidungen. Auch das BMWK arbeitet im Rahmen der nationalen Wasserstoffstrategie an der Sicherung der Versorgung der energieintensive Industrie. Dies war auch Gegenstand des Ad-hoc Forums Wasserstoffinfrastuktur; hier wurden Handlungsempfehlungen für eine dezentrale und regionale Wasserstoffversorgung und Netzverteilung erarbeitet und im Standpunkt Wasserstoffinfrastruktur veröffentlicht.   Zum Arbeitsfeld Energie Download
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikVeröffentlichungen