Perspektivenpapier: Europas Handelspolitik im Wandel

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Europas Handelspolitik im Wandel: Deutschland als Akteur in einer neuen Weltordnung

Wie kann Europas Handelspolitik mit den aktuellen geopolitischen Verschiebungen umgehen? Das Perspektivenpapier des Kompetenzclusters Außenwirtschaft zeigt: mit mehr Fokus auf Resilienz, Eigeninteressen und bilateralen Handelsabkommen.

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Angesichts der Gewichtsverschiebungen, insbesondere durch den Wettbewerb mit China und die mögliche weitere Abgrenzung der USA, sollte die EU auf eine strategischere Handelspolitik setzen, die zum Beispiel neben der Effizienz durch Freihandel stärker auch den Schutz kritischer Lieferketten einbezieht. Der freie und faire Handel ist dabei essenziell für die industrielle Transformation in Europa, die auf nachhaltige und grüne Technologien setzt, so das Papier.

Abkommen mit wichtigen Handelspartnern wie Indien, ASEAN und Mercosur sollen beschleunigt werden, um neue Märkte zu erschließen. Gleichzeitig muss mit dem wachsenden Druck umgegangen werden, unfaire Handelspraktiken zu regulieren, etwa durch Anti-Dumping-Zölle und Maßnahmen gegen subventionierte Überkapazitäten. Die künftige Handelsagenda sollte letztlich darauf abzielen, wirtschaftliche Sicherheit und nachhaltiges Wachstum zu fördern, während auch energie- und klimapolitische Maßnahmen integriert werden. Des Weiteren sollten Handelsabkommen durch Klauseln flexibler gestaltet werden, um spätere Anpassungen bei Nachhaltigkeitsstandards zu ermöglichen.

Weitere Publikationen

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13.12.2023
Standpunkt EHDS
Digitalisierung und Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) bietet nach Überzeugung aller Expert:innen in Wissenschaft, Gesundheitsversorgungund Unternehmen große Chancen zu Gunsten des Patient:innenwohls. Der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) will dazu beitragen, diese Chancen der Digitalisierung zu nutzen. In Deutschland stehen der Umsetzung des EHDS jedoch die zu langsame Digitalisierung des Gesundheitssystems, strenge Datenschutzvorschriften und Vorbehalte der Bevölkerung sowie der Akteur:innen in den Gesundheitsberufen im Wege. Die Empfehlungen des GWD für eine rasche Umsetzung des EHDS sind im Standpunkt Gesundheitswirtschaft zusammengefasst. Zum Arbeitsfeld Gesundheitswirtschaft Download
Innovation, Digitalisierung und TechnologieVeröffentlichungen
14.02.2025
Perspektivenpapier: 100 Prozent Grünstrom: Von und für Unternehmen einfach machen
Wie Politik Unternehmen ermöglichen kann, dass sie mehr Grünstrom für sich selbst erzeugen oder solchen von Dritten beziehen Der Zugang zu Grünstrom hat sich durch die in den letzten Jahren stark steigende Erzeugung erneuerbarer Energien erheblich verbessert. Dennoch bleibt eine Grünstromlücke zwischen den Mengen auf dem Markt und den Bedarfen der Unternehmen bei einer vollen Elektrifizierung – hierzu hat die Wirtschaftsvereinigung der Grünen jetzt ein Papier veröffentlicht. Mit Eigenstromerzeugung könnten Unternehmen einen Teil dieser Lücke schließen. Allerdings stehen Unternehmen in der Praxis weiter hohe Hürden gegenüber, so die Veröffentlichung aus dem Kompetenzcluster Energie der Vereinigung: „Hier braucht die Wirtschaft jetzt mehr Freiheit für Grünstrom.“DownloadEine sichere Versorgung mit Grünstrom wird zunehmend zum Standortvorteil für Unternehmen. Wenn sie ihren Strom teils selbst sauber erzeugen oder von anderen Erzeugern zu attraktiven Konditionen beziehen, können sie sich Kostenvorteile sichern, Kundenforderungen erfüllen und ihre Außenwirkung verbessern. Sie sichern sich so auch gegen die steigenden CO2-Preise fossiler Energien ab.
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikVeröffentlichungen
04.05.2023
Standpunkt Energie: Industriestrompreis
Im Fachforum Energie haben Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft gemeinsam Handlungsempfehlungen für eine strategische Einführung eines fairen und wettbewerbsfähigen Industriestrompreises erarbeitet. Die Ergebnisse präsentieren wir nun im GWD-Standpunkt mit dem Titel “Industriestrompreis: Mittelfristig, global wettbewerbsfähig, europäisch”.            Download
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