Impulspapier: Smart De-Risking: Europas industriepolitischer Kurs gegenüber China

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Wie gestaltet Europa seinen industriepolitischen Kurs gegenüber China zwischen Abhängigkeit, Wettbewerb und strategischer Erneuerung? Dazu hat die Wirtschaftsvereinigung der Grünen heute ein neues Impulspapier veröffentlicht. Mit Perspektiven aus der Praxis, entstanden im Austausch mit Unternehmensvertreter:innen und politischen Akteuren in unserem Fachforum Geoökonomie, Sicherheit & Resilienz.

Das eigentliche Problem im Verhältnis zu China ist nicht fehlendes Gewicht, sondern fehlende Strategie: China betreibt längst eine „Industriepolitik von allem“ – Europa reagiert bestenfalls taktisch. Decoupling ist Fantasterei, aber Abhängigkeiten bei Rohstoffen, Vorprodukten und Schlüsseltechnologien nehmen zu. Europa braucht deshalb eine eigene industriepolitische Strategie, die beides leistet: Abhängigkeiten reduzieren und europäisches Wachstum aktiv ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen folgende Handlungsfelder:

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11.12.2025
Perspektivenpapier: Cybersicherheit: Wie Wirtschaft und Staat jetzt handeln müssen
Cybersecurity als Daseinsvorsorge: neues Perspektivenpapier „Cybersicherheit muss als Grundpfeiler der Daseinsvorsorge begriffen werden – gleichrangig mit Energie- oder Gesundheitsversorgung“ – so fordert es unser neues Perspektivenpapier. Morgen stimmt der Bundestag über NIS-2 ab, die Network and Information Security Directive der Europäischen Union. Gestern erst hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem aktuellen Bericht die Cybersicherheitslage in Deutschland weiterhin als „angespannt“ bezeichnet. Es geht dabei um viel: In Deutschland verursachen Cyberangriffe jährlich Schäden in Höhe von rund 290 Milliarden Euro. Mehr als zwei erfolgreiche digitale Angriffe auf deutsche Kommunen werden jeden Monat verzeichnet. Es geht um Wirtschaftssicherheit, um kritische Infrastruktur, um unsere Resilienz. Zugleich ist Cybersicherheit auch ein Chancenthema für innovative Digitalunternehmen in Deutschland und Europa. Einige wichtige Punkte aus unserem Papier: • NIS-2 sollte ohne nationale Sonderwege umgesetzt werden. • „Die öffentliche Verwaltung darf dabei nicht von strengeren Vorgaben [die Unternehmen treffen] ausgenommen werden“, sondern sollte „[…] Risikomanagementmaßnahmen verpflichtend umsetzen müssen“. • „Der Staat sollte dabei als Ankerkunde europäische Systeme frühzeitig beschaffen und so Markteintrittsbarrieren senken“, so das Papier – Ziel ist der Ausbau technologischer Fähigkeiten in der europäischen Digitalwirtschaft und die Sicherung digitaler Souveränität. • Wie die Stresstests im Finanzsektor sollten in kritischen Bereichen der Realwirtschaft „regelmäßige Penetrationstests nachweisen, dass die Cybersicherheitsabläufe im Falle eines Angriffs zuverlässig funktionieren.“ Entstanden ist das Papier in unserem Kompetenzcluster Innovation und Digitales, geleitet von Stephan Beyer, CFO Dryad Networks. Bei einem Roundtable vergangene Woche wurde es mit Impulsen von Jeanne Dillschneider, MdB und Manuel Bach vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) diskutiert, und mit unseren Mitgliedern aus den Unternehmen. Lesen die das ganze Papier hier. Veröffentlicht am 12.11.2025.
Innovation, Digitalisierung und Technologie
22.07.2021
Positionspapier: Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Das Fachforum Neue Arbeit und Neue Qualifikation bietet politische Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen.  Bereits vor der Corona-Pandemie betrachteten 71 Prozent der Bevölkerung das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf als ein prioritäres politisches Handlungsfeld.  Die Pandemie mit ihren Auswirkungen hat die Bedeutung dieses Themas nochmals zusätzlich verdeutlicht. Die Mitglieder des GWD-Fachforums Neue Arbeit und Neue Qualifikation haben auf ihrer Sitzung am 12. Mai gemeinsam mit Beate Müller-Gemmeke MdB, Sprecherin für Arbeitnehmer:innenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik der Bundestagsfraktion B90/Grüne, darüber diskutiert, wie man die Rahmenbedingungen in diesem Bereich verbessern könnte. Die politischen Handlungsempfehlungen, die dabei besprochen wurden, sind nun in einem Positionspapier zusammengefasst. Positionspapier
Arbeitsmarkt und DemografieVeröffentlichungen
22.11.2023
Positionspapier: Wehrhafte Demokratie
Das Positionspapier hat zum Ziel, die rüstungspolitische Verfasstheit Deutschlands bzw. der EU kritisch zu hinterfragen und daraus handlungsleitende Impulse abzuleiten. Diese sind im Rahmen mehrerer Themenfeld-Sessions des GWD entstanden und sollen dierüstungspolitische Debatte in Deutschland sowie der EU informieren und anreichern. Einige der genannten Maßnahmen setzen dabei ein signifikantes rüstungspolitisches Umdenken, sowie einen Mehraufwand an Ressourcen und Zeit voraus. Diese Mehraufwände und Investitionen müssen jedoch immer im Kontext potentieller Schäden und Mehraufwände betrachtet werden, die entstehen können, wenn Deutschland bzw. EU-Staaten in diesem Bereich nicht stärker tätig werden. Zum Arbeitsfeld Security & DefenceDownload
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