Das digitale Zeitalter braucht kein Recht auf Homeoffice, sondern angepasste Rahmenbedingungen

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Positionspapier des Fachforums Neue Arbeit und Neue Qualifikation zur aktuellen Debatte

Sollte es ein “Recht auf Homeoffice” geben, oder reichen die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen vielleicht schon aus, um die Vorstellungen und Notwendigkeiten von Arbeitnehmer:innen und deren Arbeitgebern in Einklang zu bringen? Eine Diskussion zu dieser Fragestellung haben die Mitglieder des Fachforums Neue Arbeit und Neue Qualifikation zusammen mit Dr. Oliver Stettes vom IW Köln auf der Sitzung am 22. Juni begonnen. Die Ergebnisse des Austauschs sind nun in einem Positionspapier zusammengefasst.

Im Herbst findet die nächste Sitzung des Fachforums statt, Themenschwerpunkt dort: Deutschland steht eine steigende Arbeitslosigkeit bevor. Welche Instrumente braucht der Arbeitsmarkt jetzt, was für Qualifizierungsmaßnahmen sind zukunftsweisend?

Falls Sie Interesse haben, diesen Fragen mit uns gemeinsam nachzugehen, kontaktieren Sie uns unter info@g-wd.de.

Weitere Publikationen

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08.10.2021
Positionspapier: Perspektiven einer neuen Altersvorsorgestrategie für Deutschland
Das Fachforum Altersvorsorge diskutiert den Vorschlag eines Bürger:innenfonds für die Rente und bietet politische Handlungsempfehlungen für die kommende Legislaturperiode. Die gesetzliche Rentenversicherung ist und bleibt die zentrale Säule im Alterssicherungssystem. Die gesetzliche Rentenversicherung benötigt aber auch eine ergänzende Vorsorge, die möglichst viele Menschen erreicht und mit Rendite und Sicherheit überzeugt. Die drei Säulen der Alterssicherung müssen in Gänze betrachtet werden, wenn es darum geht, nicht nur die Altersarmut zu bekämpfen und einen finanziellen Ruhestand oberhalb des Existenzminimums sicherzustellen – es geht auch darum, dass die Bürger:innen ihren Lebensstandard bestmöglich auch in der Rente erhalten können. Das Fachforum Altersvorsorge erläutert im Positionspapier die Herausforderungen, vor denen die Altersvorsorge der deutschen Bevölkerung steht, und macht Vorschläge für eine Reform des Systems.   Positionspapier
Arbeitsmarkt und DemografieVeröffentlichungen
26.09.2022
Repräsentative Umfrage zur Transformation der deutschen Wirtschaft
Die aktuellen Krisen stellen viele deutsche Unternehmen vor gewaltige Herausforderungen, eine umfassende Transformation ist unumgänglich. Um einer langfristigen Wohlstandsgefährdung durch die veränderte Sicherheitslage, Klimakrise, schleppend verlaufender Digitalisierung und Fachkräftemangel entgegenzuwirken, gilt es umso mehr, die Weichen jetzt umzustellen. Doch wo steht die deutsche Wirtschaft bei der Transformation und wie geht sie mit der aktuellen Situation um? In einer deutschlandweiten repräsentativen Studie der Pollion GmbH im Auftrag des GWD wurden Unternehmen nach Ihren Einschätzungen zu den aktuellen Herausforderungen und dem Stand der Transformation befragt. Download
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforenVeröffentlichungen
11.12.2025
Perspektivenpapier: Cybersicherheit: Wie Wirtschaft und Staat jetzt handeln müssen
Cybersecurity als Daseinsvorsorge: neues Perspektivenpapier „Cybersicherheit muss als Grundpfeiler der Daseinsvorsorge begriffen werden – gleichrangig mit Energie- oder Gesundheitsversorgung“ – so fordert es unser neues Perspektivenpapier. Morgen stimmt der Bundestag über NIS-2 ab, die Network and Information Security Directive der Europäischen Union. Gestern erst hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem aktuellen Bericht die Cybersicherheitslage in Deutschland weiterhin als „angespannt“ bezeichnet. Es geht dabei um viel: In Deutschland verursachen Cyberangriffe jährlich Schäden in Höhe von rund 290 Milliarden Euro. Mehr als zwei erfolgreiche digitale Angriffe auf deutsche Kommunen werden jeden Monat verzeichnet. Es geht um Wirtschaftssicherheit, um kritische Infrastruktur, um unsere Resilienz. Zugleich ist Cybersicherheit auch ein Chancenthema für innovative Digitalunternehmen in Deutschland und Europa. Einige wichtige Punkte aus unserem Papier: • NIS-2 sollte ohne nationale Sonderwege umgesetzt werden. • „Die öffentliche Verwaltung darf dabei nicht von strengeren Vorgaben [die Unternehmen treffen] ausgenommen werden“, sondern sollte „[…] Risikomanagementmaßnahmen verpflichtend umsetzen müssen“. • „Der Staat sollte dabei als Ankerkunde europäische Systeme frühzeitig beschaffen und so Markteintrittsbarrieren senken“, so das Papier – Ziel ist der Ausbau technologischer Fähigkeiten in der europäischen Digitalwirtschaft und die Sicherung digitaler Souveränität. • Wie die Stresstests im Finanzsektor sollten in kritischen Bereichen der Realwirtschaft „regelmäßige Penetrationstests nachweisen, dass die Cybersicherheitsabläufe im Falle eines Angriffs zuverlässig funktionieren.“ Entstanden ist das Papier in unserem Kompetenzcluster Innovation und Digitales, geleitet von Stephan Beyer, CFO Dryad Networks. Bei einem Roundtable vergangene Woche wurde es mit Impulsen von Jeanne Dillschneider, MdB und Manuel Bach vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) diskutiert, und mit unseren Mitgliedern aus den Unternehmen. Lesen die das ganze Papier hier. Veröffentlicht am 12.11.2025.
Innovation, Digitalisierung und Technologie