Wirtschaftsvereinigung der Grünen beim Berliner Firmenlauf vertreten

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Auch abseits von Wirtschaft und Politik war unser Team in den vergangenen Tagen aktiv: Beim Berliner Firmenlauf gingen Adrian Döhr, Anya Simon, Christian Forster, Felix Klein, Lisa Reymann, Martin Kaul und Simon Behnisch für die Wirtschaftsvereinigung der Grünen an den Start.

Trotz herausfordernder Wetterbedingungen bewiesen die Teilnehmenden Ausdauer und Teamgeist und vertraten die Wirtschaftsvereinigung mit großem Engagement auf der Laufstrecke.

Wir gratulieren allen Läuferinnen und Läufern zu ihrer Leistung und freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe des Berliner Firmenlaufs.

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23.02.2024
Perspektivpapier zu Migration als Chance für den Arbeitsmarkt: Roundtable mit Stakeholdern in NRW
Das neue Perspektivpapier zu Migration, ein Produkt des Kompetenzclusters Arbeitsmarkt der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, war Thema eines Roundtable in Nordrhein-Westfalen. Mit dabei waren Vertreter*innen der Landesregierung sowie von Wirtschaftsverbänden und Flüchtlingsorganisationen. Gemeinsames Anliegen war, über die Chancen von Zuwanderung in Zeiten des Arbeitskräftemangels in Deutschland zu sprechen. Der aktuelle Diskurs über Migration nur als Problem schade auf Dauer dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Der Arbeitskräftemangel in Deutschland kostet Berechnungen zufolge mehr als 80 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung, erklärten für die Wirtschaftsvereinigung deren Vorsitzende Heike Discher und die Geschäftsführerin Julia Eckey. Nicht nur das Gewinnen internationaler Fachkräfte, sondern auch eine sehr viel raschere Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt könne hier ein wichtiger Beitrag sein. Hierfür brauche es: 1. Klare Verfahren und weniger Bürokratie 2. Sofortige Arbeitsberechtigung für Geflüchtete 3. Förderung der Qualifikationsanerkennung 4. Intensivierung der Sprachförderung 5. Einführung spezifischer Betreuungsprogramme 6. Förderung von familienerweiterten Arbeitsangeboten Wichtig sei eine Parallelisierung der Prozesse, hieß es von Seiten der Stakeholder beim Roundtable: Sprachkurse, berufliche Qualifizierung, Beschäftigung, rechtliche Anerkennung. Unter den Teilnehmer*innen waren die Staatssekretärin im NRW-Ministerium für Wirtschaft Silke Krebs, der Staatssekretär im NRW-Ministerium für Familie sowie Flucht und Integration Lorenz Bahr, die Landesvorsitzende der Grünen in NRW Yazgülü Zeybek. Außerdem NRW-Verbände, darunter: Unternehmer, Handwerk, Industrie- und Handelskammer, Deutscher Gewerkschaftsbund, Der Paritätische, und Flüchtlingsrat. Hier das Perspektivenpapier zum Download
Arbeitsmarkt und Demografie
01.10.2025
Mit der Berliner Wirtschaft: Dialog im Abgeordnetenhaus
Wie bleibt Berlin wirtschaftlich stark – und wie wird es noch stärker? Beim Jahrestreffen zwischen Verbänden der Hauptstadt und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin diskutierte die Wirtschaftsvereinigung der Grünen gemeinsam mit Spitzenvertreter:innen der Hauptstadtwirtschaft – darunter IHK, Handwerkskammer, VBKI, DEHOGA, VKU und HBB – über zentrale Zukunftsthemen wie die Wärmewende, Energieversorgung, Einzelhandel, Verkehr und die Sicherung von Innovationskraft. Der Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, Martin Kaul erklärte: „Es ist richtig und wichtig, dass die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus den engen und offenen Austausch mit der Wirtschaft suchen – und dies regelmäßig. Durch einen solchen guten Dialog wird die Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft für die drängenden Themen der Stadt ermöglicht.“ Auch Grünen-Fraktionschefin Bettina Jarasch betonte: „Der heutige Dialog hat gezeigt: Wirtschaft und Politik können gemeinsam Lösungen entwickeln, die Arbeitsplätze sichern, die Energiewende voranbringen und die Stadt lebenswert gestalten. Aktuell und auch angesichts der schwarz-roten Haushaltspolitik droht Berlin allerdings seine einzigartigen Standortvorteile zu verlieren: viele kreative Köpfe, die sich in einem inspirierenden Umfeld aus Kultur, Kunst und urbaner Lebendigkeit entfalten.“
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
07.11.2024
Europa zwischen den Mächten: Strategien in einer neuen Weltordnung – Einordnung der Ergebnisse der US-Wahl
Was bedeutet Donald Trump für die deutsche Wirtschaft? Eigenständiger werden – so das Fazit in unserer Einordnung der US-Wahl. Mit  Franziska Brantner/Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Max Müller/Leiter Public Affairs Deutschland & EU bei Bayer, Simone Menne&Präsidentin der American Chamber of Commerce in Germany, und Jürgen Kerner/Vorstandsmitglied der IG Metall haben unsere Mitglieder und Gäste nur Stunden nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses die Veränderungen im Welthandel und in der internationalen Ordnung analysiert und darüber diskutiert, worauf sich Deutschland und die EU einstellen sollten. Die Debatte leitete Volker Ratzmann, Vice President Corporate Public Affairs bei DHL und in der Wirtschaftsvereinigung Leiter des Kompetenzclusters Außenhandel sowie Vorstandsmitglied. Die Panelisten waren sich einig, dass Deutschland und Europa ihre Resilienz stärken müssen, um in einer zunehmend komplexen und auf Eigeninteressen fokussierten geopolitischen Landschaft bestehen zu können. Zentrale Themen waren die Energieunabhängigkeit, Investitionen in Forschung und Innovation sowie die Stärkung des europäischen Binnenmarkts. Besonders betont wurde die Notwendigkeit, sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren und gleichzeitig die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu reduzieren. Die Diskussion machte deutlich, dass nur durch gemeinsames Handeln und gezielte Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit Europas in einer sich wandelnden Weltwirtschaft gesichert werden kann.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit