Weniger Bürokratie, mehr Zukunft für NRW

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Impulse aus der Wirtschaft für die Politik in NRW: Unsere Mitglieder sprachen mit Yazgülü Zeybek, Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen NRW, und Paul Höller vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW über aktuelle politische Vorhaben und Herausforderungen, und wie Wirtschaftspolitik in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Bürokratie abgebaut, Verwaltungsverfahren vereinfacht und bessere Rahmenbedingungen für Investitionen geschaffen werden können.

Hier einige zentrale Punkte aus der Diskussion:

Der Austausch hat gezeigt: Gute Wirtschaftspolitik entsteht dort, wo Politik und Unternehmen frühzeitig miteinander ins Gespräch kommen.

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17.08.2023
Wachstumschancengesetz #3: Wirtschaftsvereinigung macht sich stark für Rückkehr zur Sachpolitik
„Wirtschaftspolitik muss von der Sache her entschieden werden, mit Weitblick, sie sollte keine tagespolitische Verhandlungsmasse sein für oder gegen andere politische Maßnahmen“ – das erklärte Heike Discher für den Vorstand der Wirtschaftsvereinigung der Grünen in einer aktuellen Stellungnahme zum aktuellen Konflikt um das Wachstumschancengesetz und die Kindergrundsicherung im Ampel-Kabinett der Bundesregierung. „Von der Sache her ist es gut, Investitionen von Unternehmen unbürokratisch steuerlich zu fördern, durch Investitionsprämien oder Super-Abschreibungen – ganz gezielt insbesondere für die Verbesserung der Energie-Effizienz und im Ergebnis für weniger Treibhausgase“, sagte Discher. „Deshalb ist es gut, dass der Bundeswirtschaftsminister das Gesetz hierfür unterstützt. Dafür muss dann allerdings auch substanziell Geld zur Verfügung gestellt werden, Klein-Klein hilft da zu wenig. Denn am Ende nutzen diese Investitionen nicht allein der Wirtschaft – sie nutzen uns allen.“
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
18.07.2024
Kreislaufwirtschaft ausbauen: Roundtable Regionale Wirtschaft – Chancen für Sachsen
Was braucht es, damit Kreislaufwirtschaft ein immer wichtigerer Teil der Wertschöpfungskette sein kann? Zu dieser Frage diskutierten bei Pyral im sächsischen Freiberg gut ein Dutzend Unternehmen und Verbände aus der Region mit Michael Kellner, grüner Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Pyral gehört zu PreZero aus der Schwarz-Gruppe, Mitglied der Wirtschaftsvereinigung der Grünen. Dabei ging es auch um die Chancen der Transformation am Standort Sachsen. Eines der wichtigsten Themen war das so genannte Abfallende – also ab welchem Punkt im Kreislauf ein Material statt als Müll als Rohstoff eingestuft wird, was den Unternehmen die Handhabung deutlich einfacher macht und auch Einfluss auf die Preise hat. Teils sind auch Preisunterschiede zwischen Produkten aus Neumaterial und aus Recycling eine Herausforderung, hier könnte der Staat in der Beschaffung etwa für den Bau von Straßen einen Leitmarkt etablieren. Genauso wichtig, so zeigte sich in vielen Beiträgen, ist der Bürokratiebabbau. Dabei ist es vielfach die Umsetzung vor Ort und die Furcht der Ämter vor Entscheidungen, was die Unternehmen ausbremst. Michael Kellner warb dafür, dass durch die Novelle des  Bundesimmissionsschutzgesetz jetzt bei Vorliegen vollständiger Unterlagen ein Bescheid innerhalb von drei Monaten erfolgen muss – und die Bundesregierung strebe hier weitere Verbesserungen an. PreZero Pyral zeigte sich beim Rundgang durch das Unternehmen vor dem Roundtable leistungsstark. Enorme 60% der Alu-Leichtverpackungen aus dem Gelben Sack in Deutschland verarbeitet das Unternehmen im Werk. 95% der Energie spart das Unternehmen in der Aluminiumproduktion mit innovativer Technik durch Recycling statt Neuherstellung. Und trägt damit bei zur Rohstoffsicherheit unseres Landes.Mit dabei beim intensiven Austausch waren die Pyral-Chefs Andreas Reissner und Markus Reissner, außerdem Vertreter von PreZero und Schwarz. Aus der Region und zum Thema waren weiterhin mit dabei REIKAN GmbH, Tricera Energy GmbH, SUC GmbH, Circular Saxony, Befesa, Becker Umweltdienste, LVR Sachsen, IHK Chemnitz. Ferner die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung ALBA, Felix Schoeller GmbH, und Interzero. Allen gemeinsam ist: Sie treiben die Kreislaufwirtschaft – für Nachhaltigkeit, für Resilienz, für den Standort Deutschland.
Geoökonomie, Resilienz und SicherheitRegionalforen
01.04.2026
Neue Aufgaben in der Wirtschaftsvereinigung
Unsere Hauptgeschäftsführung, Martin Kaul und Katharina Krüger, freut sich, zwei personelle Weiterentwicklungen innerhalb der Wirtschaftsvereinigung der Grünen bekanntzugeben: Christian Forster übernimmt ab sofort die neu geschaffene Position als „Leiter Wirtschaftsbeziehungen | Strategische Entwicklung“. An seine Stelle als Co-Programmleitung rückt Anna Cebotareva. Beide werden neben Jonas Viering, Leiter Kommunikation, und Christoph Busch, Leiter Programm, unverändert Teil der Geschäftsleitung sein. In seiner neuen Funktion verantwortet Christian den Ausbau und die Pflege unserer Beziehungen zu Unternehmen und Partnern – ein Feld, das für unsere Arbeit zentral ist und das wir deshalb stärker profilieren. Er wird an dieser Stelle die zukunftsorientierte Weiterentwicklung unserer Wirtschaftsbeziehungen mit strategischen Impulsen für die Organisation verbinden. Dafür bringt er langjährige Erfahrung, ein großes Netzwerk sowie ein gutes Gespür für relevante Themen und Anknüpfungspunkte mit. Anna steuert ab sofort gemeinsam mit Christoph die programmatische Arbeit in den Fachforen zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben als Leiterin der regionalen Aktivitäten. Sie prägt die Inhalte der Wirtschaftsvereinigung bereits seit mehreren Jahren maßgeblich mit und wird mit ihrer Expertise und Kommunikationsstärke frische Akzente setzen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und die Impulse, die die beiden in ihren neuen Rollen einbringen werden.
Allgemein