Linkedin
Twitter
Nachfolgend finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.
In vielen ländlichen Regionen wie dem Sauerland schlägt das industrielle Herz Deutschlands: produzierender Mittelstand, globale Lieferketten, Energie- und Rohstofffragen – und gleichzeitig Unternehmen, die seit jeher pragmatisch, robust und innovationsstark auf neue Lagen reagieren. Welche Strategien funktionieren? Was können andere Regionen vom Sauerland lernen? Wo liegen Hemmnisse – und welche politische sowie unternehmerische Hebel bringen Tempo in die nachhaltige Modernisierung?
Diese Fragen diskutieren unsere Mitglieder mit Sandra Stein, MdB und Sprecherin Mittelstand der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Jörg Nolte, Hauptgeschäftsführer der IHK Arnsberg. Der regionalen Round Table vor Ort in Arnsberg, Nordrhein-Westfalen setzt auf Austausch statt Frontalvorträge: Impulse, konkrete Unternehmensperspektiven aus der Region und eine offene Diskussion – u. a. mit Blick auf regionale Stakeholder und Netzwerke.
Fachforum Innovation, Digitalisierung und Technologie
Ein erheblicher Teil europäischer digitaler Dienste baut heute auf US-amerikanische Softwareanbieter und chinesische Hardwareprodukte. Diese Lösungen sind oft breit erprobt, leistungsfähig und kosteneffizient - zugleich schaffen sie jedoch Abhängigkeiten, die in geopolitischen Krisen erhebliche Risiken bergen.
Eigene, europäische Champions in digitalen Schlüsseltechnologien wie KI sind in Zukunft essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Europas. Zwischen transatlantischen Partnerschaften, sensiblen Datenräumen und dem Anspruch, eigene technologische Kapazitäten auszubauen, steht Europa daher vor einer entscheidenden Weichenstellung: Wie viel Unabhängigkeit braucht digitale Souveränität - und auf wie viel Kooperation sind wir angewiesen?
Darüber sprechen wir mit Robert Heinrich, Unterabteilungsleiter für Digitalwirtschaft, Künstliche Intelligenz und Daten im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung.
Regionalforum Berlin
Berlin-Brandenburg gehört mit seinem Ökosystem aus Industrie, Start-ups und Forschungseinrichtungen zu einem der attraktivsten Innovationsstandorte in Europa. Dieses Ökosystem gerät jedoch zunehmend unter Druck: Während beispielsweise München mit großen Investitionen und einer starken Forschungslandschaft aufholt, kürzt die Berliner Landesregierung Bildungs- und Forschungsgelder. Gleichzeitig lockt internationale Konkurrenz mit besserem Zugang zu Privatkapital und bürokratiearmer Fachkräfteeinwanderung – unverzichtbare Bedingungen, damit aus Start-ups wirtschaftsstarke Scale-ups werden können.
Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen unseres Regionalforums Berlin-Brandenburg gemeinsammit unseren Mitgliedern diskutieren, welche politischen Weichenstellungen Berlin jetzt braucht, um nachhaltig zur führenden Innovationsmetropole Deutschlands zu werden.
Für die Round-Table-Diskussion „Nährboden für Wachstumsunternehmen von Morgen schaffen - Zukunft des Innovationsstandorts Berlin-Brandenburg“ freuen wir uns auf Impulsen von:
Moderiert wird die Veranstaltung von Michael Knoll, WVG-Regionalsprecher Berlin.
Im Rahmen des Programms „Niedersachsen kann Zukunft“ stellt das Land in den kommenden Jahren nahezu 14,5 Milliarden Euro für zentrale Zukunftsinvestitionen bereit. Über die wirtschaftlichen Impulse, die nachhaltige Wirkung und die finanzpolitischen Aspekte dieses Investitionspakets möchten wir gemeinsam mit unserem politischen Gast, Finanzminister Gerald Heere, diskutieren.
Das Investitionspaket soll in Klimaschutz, Infrastruktur, Bildung und wirtschaftliche Modernisierung fließen, davon ein Teil über kreditfinanzierte Haushaltsmittel.
Daher werden wir uns u. a. folgenden Fragen widmen:
Fachforum Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
Der „Bau-Turbo“ soll Deutschlands Wohnungsbau beschleunigen. Doch wie viel Geschwindigkeit kommt wirklich an der Baustelle an – und wo bremst die Realität?
Der Wohnungsbau stagniert trotz hoher Nachfrage. Viele Akteure kämpfen noch mit komplexen Verfahren, fehlenden Anreizen und steigenden Kosten – und nun sorgt auch die neuerliche Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz für zusätzliche Verunsicherung.
Wir freuen uns, gemeinsam mit Hendrik Bollmann MdB, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, sowie Dietmar Walberg, Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Lübeck und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, die aktuellen Pläne einzuordnen und mit Ihnen zu diskutieren:
Deutschland steht vor massiven Investitionsbedarfen in Verkehr, Energie und kommunale Infrastruktur. Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) setzt wichtige Impulse – sofern es denn zukunftsorientiert und zusätzlich eingesetzt würde. Aber selbst ohne Zweckentfremdung wird das SVIK die Finanzierungslücke nicht allein schließen. Gleichzeitig warnen insbesondere Bündnis 90/Die Grünen vor höheren langfristigen Kosten, Intransparenz, Schuldenbremse-Umgehung und Risiken für demokratische Kontrolle. Auf der anderen Seite verweisen Versicherer und infrastrukturnahe Unternehmen auf Effizienzpotenziale, zusätzliches Kapital und eine bessere Verteilung von Bau- und Betriebsrisiken durch langfristige Kooperationsmodelle zwischen öffentlicher Hand und Privaten.
Gemeinsam mit Andreas Audretsch MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Tim Ockenga, Leiter Kapitalanlagen beim Gesamtverband der Versicherer (GDV), Patrick Kaczmarczyk, Ph.D., Ökonom an der Universität Mannheim am Kompetenzzentrum für Transformation, und Ihnen wollen wir u.a. folgende Fragen diskutieren: