Unternehmerisch gelebte Transformation – davon hat sich eine Delegation der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, angeführt von Hauptgeschäftsführer Martin Kaul, bei unserem Mitgliedsunternehmen ALPLA ein Bild gemacht. Von Flaschen bis zu Verschlüssen: ALPLA setzt bei der Herstellung auf moderne Technologien um Kunststoffverpackungen leichter und materialsparender zu machen.
Design-for-Recycling wird dabei von Anfang an konsequent mitgedacht. So sind mittlerweile ein Viertel aller verarbeiteten Materialien Post Consumer Rezyklate.
Auch abseits der Produktion ist ALPLA innovativ: Durch In-House-Produktion direkt beim Kunden entfallen Transportwege und Transportverpackungen. Und durch Photovoltaikanlagen vor Ort und Stromlieferverträgen (PPA) kann Alpla in Deutschland und anderen Ländern seinen Strombedarf für alle Basis- und Recyclinganlagen bereits zu 95 Prozent aus Erneuerbaren Energien decken und damit Emissionen einsparen.
Viele der beim Besuch besprochenen Themen gehen auch über das Unternehmen und die Branche hinaus. Sie betreffen zentrale Standortfragen: Damit Deutschland ein attraktiver Produktionsstandort bleibt, braucht es ausreichend Arbeitskräfte. Gleichzeitig müssen Genehmigungsprozesse beschleunigt und regulatorische Hürden abgebaut werden, um Investitionen zu erleichtern. Und für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft braucht es stärkere Anreize für nachhaltiges Design und echte Recycelbarkeit – auch im Rahmen der EU-Verpackungsverordnung.
Was technisch längst möglich ist, wird heute oft noch durch Regulierung gebremst. Hier müssen Politik und Verwaltung Möglich-Macher werden.