Unternehmensbesuch bei der ALPLA Group

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Unternehmerisch gelebte Transformation – davon hat sich eine Delegation der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, angeführt von Hauptgeschäftsführer Martin Kaul, bei unserem Mitgliedsunternehmen ALPLA ein Bild gemacht. Von Flaschen bis zu Verschlüssen: ALPLA setzt bei der Herstellung auf moderne Technologien um Kunststoffverpackungen leichter und materialsparender zu machen.

Design-for-Recycling wird dabei von Anfang an konsequent mitgedacht. So sind mittlerweile ein Viertel aller verarbeiteten Materialien Post Consumer Rezyklate.

Auch abseits der Produktion ist ALPLA innovativ: Durch In-House-Produktion direkt beim Kunden entfallen Transportwege und Transportverpackungen. Und durch Photovoltaikanlagen vor Ort und Stromlieferverträgen (PPA) kann Alpla in Deutschland und anderen Ländern seinen Strombedarf für alle Basis- und Recyclinganlagen bereits zu 95 Prozent aus Erneuerbaren Energien decken und damit Emissionen einsparen.

Viele der beim Besuch besprochenen Themen gehen auch über das Unternehmen und die Branche hinaus. Sie betreffen zentrale Standortfragen: Damit Deutschland ein attraktiver Produktionsstandort bleibt, braucht es ausreichend Arbeitskräfte. Gleichzeitig müssen Genehmigungsprozesse beschleunigt und regulatorische Hürden abgebaut werden, um Investitionen zu erleichtern. Und für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft braucht es stärkere Anreize für nachhaltiges Design und echte Recycelbarkeit – auch im Rahmen der EU-Verpackungsverordnung.

Was technisch längst möglich ist, wird heute oft noch durch Regulierung gebremst. Hier müssen Politik und Verwaltung Möglich-Macher werden.

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09.11.2023
„Der Industriestrompreis gibt Schub“: Statement des Vorstandsvorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung
Heute hat die Bundesregierung ihren Plan für einen Industriestrompreis bekannt gegeben. Zu dem Paket gehört für fünf Jahre eine Senkung der Stromsteuer für das produzierende Gewerbe auf den Mindestwert, den die Europäische Union zulässt, konkret statt gegenwärtig mehr als 15 Euro pro Megawattstunde auf einen halben Euro. Energieintensive Unternehmen werden durch die Fortführung und Ausweitung der sogenannten Super Cap der Strompreiskompensation besonders entlastet. Die Wirkung für die Industrie soll 28 Milliarden Euro im Finanzplanungszeitraum betragen. „Der Industriestrompreis gibt Schub. Die smarte Kombination aus starker Senkung der Stromsteuer für das gesamte produzierende Gewerbe und weiteren Maßnahmen für die besonders energieintensiven Unternehmen nützt ganz aktuell dem Standort Deutschland. Und günstiger Strom hilft bei der breiten Elektrifizierung industrieller Prozesse als Brücke auf dem Weg zur CO2-freien und klimaneutralen Produktion.“ Die Wirtschaftsvereinigung der Grünen hatte sich seit langer Zeit für ein Paket aus Stromsteuersenkung für die gesamte Industrie sowie Maßnahmen für die besonders energieintensive Produktion ausgesprochen.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
20.02.2025
Umfrage Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit: Entscheider in der Wirtschaft sehen Nutzen – und machen sich Sorgen
Entscheider in der Wirtschaft sehen den Nutzen von Nachhaltigkeit für ihr Unternehmen. 77% nennen einen oder mehrere Aspekte, die für sie messbare wirtschaftliche Vorteile bringen.  Das zeigt eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag der Wirtschaftsvereinigung der Grünen. Zugleich, so die repräsentative Untersuchung, beherrscht aktuell aber offenbar die Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit einen großen Teil der Entscheider.  „Dass so viele Führungskräfte Nachhaltigkeit für ihr Unternehmen direkt als Vorteil sehen, ist ein klares Signal“, erklärte Heike Discher, Co-Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsvereinigung der Grünen. „Ganz pragmatisch zeigen hier die Entscheider, wie weit die Wirtschaft bereits ist – viel weiter, als ihr oft unterstellt wird.“ Die Befragten sind nicht Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, sondern zufällig und repräsentativ von Civey zusammengestellt.  Wichtigste Aspekte für, wie es in der Umfrage heißt, „messbare wirtschaftliche Vorteile für ihr Unternehmen“ sind aus Sicht der Befragten unter anderem (Mehrfachnennungen sind möglich) – Energie- und Ressourceneffizienz (36%)– Gewinnung qualifizierter Mitarbeitender (28%)– Erhöhung Kundenzufriedenheit (27%)– Stärkung der Innovationskraft (21%)– Und weitere, darunter Produktqualität, Marktchancen, Lieferketten– Nur 20% sehen in keinem der Aspekte von Nachhaltigkeit einen wirtschaftlichen Vorteil für ihr Unternehmen, weitere 3% sind unsicher. „Dies gilt auch bei den Entscheidern aus der Wirtschaft, die beispielsweise. eine Wahlabsicht für die CDU äußerten – auch hier sehen in der Umfrage nur 24% in keinem der Aspekte einen wirtschaftlichen Vorteil oder sind unsicher“, so Discher. „Das ist also längst keine Frage von Parteinähe mehr.“  „Keins von beidem sollte gegen das andere ausgespielt werden“  Zugleich sind die aktuellen Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft groß. 35% der der mehr als 1.000 Befragten finden Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit für den Standort gleich wichtig oder, dies gilt aber nur für einen kleinen Teil, Nachhaltigkeit sogar wichtiger. Umgekehrt ist in der aktuellen Situation aber für 65% der Entscheider aus der Privatwirtschaft laut der Umfrage die Wettbewerbsfähigkeit wichtiger.  „Das zeigt für die Zeit nach der Wahl zweierlei“, erklärt Martin Kaul, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung. „Zum einen: Die Verbindung von Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit wird mit gut einem Drittel von deutlich mehr Entscheidern in der Privatwirtschaft als wichtig gesehen, als es etwa dem Anteil der Grünwähler entspräche. Das ist bemerkenswert. Zum anderen: Die Wettbewerbsfähigkeit muss gesichert werden, etwa durch Bürokratieabbau und günstige Energiepreise, denn die Sorgen der zu zwei Dritteln aktuell vor allem auf Wettbewerbsfähigkeit setzenden Entscheider in der Privatwirtschaft sollten alle ernst nehmen.“  „Deshalb sind Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit zusammen der Auftrag an die nächste Bundesregierung, mit der Wirtschaft im Dialog“, betont Thomas Gambke, Co-Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsvereinigung. „Keins von beidem sollte gegen das andere ausgespielt werden – nicht vor der Wahl und nicht danach. Ein funktionierender Wettbewerb ist in unserer Marktwirtschaft die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Wirtschaft und damit Sicherheit von Arbeitsplätzen. Und: Wettbewerbsfähigkeit ist Grundlage für einen erfolgreiche Transformation in eine nachhaltige Wirtschaft.“
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
19.01.2026
Bundesverdienstkreuz für Marie-Luise Wolff
Ausgezeichnet! Glückwunsch an unsere Vorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Gewürdigt wurde Sie für Ihren außerordentlichen Einsatz vor allem für die Energiepolitik – als CEO des Versorgers ENTEGA AG in Darmstadt bis 2025, insbesondere aber auch für ihr ehrenamtliches Engagement, etwa in ihrer Zeit als Präsidentin des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Überreicht wurde die Ehrung in der Hessischen Staatskanzlei von Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus. Mehr erfahren Sie hier.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik