Starke Präsenz der Wirtschaftsvereinigung bei der Delegiertenkonferenz der Grünen

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Die Wirtschaftsvereinigung der Grünen war aktiv vertreten beim Beschluss des Wahlprogramms der Grünen in Berlin. Gabriele C. Klug und Thomas Gambke aus dem Vorstand sowie der neue Hauptgeschäftsführer Martin Kaul brachten Perspektiven aus der Wirtschaft ein, um den Prozess zu unterstützen.

Die mit großen Mehrheiten verabschiedete Fassung des Wahlprogramms wird bald auf der Website der Grünen verfügbar sein, während derzeit der Entwurf online steht. Ein Blick hinein lohnt sich: Website der Grünen.

Am Rande des Parteitags fanden zahlreiche konstruktive Gespräche mit politischen Vertretern statt, darunter Omid Nouripour und Ricarda Lang, beide Vorsitzende des Politischen Beirats und der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag. Auch der Austausch mit Vertretern aus der Wirtschaft war sehr produktiv. Unter den Gesprächspartnern waren Dr. Wilhelm Ruprecht von der Allianz und Birgit Neumann von SAP, die beide Mitglied unserer Wirtschaftsvereinigung sind.

Ein zentrales Thema der Diskussion war die enge Verbindung zwischen Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit, die beide von großer Bedeutung sind. Angesichts der bestehenden Herausforderungen ist die Wirtschaftsvereinigung der Grünen eine wichtige Plattform für den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik.

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26.06.2023
Fachkräfte sichern: Migration und Frauen in Erwerbstätigkeit – Kompetenz-Cluster gegründet
Zwei Lösungsansätze haben Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung diskutiert mit Ekin Deligöz, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen & Jugend, und Frank Bsirske, für die Grünen im Bundestag. Erstens, Frauen mit dem Wunsch nach Erwerbstätigkeit diese auch zu ermöglichen, mit Auswegen aus der Teilzeitfalle. Hier liegt eine riesige ungenutzte Ressource wertvoller Arbeitskraft, teils wegen unzureichender Kinderbetreuungs-Angebote. Zweitens Einwanderung und Integration, mit Arbeitskräften aus den europäischen Ländern und darüber hinaus. Die Teilnehmer*innen aus den Unternehmen waren sich einig, dass die Sicherung von Fachkräften eines der aktuell ganz wichtigen Themen in der Wirtschaft ist. Sie alle begrüßten im Grundsatz das vom Bundestag vor wenigen Tagen beschlossene Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung – nur dass es gar nicht mehr bloß um Fachkräfte gehe, sondern insgesamt um Arbeitskräfte. Unmittelbar vor dem Austausch mit den Politiker*innen konstituierte sich als erstes Kompetenz-Cluster der Wirtschaftsvereinigung die Fachgruppe „Arbeitsmarkt und Mitarbeitende“. In diesen Fachgruppen findet die inhaltliche Arbeit der Mitglieder statt. Geleitet wird dieses erste Cluster ehrenamtlich von Tatiana Ohm, die zugleich ist sie auch Mitglied im Vorstand der Wirtschaftsvereinigung ist. Mit dem Thema Arbeitskräfte hat sie auch hauptberuflich zu tun, als Managing Director Global Accounts bei Randstad Sourceright. Das Cluster wird, aufbauend auf dem Austausch mit den Politiker*innen, Positionen entwickeln und zur Debatte beitragen. Weblink zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz Weblink zu Maßnahmenpaket des BMFSFJ
Arbeitsmarkt und Demografie
26.01.2026
CDU: Klimaziele nicht schreddern
„Die CDU muss sich entscheiden: Das Herumdoktern an den Klimazielen wird nicht ohne Folgen bleiben. Die Partei zerstört damit das Erbe der Klimakanzlerin, und sie manövriert unser Land ins klimapolitische Abseits. Die Ideen von Mittelstandsunion und CDA, Klimaziele zu schreddern, schaden unserem Land.“ Das erklärt die Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, Dr. Marie-Luise Wolff zur Diskussion in der CDU über das Ziel der Klimaneutralität und den Vorschlägen der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und der Christlich-Demoratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). „Der bessere Weg für Deutschland ist die schnellstmögliche Erreichung vollständiger Unabhängigkeit von fossilen Energie-Rohstoffen“, so Wolff weiter. „Ein Rollback ist dagegen das, was sich Autokraten von Russland bis zum mittleren Osten wünschen. Die Klimaziele retten schon heute jeden Tag Menschenleben, um Erneuerbare Energien muss man keine Kriege führen wie um Öl und Gas.“
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
23.01.2024
Rechtspopulismus „für den Wirtschaftsstandort Deutschland Grund zur Sorge“: Thomas Fischer, Vorstandsvorsitzender
„Für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist der Trend zu rechtspopulistischen und sogar rechtsextremen Positionen Grund zur Sorge“, sagte in der aktuellen Diskussion um den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, Thomas Fischer. Auch der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Siegfried Russwurm, oder der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Karl Haeusgen äußerten sich diese Woche in ähnlicher Weise. Ebenso Ökonomen wie der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, oder der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher. „Darum, liebe CEOs, verehrte Führungskräfte in den Unternehmen unseres Landes: Nutzen Sie Ihren Wirkungskreis, widersprechen Sie den Scheinlösungen und Schuldzuweisungen der Populisten“, erklärte Fischer in Social Media Beiträgen. „Und bauen Sie zugleich kommunikative Brücken zu den Menschen, die sich abgehängt fühlen. Weltoffenheit ist ein Kern unseres Wohlstands und unserer Wettbewerbsfähigkeit, von der Europäischen Union als unserem Wirtschaftsraum bis zu unseren Belegschaften mit Mitarbeitenden vieler Hautfarben und Herkunftsländer. Dafür müssen wir als Verantwortungsträger aus der Wirtschaft in aller Klarheit eintreten.“ Zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Soennecken eG veröffentlichte Fischer im Handelsblatt einen Gastbeitrag. „Es ist an der Zeit, als Wirtschaft Verantwortung für diese Werte zu übernehmen und mit klarer Haltung den menschen- und damit auch investitionsfeindlichen Parolen der AfD entgegenzutreten“, schreiben die Autoren. „Es passiert etwas in diesem Deutschland, und zwar nicht erst seit diesem Jahr: Die Spaltung in der Gesellschaft wächst, eine kommunikative Brücke nach der anderen ist vom Einsturz bedroht, wir gehen nicht mehr aufeinander zu, sondern lassen uns auseinandertreiben. Populismus, rechtsextremes Gedankengut und freiheitsfeindliche Politikansätze machen vor den Werkstoren und Unternehmenszentralen längst nicht halt. CEOs und Geschäftsführer sind gefordert, dem energisch entgegenzutreten. Mit klarer Haltung, vor allem aber der Bereitschaft zum Dialog.“ Handelsblatt Gastbeitrag von Thomas Fischer BDI-Präsident Siegfried Russwurm zur AfD Erklärung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Stellungnahme des Direktors des Instituts der Deutschen Wirtschaft Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung „Das AfD-Paradox“
Arbeitsmarkt und Demografie