Reform der Erbschaftssteuer

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Wie lassen sich bei der Erbschaftssteuer Steuergerechtigkeit und Staatseinnahmen, Liquidität und Investitionsfähigkeit der betroffenen Familienunternehmen und auch eine gelingende Nachfolge im Betrieb gut zusammen bringen? Katharina Beck als finanzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, unsere Mitglieder sowie Mitglieder der Stiftung Familienunternehmen besprachen gestern diese wichtigen Fragen.

Das Bundesverfassungsgericht wird sich in den kommenden Monaten zur Erbschafts- und Schenkungssteuer äußern – eine Neuregelung könnte erforderlich werden. Bislang wird viel über Ausnahmetatbestände geregelt.

Diskutiert wurde bei uns:

Beim DIW Berlin hat die grüne Bundestagsfraktion hierzu auch eine Studie erstellen lassen – 100 Seiten, deren Lektüre sich lohnt.

Einigkeit herrschte, dass neben der volkswirtschaftlichen Perspektive gezielt auch die betriebswirtschaftliche abgefragt werden muss. Genau dies ist das Anliegen von Katharina Beck. Gegen Schnellschüsse, für Praxisnähe. Für das bestmögliche Dilemma-Management. Für eine Regelung, die beiden gerecht wird: den Unternehmen und die Gemeinschaft der Steuerzahlenden.

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20.05.2026
Wirtschaftsvereinigung der Grünen beim Berliner Firmenlauf vertreten
Auch abseits von Wirtschaft und Politik war unser Team in den vergangenen Tagen aktiv: Beim Berliner Firmenlauf gingen Adrian Döhr, Anya Simon, Christian Forster, Felix Klein, Lisa Reymann, Martin Kaul und Simon Behnisch für die Wirtschaftsvereinigung der Grünen an den Start. Trotz herausfordernder Wetterbedingungen bewiesen die Teilnehmenden Ausdauer und Teamgeist und vertraten die Wirtschaftsvereinigung mit großem Engagement auf der Laufstrecke. Wir gratulieren allen Läuferinnen und Läufern zu ihrer Leistung und freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe des Berliner Firmenlaufs.
17.06.2024
Arbeitskräftepotenzial in Deutschland mobilisieren: Perspektivenpapier
Um die wachsende Arbeitskräftelücke zu schließen und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, müssen Politik und Wirtschaft mehr zusammenarbeiten. Der demografische Wandel wird diese Lücke weiter vergrößern. Sinnvoller als unliberale Rufe nach Vorschriften für längere Wochenarbeitszeiten wäre, die Erwerbsquoten von Frauen und Älteren zu erhöhen, wodurch bis 2035 zusätzliche 3,4 Millionen Erwerbspersonen gewonnen werden könnten. Wichtige Maßnahmen sind hier flexiblere Arbeitszeitenregime, bessere Kinderbetreuung, steuerliche Anreize und Digitalisierung. Zuwanderung von Fachkräften und die raschere Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt bleibt dabei weiter nötig – die Herausforderung ist, aus vielen kleinen Beiträgen den großen Schub für das Arbeitskräftepotenzial zu schaffen. Hierzu hat das Kompetenzcluster Arbeitsmarkt der Wirtschaftsvereinigung der Grünen jetzt ein Perspektivenpapier veröffentlicht. Aus Sicht der Unternehmen gibt es eine ganze Reihe von möglichen Maßnahmen, um das inländische Potenzial von Arbeitskräften zu mobilisieren: – Mehr Anreize für längere freiwillige Beschäftigung Älterer– Steigerung der Frauenerwerbstätigkeit durch bessere Rahmenbedingungen– Arbeitszeit zurückgewinnen durch Digitalisierung, KI und Automatisierung– Flexible Arbeitszeitenmodelle fördern statt starrer Vorschriften Ansätze wie diese wurden am Tag nach der Veröffentlichung des Papiers auch beim Fachkräftekongress der grünen Bundestagsfraktion diskutiert, mit Gästen wie Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und vielen anderen. Hier das siebenseitige Papier: WVG_Perspektivenpapier_Arbeitskraefte.pdf
Arbeitsmarkt und Demografie
13.07.2023
Investitionsprämien für das gemeinsame Ziel klimaneutralen Wirtschaftens: Statement zum „Wachstumschancengesetz“ #1
Bundesfinanzminister Christian Lindner hat Eckpunkte eines ‚Wachstumschancengesetzes“ veröffentlicht. „Gut, dass Investitionen in grüne Technologien für Klima und Energie auch vom Finanzminister unterstützt werden“, erklärte hierzu der Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, Tom Fischer. „Schon bei der Regierungsbildung waren solche Investitionsprämien angekündigt worden; schön, dass die Saat nun keimt. Dieses Pflänzlein muss jetzt von allen Seiten sorgfältig gegossen werden, damit es rasch wächst. Denn um das gemeinsame Ziel klimaneutralen Wirtschaftens erreichbar zu machen, brauchen wir noch deutlich Größeres als den vorliegenden Entwurf. Gemeinsam können wir uns stark machen für eine effiziente Ausrichtung auf nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.“ Hier die Frankfurter Allgemeine Zeitung zum Gesetzesentwurf, hier das Handelsblatt.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik