Pharma-Standort im internationalen Vergleich unter Druck – was ist jetzt zu tun? Deutschland droht im internationalen Wettbewerb um Forschung, Innovation und Investitionen bei der Arzneimittel-Sektor weiter zurückzufallen. Mit Dr. Paula Piechotta, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, Sebastian Wachtarz, AbbVie, und Dr. Jasmina Kirchhoff, Institut der deutschen Wirtschaft, haben unsere Mitglieder im Cluster Gesundheitswirtschaft hierüber diese Woche intensiv diskutiert.
Einige zentrale Erkenntnisse aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft:
Innovations- und investitionsfördernde Rahmenbedingungen schaffen. Regulierung sollte Innovationen belohnen, geistiges Eigentum wirksam schützen und die Produktion von Arzneimitteln und Wirkstoffen in Deutschland und Europa ermöglichen.
Bürokratische Hürden abbauen. Genehmigungs- und Zulassungsverfahren müssen vereinfacht und beschleunigt werden, um Planungssicherheit und Geschwindigkeit zu erhöhen.
Translation stärken. Wissenschaftliche Exzellenz ist vorhanden – sie muss stärker und schneller in die klinische Anwendung überführt werden. Wichtig ist eine gezielte Vernetzung von akademischer Forschung und Industrie.
Digitalisierung im Gesundheitswesen beschleunigen. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur sowie der verlässliche Zugang privater Akteure zu Gesundheitsdaten sind zentrale Voraussetzungen für Innovation und datenbasierte Medizin.