Weiterbildung ist längst kein Bonus mehr – sie ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Unser aktuelles Perspektivenpapier aus dem Kompetenzcluster „Arbeitsmarkt & Mitarbeitende“ betont dies. Angesichts von Digitalisierung, Klimawandel und Fachkräftemangel verändern sich Berufsbilder rasant. Die Unternehmen sind bereit, in Qualifikation zu investieren – doch sie stoßen auf bürokratische Hürden, starre Förderstrukturen und fehlende Angebote.
Wir wünschen uns nun einen klaren Kurswechsel: Weiterbildung müsse einfacher zugänglich, digitaler und stärker gefördert werden – insbesondere auch für Beschäftigte über 45. Flexiblere Lernformate und die Anerkennung digitaler Bildungsangebote seien zentrale Hebel. Die Wirtschaftsvereinigung fordert die neue Bundesregierung auf, Weiterbildung endlich als das zu behandeln, was sie ist: aktive Standortpolitik.