Netzwerk für Frauen aus der Wirtschaft

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Um die tragfähige Transformation voranzutreiben braucht es viel Einsatz – auch und gerade von Frauen, die Wirtschaft nachhaltig bewegen. Beim Auftakttreffen des Frauennetzwerk der Wirtschaftsvereinigung der Grünen tauschten sich Unternehmerinnen, Managerinnen und Mitarbeiterinnen in vertrauensvoller Atmosphäre unter anderem darüber aus, wie mehr Diversität zu besserer Wettbewerbsfähigkeit beitragen kann.

Nach Begrüßung durch unsere stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Katharina Krüger und einem Input von Dr. Franziska Brantner, Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, sprachen die Teilnehmerinnen moderiert von unserer Vorständin Heike Discher offen über verschiedene Facetten (nicht nur) frauenspezifischer Herausforderungen in der Wirtschaft. Sie teilten sowohl Erfahrungen als auch Lösungsansätze miteinander. Alle waren sich einig, dass gerade Frauen sich austauschen und gut vernetzen müssen – auch um mehr weibliche Repräsentanz in Chefinnenetagen zu bringen –, damit wir die tragfähige Transformation der Wirtschaft effektiver mitgestalten können.

Wir freuen uns darauf, ein starkes Frauennetzwerk aufzubauen, in dem wir uns gegenseitig unterstützen und neue Wege finden können.

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27.01.2026
Die neue US-Sicherheitsstrategie – Implikationen für Deutschland als Bündnispartner
Die US-Sicherheitsstrategie und ihre Implikationen für Deutschland als Bündnispartner: Darüber sprachen die Mitglieder unseres Fachforums Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit mit Agnieszka Brugger MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss sowie Stellvertretende Vorsitzende von Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag. Die grundlegende Neuausrichtung der amerikanischen Außen- und Wirtschaftspolitik stellt viele bisherige Gewissheiten im transatlantischen Verhältnis in Frage. Umso wichtiger ist es, auf nationaler und EU-Ebene entschlossen und selbstbewusst auf diese veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren. In der Sitzung wurde deutlich, wie neu die diskutierten Fragestellungen sind und wie viele unterschiedliche Themenbereiche sie zugleich berühren. Einige Punkte aus dem angeregten Austausch: internationale Partnerschaften vertiefen und ausweiten Planungs- und Investitionssicherheit für Unternehmen gewährleisten, gerade auch im Hinblick auf bereits erfolgte Investitionen für Klimaneutralität digitale Souveränität voranbringen resiliente Lieferketten aufbauen eine nachhaltige europäische Rohstoffstrategie auf den Weg bringen, dabei auch Kreislaufwirtschaft und Recycling im Blick haben deutsche Rüstungsindustrie als international wichtige Größe.
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
18.12.2024
Energiewirtschaftsgesetz im Bundestag „eine Chance“: Statements
Diesen Freitag soll die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) noch in den Bundestag eingebracht werden. Hierzu hat die Wirtschaftsvereinigung der Grünen Statements veröffentlicht. „Der erneuerbare Mittelstand will massiv in die Modernisierung unserer Energieinfrastruktur investieren. In einem Sofortprogramm müssen alle Hemmnisse für den Ausbau von Flexibilitäten abgebaut werden“, sagte Stephan Frense, CEO der Arge Netz GmbH & Co. KG, die Mitglied der Wirtschaftsvereinigung der Grünen ist und in Norddeutschland mehr als 420 Betreiber mit 4500 Megawatt installierter Leistung bündelt. Als Co-Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung erklärte Thomas Gambke: „Damit Deutschland den so erfolgreichen Weg des Ausbaus der Erneuerbaren Energien weiter geht, brauchen wir eine bessere Marktintegration der Erneuerbaren.“ „Die angepasste EnWG-Novelle ist dafür eine Chance, auch zur Stärkung von Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit“, so Frense weiter. „Damit wird der Weg frei für mehr Batteriespeicher und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft. Auch Biogasanlagen brauchen eine sichere Perspektive für den Weiterbetrieb. Die nächste Bundesregierung sollte auf diesem Weg weiter gehen und dringend auch Energy-Sharing ermöglichen.“ Energy-Sharing könnte Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen ermöglichen, nicht selbst benötigten Strom an Verbraucher in räumlicher Nähe zu liefern, ein Zusammenschluss als sogenannte Energiegemeinschaften. So könnten auch vermehrt Verbraucher, die etwa keine PV-Anlage selbst betreiben können, von erzeugtem erneuerbarem Strom in ihrer Nähe profitieren, ähnlich als wäre es günstige Eigenstromerzeugung. Thomas Gambke betonte: „Weil Strom aus Wind und Sonne heute bereits einen so starken Anteil unserer Energieversorgung leisten, geht es jetzt sehr pragmatisch um Flexibilität bei Erzeugern und Abnehmern. Dafür sind die geplanten Änderungen in der EnWG-Novelle ein wichtiger Schritt, auch zur Wettbewerbsfähigkeit unserer Energieversorgung. Eine verbesserte Steuerbarkeit der Erzeuger-Anlagen wird unnötige große Energieüberschüsse vermeiden und so die Systemsicherheit stärken. Und die erneuerbaren Energien werden durch neue Regelungen zu Anlagenvergütung in Zeiten negativer Preise sowie durch eine Entbürokratisierung der Direktvermarktung besser in den Markt integriert. Damit werden die Kosten insgesamt für das Stromsystem reduziert. Daran sollten alle demokratischen Kräfte Interesse haben, unabhängig von Parteifarben.“
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
20.04.2026
Austausch auf der Hannover Messe 2026
Auf der Hannover Messe 2026 kamen Vertreter:innen aus der Wirtschaft und von den Grünen zu intensiven Gesprächen zusammen. Dabei ging es um die Tragfähige Transformation: wettbewerbsfähig und klimaneutral. Mit Cem Özdemir und Dr. Franziska Brantner war die Wirtschaftsvereinigung der Grünen auf der Hannover Messe unterwegs. Mit dem voraussichtlich nächsten grünen Ministerpräsidenten aus Baden-Württemberg und der Bundesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN trafen unser Vorsitzender Karl Haeusgen – selbst Familienunternehmer mit seiner HAWE Hydraulik SE – sowie unser Hauptgeschäftsführer Martin Kaul und unser Leiter Wirtschaftsbeziehungen Christian Forster zahlreiche Unternehmen. Gute Gespräche gab es etwa mit Flender CEO Andreas Evertz und Dieter Janecek- das Unternehmen hat unter anderem ein Getriebe für Windkraftanlagen entwickelt, dessen Herstellung drastisch weniger seltene Erden benötigt. Effizienz und Innovation nicht nur für Energiesicherheit, sondern auch Rohstoffsicherheit. Ebenso mit unserem Mitglied SAP, Weltmarktführer in seinem Segment mit starker Bilanz. Hier war insbesondere KI in und für Unternehmen ein wichtiges Thema und welche Rahmenbedingungen es braucht, damit Deutschland hier erfolgreich sein kann. „Machinery Wow“ steht sehr zu Recht auf dem Schild bei unserem Mitglied VDMA, der 3.500 deutsche und europäische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus vertritt – ganz überwiegend aus dem so wichtigen Mittelstand. Auch diese Branche sieht Krisenzeichen, zugleich ist sie hoch innovativ aufgestellt. Keinesfalls darf Deutschland, so die Wirtschaftsvereinigung im Gespräch mit Chef-Volkswirt Johannes Gernandt und dem Leiter des VDMA Competence Center Klima & Energie, den Greentech Boom China überlassen. Nötig sind dafür aber gute Voraussetzungen am Standort Deutschland – mehr Mut, ein Reformpaket und vor allem auch der Abbau von Bürokratie. Wir bleiben dran! Gemeinsam.
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa