Wird die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie unter einer neuen Bundesregierung fortgeführt? Diese Frage stand im Mittelpunkt der jüngsten Clustersitzung Kreislaufwirtschaft, moderiert von Clusterleiter Johannes Hauck. Zu Gast war unter anderem Jan-Niclas Gesenhues (Bündnis 90/Die Grünen), der betonte: Auf die im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen müssen jetzt konkrete Schritte folgen.
Die Unternehmen erwarten klare Signale. Zentral ist die zügige Einrichtung einer Plattform für eine praxisnahe, bürokratiearme Umsetzung. Gefordert werden zudem Investitionen in zirkuläre Innovationen – auch aus dem Sondervermögen –, rechtssichere Abfallende-Regelungen und eine Reform des Vergaberechts, um nachhaltige Produkte gezielt in der öffentlichen Beschaffung zu stärken.
Entscheidend ist nun, dass die Politik die nötigen Rahmenbedingungen schafft, um Kreislauflösungen wirtschaftlich tragfähig zu machen – mit Planungssicherheit, einheitlichen Standards und passenden Anreizen. Die Richtung stimmt, doch jetzt ist Umsetzung gefragt.