Jahresbericht veröffentlicht

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2024 war für die Wirtschaftsvereinigung der Grünen ein Jahr der Umsetzung und des Wachstums. Mit der vollzogenen Fusion zweier grün-naher Wirtschaftsverbände ist eine starke gemeinsame Organisation entstanden, die heute über 250 Unternehmen und Führungspersönlichkeiten vereint. Ein neues Corporate Design, ein gemeinsames Büro in Berlin-Mitte und eine verstärkte Geschäftsstelle unter neuer Führung zeigen diesen Schritt zu mehr Schlagkraft und Sichtbarkeit.

Unsere inhaltliche Arbeit stand im Zeichen der nachhaltigen Transformation – von Geoökonomie und Energie- und Wärmewende über Finanzierungsfragen und die Reform der Schuldenbremse bis zur digitalen Transformation und Fachkräftesicherung. Dabei ging es uns immer darum, den vermeintlichen Widerspruch zwischen Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit aufzulösen und konkrete Lösungen zu entwickeln.

Der direkte Austausch war zentral: Unsere Standortkonferenz in Berlin brachte über 250 Gäste aus Wirtschaft und Politik zusammen, Regionalforen thematisierten Kreislaufwirtschaft in Sachsen, klimafreundliche Logistik in NRW oder Innovation in Berlin-Brandenburg. Ergänzt wurden diese Formate durch CEO-Roundtables mit Finanzminister:innen und Branchenvertreter:innen, die wertvolle Impulse gaben.

Der Jahresbericht stellt darüber hinaus unsere Strukturen transparent vor – vom Vorstand über die Geschäftsstelle bis hin zum Kuratorium und Politischen Beirat – und enthält auch einen Einblick in unsere Einnahmen- und Ausgabenstruktur. Stimmen unserer Mitglieder wie Nicole Dreyer-Langlet (Airbus), Cedric Neike (Siemens) oder Daniel Hager (Hager Group) zeigen dabei, wie wichtig der Dialog zwischen Industrie und Politik ist, um gemeinsam die Transformation erfolgreich zu gestalten.

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Weitere Meldungen

Alle News
01.10.2025
Mit der Berliner Wirtschaft: Dialog im Abgeordnetenhaus
Wie bleibt Berlin wirtschaftlich stark – und wie wird es noch stärker? Beim Jahrestreffen zwischen Verbänden der Hauptstadt und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin diskutierte die Wirtschaftsvereinigung der Grünen gemeinsam mit Spitzenvertreter:innen der Hauptstadtwirtschaft – darunter IHK, Handwerkskammer, VBKI, DEHOGA, VKU und HBB – über zentrale Zukunftsthemen wie die Wärmewende, Energieversorgung, Einzelhandel, Verkehr und die Sicherung von Innovationskraft. Der Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, Martin Kaul erklärte: „Es ist richtig und wichtig, dass die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus den engen und offenen Austausch mit der Wirtschaft suchen – und dies regelmäßig. Durch einen solchen guten Dialog wird die Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft für die drängenden Themen der Stadt ermöglicht.“ Auch Grünen-Fraktionschefin Bettina Jarasch betonte: „Der heutige Dialog hat gezeigt: Wirtschaft und Politik können gemeinsam Lösungen entwickeln, die Arbeitsplätze sichern, die Energiewende voranbringen und die Stadt lebenswert gestalten. Aktuell und auch angesichts der schwarz-roten Haushaltspolitik droht Berlin allerdings seine einzigartigen Standortvorteile zu verlieren: viele kreative Köpfe, die sich in einem inspirierenden Umfeld aus Kultur, Kunst und urbaner Lebendigkeit entfalten.“
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa
11.06.2026
Besuch auf der ILA 2026
Wie kann die Technologie in Europa gestaltet werden, für Resilienz und Unabhängigkeit? Und was braucht die Wirtschaft hier von der Politik? Um diese Fragen ging es Vorstandsmitglied Volker Ratzmann, Hauptgeschäftsführer Martin Kaul und Leiter Wirtschaftsbeziehungen Christian Forster plus Team beim Besuch der ILA 2026.In Gesprächen mit Unternehmen und Verbänden konnten Sie Einblicke in den aktuellen Stand der Luft- und Raumfahrtbranche gewinnen. Besonders beeindruckend waren die Fortschritte bei nachhaltigen Antrieben, Wasserstoff- und SAF-Technologien sowie elektrischen Flugzeugen. Sie zeigen, dass Klimaneutralität nicht nur eine Herausforderung, sondern auch ein wichtiger Innovationstreiber und ein wirtschaftliches Chancenthema ist.Auch die Dynamik der europäischen Raumfahrt wurde auf der Messe deutlich. Neben etablierten Akteuren treiben insbesondere innovative New-Space-Unternehmen neue Anwendungen für Wirtschaft, Klima und Sicherheit voran und leisten damit einen wichtigen Beitrag für einen unabhängigen europäischen Zugang zum All.Darüber hinaus wurde die große Forschungs- und Innovationskraft von Wissenschaft und Industrie sichtbar. Entwicklungen in Bereichen wie Quantenkommunikation, Wasserstofftechnologien, Digitalisierung, additiver Fertigung und autonomen Systemen verdeutlichen das Potenzial für neue Wertschöpfung und mehr technologische Unabhängigkeit in Europa.
Innovation, Digitalisierung und Technologie
17.08.2023
Wachstumschancengesetz #3: Wirtschaftsvereinigung macht sich stark für Rückkehr zur Sachpolitik
„Wirtschaftspolitik muss von der Sache her entschieden werden, mit Weitblick, sie sollte keine tagespolitische Verhandlungsmasse sein für oder gegen andere politische Maßnahmen“ – das erklärte Heike Discher für den Vorstand der Wirtschaftsvereinigung der Grünen in einer aktuellen Stellungnahme zum aktuellen Konflikt um das Wachstumschancengesetz und die Kindergrundsicherung im Ampel-Kabinett der Bundesregierung. „Von der Sache her ist es gut, Investitionen von Unternehmen unbürokratisch steuerlich zu fördern, durch Investitionsprämien oder Super-Abschreibungen – ganz gezielt insbesondere für die Verbesserung der Energie-Effizienz und im Ergebnis für weniger Treibhausgase“, sagte Discher. „Deshalb ist es gut, dass der Bundeswirtschaftsminister das Gesetz hierfür unterstützt. Dafür muss dann allerdings auch substanziell Geld zur Verfügung gestellt werden, Klein-Klein hilft da zu wenig. Denn am Ende nutzen diese Investitionen nicht allein der Wirtschaft – sie nutzen uns allen.“
Standortpolitik, Infrastruktur und Europa