Jahresbericht 2023 veröffentlicht: „Wir werben für’s Machen statt Jammern“

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Die Wirtschaftsvereinigung der Grünen hat ihren ersten Jahresbericht veröffentlicht. Auf 32 Seiten informiert sie über ihre Aktivitäten in ihrem Startjahr 2023. In weniger als einem Jahr hat die unabhängige unternehmerische Vereinigung mit den Grünen als direktem politischen Gegenüber bereits 100 Mitglieder gewonnen. 

„2023 ist das Jahr, das für unseren Start steht, für das erste Jahr der Wirtschaftsvereinigung der Grünen,“ schreiben die Vorstandsvorsitzenden Heike Discher und Thomas Fischer in ihrem Vorwort. „Die Idee war vorher da, die ersten Mitstreiter*innen aus Unternehmenskreisen fanden sich vorher, die Gespräche mit führenden Grünen waren vorher. Aber 2023 wurde aus der Idee Wirklichkeit.“

Der Jahresbericht informiert über die Organisation vom Vorstand bis zum Politischen Beirat, über die Mitglieder und die Arbeit der Kompetenzcluster, über alle Aktivitäten von Digitalisierung bis Industriepolitik, und auch über die Finanzen des Vereins. Dies alles auch mit dem Ziel der Transparenz.

„Zugleich aber möchten wir damit auch werben“, schreiben die Vorstandsvorsitzenden im Vorwort weiter. „Werben für’s Machen statt Jammern. Werben für neue Beweglichkeit statt alter Bedenken. Werben für Beteiligung, in der Wirtschaftsvereinigung der Grünen. Für ein Land, das nachhaltig stark ist.“

Lust zum Weiterlesen? Hier der Jahresbericht zum Reinklicken.

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11.06.2026
Besuch auf der ILA 2026
Wie kann die Technologie in Europa gestaltet werden, für Resilienz und Unabhängigkeit? Und was braucht die Wirtschaft hier von der Politik? Um diese Fragen ging es Vorstandsmitglied Volker Ratzmann, Hauptgeschäftsführer Martin Kaul und Leiter Wirtschaftsbeziehungen Christian Forster plus Team beim Besuch der ILA 2026.In Gesprächen mit Unternehmen und Verbänden konnten Sie Einblicke in den aktuellen Stand der Luft- und Raumfahrtbranche gewinnen. Besonders beeindruckend waren die Fortschritte bei nachhaltigen Antrieben, Wasserstoff- und SAF-Technologien sowie elektrischen Flugzeugen. Sie zeigen, dass Klimaneutralität nicht nur eine Herausforderung, sondern auch ein wichtiger Innovationstreiber und ein wirtschaftliches Chancenthema ist.Auch die Dynamik der europäischen Raumfahrt wurde auf der Messe deutlich. Neben etablierten Akteuren treiben insbesondere innovative New-Space-Unternehmen neue Anwendungen für Wirtschaft, Klima und Sicherheit voran und leisten damit einen wichtigen Beitrag für einen unabhängigen europäischen Zugang zum All.Darüber hinaus wurde die große Forschungs- und Innovationskraft von Wissenschaft und Industrie sichtbar. Entwicklungen in Bereichen wie Quantenkommunikation, Wasserstofftechnologien, Digitalisierung, additiver Fertigung und autonomen Systemen verdeutlichen das Potenzial für neue Wertschöpfung und mehr technologische Unabhängigkeit in Europa.
Innovation, Digitalisierung und Technologie
19.09.2023
Digitalisierung #2: Innovationen für Europa – von ‚Artificial Intelligence‘ bis ‚Smart Buildings‘
Digitalize it – Smarte Innovationen für Europa: Hierzu haben auf Einladung der Wirtschaftsvereinigung der Grünen rund hundert hochklassige Vertreter*innen aus Tech-Unternehmen und europäischer und deutscher Politik dreit Stunden intensiv diskutiert, für einen gemeinsamen digitalpolitischen Aufbruch. Dies gezielt auch vor dem Hintergrund des aktuellen Trilogs zur geplanten Verordnung der Europäischen Union zur Künstlichen Intelligenz, dem AI act. Diese wird von vielen Mitgliedern kritisch gesehen. Gemeinsames Anliegen mit der Politik ist, dass die Regeln AI Entwicklung in Europa weiter ermöglichen. Die Präsenzveranstaltung fand in Berlin bei dem Softwarekonzern SAP statt, der Mitglied der Wirtschaftsvereinigung ist. Zu den Redner*innen zählten aus der Politik etwa Omid Nouripour als grüner Parteivorsitzender und Emily Büning als Politische Geschäftsführerin, und Anna Christmann MdB, beim Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz Beauftragte für digitale Wirtschaft. Aus dem Europäischen Parlament waren Alexandra Geese und Sergey Lagodinsky auf der Bühne, aus dem Bundestag Tabea Rößner, Maik Außendorf, Anja Liebert. Aus der Wirtschaft unter anderem Sebastian Wieczorek/Vice President AI Technology SAP, Holger Schell/Managing Director Software Engineering Schwarz IT, Jens Redmer/Principal New Products Development Google, Jan Hofmann/Program Lead AI und Digital Processes Telekom, oder Stephan Beyer/CEO nFrontier und in der Wirtschaftsvereinigung Leiter des Kompetenz-Clusters Digitales.  Bei Punkten wie dem Datenschutz gab es durchaus einigen Diskussionsbedarf – hier wünschen sich viele Unternehmen bei voller Wahrung der Persönlichkeitsrechte zugleich mehr Flexibilität. Dies aber im Sinne eines Chancendialogs, insbesondere auch zu Smart Buildings, wo schon heute viel möglich wäre, um durch Steuerungstechnik Energie einzusparen. Hierzu sprachen zum Beispiel Vertreter*innen etwa von ista, Siemens, ABB oder Hager. Mit den Impulsen aus der Veranstaltung will die Wirtschaftsvereinigung jetzt programmatisch weiter arbeiten. Hier das Programm mit allen Redner*innen
Innovation, Digitalisierung und Technologie
02.04.2026
„Grüne freiheitliche Politik“ – Karl Haeusgen in der WELT
Wie kann eine grüne freiheitliche Politik aussehen? Dazu befragte WELT-Redakteur Jan Alexander Casper unseren Vorsitzenden Karl Haeusgen und andere anlässlich der aktuellen Debatten. „Deutschland braucht ein kohärentes Steuerreformkonzept. Keines, das einzelne Maßnahmen isoliert debattiert, sondern eines, das Leistungsfähigkeit und Fairness zusammendenkt“, sagt Haeusgen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN könnten dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Haeusgen selbst ist kein Parteimitglied. „Eine wettbewerbsfähige Unternehmensbesteuerung ist keine Klientelpolitik, sondern Standortpolitik.“ Die deutsche Körperschaftsteuer liege „strukturell über dem internationalen Wettbewerbsniveau – das kostet Investitionen und damit Arbeitsplätze“. Haeusgen zufolge wäre es gleichzeitig „klug, die Frage sehr hoher privater Vermögen nicht zu tabuisieren. Was Ökonomen wie Gabriel Zucman vorschlagen – eine maßvolle, international koordinierte Mindestbesteuerung großer Vermögen, die Kapitalflucht durch multilaterale Vereinbarungen verhindert – ist kein Angriff auf Eigentum, sondern ein Beitrag zur Systemstabilität.“ Eine Gesellschaft, in der sich Leistung lohne und in der exzessive Vermögenskonzentration nicht zur Erosion des Gemeinwesens führe, sei die bessere Grundlage für unternehmerischen Erfolg. Auslöser war unter anderem ein öffentlicher Impuls von Dr. Franziska Brantner und Belit Onay zu grünem Liberalismus. Die Wirtschaftsvereinigung der Grünen, erklärte Haeusgen, sei in jedem Fall offen für heimatlos gewordene Liberale. Gemeinsam für die tragfähige Transformation, wettbewerbsfähig und klimaneutral. Hier der Artikel der WELT (Paywall): Neue Wählerklientel?: Jetzt beginnt das grüne Werben um „heimatlose Liberale“ – WELT
Pressemitteilung