Zu Politik für die Sicherung des Industriestandorts Deutschland haben sich Grüne und die Wirtschaftsvereinigung aktuell ausgetauscht. Die Parteivorsitzende Franziska Brantner und der Bundestagsabgeordnete Maik Außendorf sprachen hierüber am Donnerstag unter anderem mit dem Vorstandsmitglied der Vereinigung, Volker Ratzmann, und deren Hauptgeschäftsführer Martin Kaul. Branchen wie Autoindustrie oder Stahlerzeugung können und müssen durch die Verbindung von Maßnahmen für Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit zukunftsfest gemacht werden, so die gemeinsame Überzeugung.
In der aktuellen geoökonomischen Krise ist es Deutschland bislang gelungen, den Anteil der Industrie an der Brutto-Wertschöpfung stabil zu halten – im Unterschied zu anderen großen europäischen Volkswirtschaften. Dies gilt es fortzusetzen, so die Vertreter*innen von Politik und Wirtschaftsvereinigung. Dabei soll die Transformation als Chance genutzt werden, auch neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dies bedarf politischer Unterstützung, etwa durch Leitmärkte für grünen Stahl. Auch für die Autoindustrie sei vieles möglich.