„Halten Sie Ihr Wort!“: Offener Brief an Koalitions-Chefverhandler Merz und Klingbeil

Alle Beiträge

Dialog statt Konflikt, für Zusammenhalt statt Spaltung: Damit können die demokratischen Kräfte den Gegnern der Demokratie entgegen treten, den erstarkten Rechtspopulisten. Konstruktiv statt destruktiv zusammen Leistungsfähigkeit beweisen: „Lassen Sie uns das gemeinsam tun“, haben heute die Vorstandsvorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung der Grünen an Friedrich Merz und Lars Klingbeil als Bundesvorsitzende von CDU und SPD in einem offenen Brief geschrieben. An diesem Freitag starten die Parteichefs in die finale Phase der Koalitionsgespräche, um die vielen ungeklärten Punkte aus den Verhandlungs-AG zu einigen.

„Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit, Sicherheit gehören zusammen. Gemeinsam müssen wir den Standort Deutschland dreifach zukunftsfest machen. Die Transformation ist dabei eine Voraussetzung für dauerhaften Wohlstand,“ so unsere Vorstandsvorsitzenden Heike Discher, Thomas Fischer, Thomas Gambke und Gabriele C. Klug.

Im Sondierungsergebnis hatten Union und SPD erklärt, die europäischen und deutschen Klimaziele umsetzen zu wollen. Hierzu erklärt die Wirtschaftsvereinigung der Grünen: „Das ist angesichts der wachsenden Klimarisiken für unsere Kinder und Enkel, und selbstverständlich auch für unsere Wirtschaft, richtig und wichtig. Auf die von Ihnen genannte Umsetzung kommt es nun an. Wir nehmen Sie hier beim Wort. Und wir appellieren an Sie: Halten Sie Ihr Wort!“

Vorschläge macht der Brief zu:
✔️ Umsetzung Sondervermögen
✔️ Bürokratieabbau und Staatsreform
✔️ Energie
✔️ Kreislaufwirtschaft
✔️ Wirtschaftssicherheit gegen hybride Angriffe

Hier hochgeladen der gesamte Brief. Für ein Land, das nachhaltig stark ist.

Weitere Meldungen

Alle News
19.01.2026
Bundesverdienstkreuz für Marie-Luise Wolff
Ausgezeichnet! Glückwunsch an unsere Vorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Gewürdigt wurde Sie für Ihren außerordentlichen Einsatz vor allem für die Energiepolitik – als CEO des Versorgers ENTEGA AG in Darmstadt bis 2025, insbesondere aber auch für ihr ehrenamtliches Engagement, etwa in ihrer Zeit als Präsidentin des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Überreicht wurde die Ehrung in der Hessischen Staatskanzlei von Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus. Mehr erfahren Sie hier.
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
10.04.2024
Jahresbericht 2023 veröffentlicht: „Wir werben für’s Machen statt Jammern“
Die Wirtschaftsvereinigung der Grünen hat ihren ersten Jahresbericht veröffentlicht. Auf 32 Seiten informiert sie über ihre Aktivitäten in ihrem Startjahr 2023. In weniger als einem Jahr hat die unabhängige unternehmerische Vereinigung mit den Grünen als direktem politischen Gegenüber bereits 100 Mitglieder gewonnen.  „2023 ist das Jahr, das für unseren Start steht, für das erste Jahr der Wirtschaftsvereinigung der Grünen,“ schreiben die Vorstandsvorsitzenden Heike Discher und Thomas Fischer in ihrem Vorwort. „Die Idee war vorher da, die ersten Mitstreiter*innen aus Unternehmenskreisen fanden sich vorher, die Gespräche mit führenden Grünen waren vorher. Aber 2023 wurde aus der Idee Wirklichkeit.“ Der Jahresbericht informiert über die Organisation vom Vorstand bis zum Politischen Beirat, über die Mitglieder und die Arbeit der Kompetenzcluster, über alle Aktivitäten von Digitalisierung bis Industriepolitik, und auch über die Finanzen des Vereins. Dies alles auch mit dem Ziel der Transparenz. „Zugleich aber möchten wir damit auch werben“, schreiben die Vorstandsvorsitzenden im Vorwort weiter. „Werben für’s Machen statt Jammern. Werben für neue Beweglichkeit statt alter Bedenken. Werben für Beteiligung, in der Wirtschaftsvereinigung der Grünen. Für ein Land, das nachhaltig stark ist.“ Lust zum Weiterlesen? Hier der Jahresbericht zum Reinklicken.
Pressemitteilung
24.10.2023
„Wichtiger Impuls“: Statement zur Industriestrategie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
Heute hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz seine Industriestrategie veröffentlicht. Auf 56 Seiten geht es um eine Vielzahl von Punkten. Im Kern steht die Idee einer „transformativen Angebotspolitik“ und die Bedeutung der Industrie für Wohlstandsteilhabe und damit Zusammenhalt nach innen, und für Souveränität und damit Sicherheit nach außen. Die Vorstandsvorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung der Grünen veröffentlichten hierzu ein Statement. Thomas Fischer: „Das ist ein wirklich wichtiger Impuls. Deutschland braucht die Industrie – und die braucht eine klare Strategie und Planungssicherheit. Nur so schaffen wir nachhaltig stark den Umbau und machen unser gemeinsames Haus zukunftsfest. Energiekostenminderung, Klimaneutralität, Bürokratieabbau, Fachkräfte: Die Themen stimmen, die Bausteine passen. Weitere werden hinzukommen. Wichtig sind jetzt die Perspektiven aus den Unternehmen, damit wir zusammen die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands sichern.“ Heike Discher: „Die Industriestrategie gibt den dringend nötigen Schub für die Diskussion. Der Brückenstrompreis ist ein wichtiges Element in einem Gesamtpaket. Wer die Grundstoffindustrie in Deutschland will, und wer sie klimaneutral will, braucht für die Elektrifizierung den Brückenstrompreis. Dabei ist klar, dass es für andere Industrien andere Elemente braucht, ob bei planbarer und günstiger Energie oder Abschreibungen. Statt um das Schlechtreden des Standorts geht es jetzt um das Bessermachen.“  Weblink zur BMWK-Industriestrategie
Allgemein