„Weiter keine Planungssicherheit – das ist beim Gebäude-Energie-Gesetz Ergebnis des Koalitionsausschusses. Mangelnde Planungssicherheit aber ist eine Investitionsbremse. Das ist ein übles Weihnachtsgeschenk für die Wirtschaft, für Anbieter von Fernwärme und Wärmepumpen“, kommentiert Dr. Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsvereinigung der Grünen.
„Beide brauchen Klarheit statt nur neue bunte Schleifchen beim Namen des Gesetzes, wie die Regierung sie jetzt angekündigt hat. Der Markt für Wärmepumpen liegt dieses Jahr voraussichtlich um 50% über 2024, hier muss die Politik die Unternehmen einfach machen lassen. Und die Fernwärme braucht klare Ordnungspolitik und Förderregeln, sonst wird sie teurer“, so Wolff weiter.
„Das Ziel günstiger, sicherer, grüner Wärme wird am Ende nur mit klimaneutraler Energie erreichbar. Ignoriert das die Koalition, so lässt sie die Haushalte in die Kostenfalle steigender Gaspreise laufen – und macht unser Land erpressbar durch fossile Importe aus Autokratien wie Russland. Deshalb sollte die Koalition sich hier endlich ehrlich machen: Auf Dauer nützt der Umstieg auf nachhaltige Wärme unserer Wirtschaft – und uns allen.“