Flexibilitäten im Strommarkt

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Wie kann Flexibilität im Stromsystem genutzt werden, um Kosten zu senken und zugleich die Energiewende voranzubringen? Mit Michael Kellner, energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktionraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Wolf-Peter Schill vom DIW Berlin haben sich hierzu diese Woche unsere Mitglieder ausgetauscht. Unsere Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff skizzierte in ihrer Begrüßung die aktuellen Herausforderungen.

Der notwendige Ausbau der Stromnetze sowie der Netzanschlüsse für Erneuerbare und Speicher lässt die Systemkosten steigen und macht das Netzengpassmanagement zunehmend komplex. Gleichzeitig wird Strom aus erneuerbaren Anlagen noch zu häufig dann erzeugt, wenn er nicht benötigt wird – und viele Anlagen sind bislang nicht steuerbar. Preissignale für netzdienliches Verhalten sind daher unerlässlich.

Eine Erkenntnisse aus den Impulsen und dem Austausch:

Für aktuelle Zahlen zu Energiepreisen, Energiespeichern und Erneuerbaren lohnt sich ein Blick hierhin.

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07.05.2024
Job-Turbo für Geflüchtete: Austausch mit Leonie Gebers, SPD-Staatssekretärin im Arbeitsministerium
Geflüchtete schneller in Arbeit bringen – das ist Ziel des „Job-Turbo“, eines Maßnahmenpakets der Bundesregierung zusammen mit den Ländern und kommunalen Jobcentern. Was das Programm bereits leistet und was noch nicht, das diskutierten diese Woche die SPD-Staatsekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Leonie Gebers und der Vize-Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag Andreas Audretsch mit Mitgliedern der Wirtschaftsvereinigung. Geflüchtete seien ein wichtiges Potenzial für den deutschen Arbeitsmarkt, betonten die Vertreter*innen sowohl aus der Politik als auch aus den Unternehmen. Die öffentliche Debatte über Zuwanderung als Problem statt als Chance gehe an der Realität des Wirtschaftsstandorts vorbei.   Vor zehn Jahren lag der Anteil ausländischer Staatsangehöriger beim Beschäftigungszuwachs bei 40%, erklärte Gebers. Im vergangenen Jahr waren es 100% – allein dies zeigt, wie wichtig angesichts von mehr als 1,7 Millionen unbesetzten Stellen Ende des Jahres Zuwanderung sei. Das Maßnahmenpaket des Arbeitsministeriums sieht eine frühere Arbeitsvermittlung auch ohne weitreichende Deutschkenntnisse vor, eine engere Beratung durch die Jobcenter und bessere berufsbegleitende Qualifizierungs- und Sprachkursangebote. Audretsch betonte, wie froh er sei, das hier die Koalition gemeinsam ins Handeln gekommen sei. Das Programm sei richtig und wichtig, erklärten die Vertreter*innen aus den Unternehmen. Längst gehe es nicht nur um Fachkräftemangel, sondern insgesamt um Arbeitskräfte. Hier sei auch mit geringen Sprachkenntnissen ein Einstieg möglich – allerdings müsse man den Beschäftigten, gerade wenn sie in ihrem Herkunftsland wie etwa der Ukraine eine qualifizierte Beschäftigung hatten, eine berufliche Entwicklungsperspektiven nach einem niedrigschwelligen Einstieg aufzeigen. Entscheidend wichtig sei, wie passgenau die lokalen Jobcenter Geflüchtete mit den Unternehmen in Kontakt brächten – manche Jobcenter seien hier exzellent, andere nicht. Hier regten die Unternehmen an, zwischen den Centern einen Best-Practice-Austausch zu initiieren. Vielfach scheitere die Beschäftigungsaufnahme auch daran, dass kein Bus fahre vom Wohnort zum Unternehmen, oder dass es für die Kinder der Geflüchteten keinen Kitaplatz gebe – diese Form der Infrastruktur sei hoch relevant, so die Unternehmen.
Arbeitsmarkt und Demografie
18.08.2025
Regionalforum NRW: Wirtschaft fordert klare Prioritäten für zweite Legislaturhälfte
Welche Weichenstellungen braucht Nordrhein-Westfalen in den kommenden zwei Jahren? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Regionalforums in Düsseldorf, zu dem die Wirtschaftsvereinigung der Grünen gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Yazgülü Zeybek, Landesvorsitzende der Grünen NRW, sowie zahlreichen Unternehmen geladen hatte. Die Diskussion machte deutlich: NRW verfügt mit seiner starken Industrie, exzellenten Hochschulen und Forschungseinrichtungen über hervorragende Standortbedingungen. Damit dieses Potenzial genutzt werden kann, braucht es vor allem schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren, gezielte Investitionsförderung und eine stärkere Integration von Kreislaufwirtschaft in bestehende Geschäftsmodelle. Besonderes Augenmerk lag auch auf der Finanzierung. Erfolgreiche Förderprogramme sollen durch Investitionskredite ergänzt und ausgebaut werden, um Innovationen und Transformation in der Region voranzutreiben. Die Wirtschaftsvereinigung dankte Gastgeber L’Oréal für die Unterstützung und kündigte an, den Austausch mit Politik und Wirtschaft in NRW weiter zu intensivieren.
Regionalforen
28.03.2025
„Halten Sie Ihr Wort!“: Offener Brief an Koalitions-Chefverhandler Merz und Klingbeil
Dialog statt Konflikt, für Zusammenhalt statt Spaltung: Damit können die demokratischen Kräfte den Gegnern der Demokratie entgegen treten, den erstarkten Rechtspopulisten. Konstruktiv statt destruktiv zusammen Leistungsfähigkeit beweisen: „Lassen Sie uns das gemeinsam tun“, haben heute die Vorstandsvorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung der Grünen an Friedrich Merz und Lars Klingbeil als Bundesvorsitzende von CDU und SPD in einem offenen Brief geschrieben. An diesem Freitag starten die Parteichefs in die finale Phase der Koalitionsgespräche, um die vielen ungeklärten Punkte aus den Verhandlungs-AG zu einigen.„Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit, Sicherheit gehören zusammen. Gemeinsam müssen wir den Standort Deutschland dreifach zukunftsfest machen. Die Transformation ist dabei eine Voraussetzung für dauerhaften Wohlstand,“ so unsere Vorstandsvorsitzenden Heike Discher, Thomas Fischer, Thomas Gambke und Gabriele C. Klug.Im Sondierungsergebnis hatten Union und SPD erklärt, die europäischen und deutschen Klimaziele umsetzen zu wollen. Hierzu erklärt die Wirtschaftsvereinigung der Grünen: „Das ist angesichts der wachsenden Klimarisiken für unsere Kinder und Enkel, und selbstverständlich auch für unsere Wirtschaft, richtig und wichtig. Auf die von Ihnen genannte Umsetzung kommt es nun an. Wir nehmen Sie hier beim Wort. Und wir appellieren an Sie: Halten Sie Ihr Wort!“ Vorschläge macht der Brief zu:✔️ Umsetzung Sondervermögen✔️ Bürokratieabbau und Staatsreform✔️ Energie✔️ Kreislaufwirtschaft✔️ Wirtschaftssicherheit gegen hybride Angriffe Hier hochgeladen der gesamte Brief. Für ein Land, das nachhaltig stark ist.
Pressemitteilung