„Die Bedingungen des Gelingens aufzeigen statt die des Nicht-Gelingens“: Heute im Handelsblatt wird unsere Vorstandsvsitzende im Vorfeld des Parteitags der CDU Deutschlands interviewt – mit Fokus auf Energie, Netzpaket, Wärmewende. Und Dr. Marie-Luise Wolff macht für die Wirtschaftsvereinigung der Grünen deutlich: Das Land braucht hier von der Bundesregierung „Tempo statt Bremse“. Brücken bauen in eine gute Zukunft – tragfähige Transformation als Verbindung von Wettbewerbsfähigkeit und Klimaneutralität sichern.
Aus dem Interview:
„Anreize anstatt Verbote sind der richtige Weg – für diejenigen, die schneller ausbauen. Ein Beispiel: Wenn ein Windrad wegen Netzengpässen nur in ein paar Kilometer Entfernung angeschlossen werden kann, sollte nicht der Windrad-Investor die Kosten dafür übernehmen. Und aus dem Sondervermögen kann ein Gutteil der Kosten getragen werden, denn wir müssen die Netzentgelte senken, Energie muss rasch billiger werden.“
„Klimaschutz ist ein Wachstumstreiber, er bringt neue Technologien hervor, die weltweit nachgefragt werden. Er sorgt für Investitionen in die Modernisierung unserer Infrastruktur.“ Und: „Erneuerbare in der Wärme machen uns weniger erpressbar durch Importe von Gas.“
Bei den Klimazielen braucht es Klarheit statt Aufschieben. „Wir wissen doch genau, wie es ausgehen würde: Kurz vor 2050 wären die Emissionen immer noch viel zu hoch. Und dann sagen alle, das alles bis 2050 wegzukriegen, das klappt nicht, und auch 2050 kippt. Transformation braucht Zeit, Aufschieben stiehlt Zeit. Und es gibt bei den Klimarisiken leider auch Kipppunkte, auf die wir zulaufen.“