„Der Standort Deutschland braucht ein Vorwärts bei Zukunftstechnologien, erneuerbaren Energien, Bürokratieabbau, Investitionen“: Erklärung zur Bundestagswahl

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„Bei den nun beginnenden Gesprächen muss klar sein: Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit gehören zusammen. Keins von beiden sollte gegeneinander ausgespielt werden“, das erklärten die Vorstandsvorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung der Grünen, Heike Discher, Thomas Fischer, Thomas Gambke und Gabriele C. Klug zum Ergebnis der Bundestagswahlen.

„Der Standort Deutschland braucht Verlässlichkeit statt Zickzackpolitik – also kein Zurückdrehen der Transformation. Sondern ein Vorwärts bei Zukunftstechnologien, erneuerbaren Energien, Bürokratieabbau. Und bei massiven Impulsen für Investitionen einerseits von Unternehmen und andererseits vom Staat: Die nächste Bundesregierung, egal wie sie sich zusammensetzt, muss in nie dagewesenem Maße Geld in die Hand nehmen, Stichwort Infrastruktur und Sicherheit. Die Wirtschaft steht als Gegenüber bereit, auch wir als Vereinigung stehen bereit, um im Dialog mit der Politik pragmatische Lösungen anzugehen.“

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05.12.2025
Netzwerk für Frauen aus der Wirtschaft
Um die tragfähige Transformation voranzutreiben braucht es viel Einsatz – auch und gerade von Frauen, die Wirtschaft nachhaltig bewegen. Beim Auftakttreffen des Frauennetzwerk der Wirtschaftsvereinigung der Grünen tauschten sich Unternehmerinnen, Managerinnen und Mitarbeiterinnen in vertrauensvoller Atmosphäre unter anderem darüber aus, wie mehr Diversität zu besserer Wettbewerbsfähigkeit beitragen kann. Nach Begrüßung durch unsere stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Katharina Krüger und einem Input von Dr. Franziska Brantner, Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, sprachen die Teilnehmerinnen moderiert von unserer Vorständin Heike Discher offen über verschiedene Facetten (nicht nur) frauenspezifischer Herausforderungen in der Wirtschaft. Sie teilten sowohl Erfahrungen als auch Lösungsansätze miteinander. Alle waren sich einig, dass gerade Frauen sich austauschen und gut vernetzen müssen – auch um mehr weibliche Repräsentanz in Chefinnenetagen zu bringen –, damit wir die tragfähige Transformation der Wirtschaft effektiver mitgestalten können. Wir freuen uns darauf, ein starkes Frauennetzwerk aufzubauen, in dem wir uns gegenseitig unterstützen und neue Wege finden können.
Arbeitsmarkt und Demografie
01.04.2026
Neue Aufgaben in der Wirtschaftsvereinigung
Unsere Hauptgeschäftsführung, Martin Kaul und Katharina Krüger, freut sich, zwei personelle Weiterentwicklungen innerhalb der Wirtschaftsvereinigung der Grünen bekanntzugeben: Christian Forster übernimmt ab sofort die neu geschaffene Position als „Leiter Wirtschaftsbeziehungen | Strategische Entwicklung“. An seine Stelle als Co-Programmleitung rückt Anna Cebotareva. Beide werden neben Jonas Viering, Leiter Kommunikation, und Christoph Busch, Leiter Programm, unverändert Teil der Geschäftsleitung sein. In seiner neuen Funktion verantwortet Christian den Ausbau und die Pflege unserer Beziehungen zu Unternehmen und Partnern – ein Feld, das für unsere Arbeit zentral ist und das wir deshalb stärker profilieren. Er wird an dieser Stelle die zukunftsorientierte Weiterentwicklung unserer Wirtschaftsbeziehungen mit strategischen Impulsen für die Organisation verbinden. Dafür bringt er langjährige Erfahrung, ein großes Netzwerk sowie ein gutes Gespür für relevante Themen und Anknüpfungspunkte mit. Anna steuert ab sofort gemeinsam mit Christoph die programmatische Arbeit in den Fachforen zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben als Leiterin der regionalen Aktivitäten. Sie prägt die Inhalte der Wirtschaftsvereinigung bereits seit mehreren Jahren maßgeblich mit und wird mit ihrer Expertise und Kommunikationsstärke frische Akzente setzen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und die Impulse, die die beiden in ihren neuen Rollen einbringen werden.
Allgemein
28.04.2026
Impulspapier: Resiliente Krisen- und Notfallversorgung sicherstellen
Pandemien, Extremwetterereignisse und geopolitische Verwerfungen machen deutlich: Ein krisenfestes Gesundheitssystem ist nicht nur eine sozialpolitische Pflicht, sondern ein entscheidender Standortfaktor für die deutsche Wirtschaft. Deutschland hat die finanziellen, industriellen und technologischen Voraussetzungen – nutzt sie bislang aber nicht konsequent. Dass die Bundesregierung mit ihrem letzte Woche beschlossenen Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung wichtige Schritte geht, ist ein richtiges Signal. Doch der Entwurf bleibt eine Reform für den Alltag. Was fehlt ist ein strategisches Fundament für den Ernstfall: Ein Gesundheitssicherstellungsgesetz, das Resilienz nicht erst im Notfall aktiviert, sondern durch robuste Alltagsstrukturen dauerhaft sicherstellt – mit verbindlicher Bevorratung, krisenfesten Vergabe- und Genehmigungsprozessen und Industrie und Digitalisierung als integralen Partnern. Hier bleibt eine zentrale Lücke, die politisch geschlossen werden muss. Unser Impulspapier hakt genau dort ein, unter anderem mit folgenden Vorschlägen: Eine echte, verbindliche Notfallreform umsetzen: mit klaren Zuständigkeiten, der Vernetzung von stationärer und ambulanter Versorgung sowie Vergütungslogiken, die an bedarfsgerechter Versorgung statt am Krankenhausbesuch orientiert sind. Ein Gesundheitssicherstellungsgesetz verabschieden, das Resilienz messbar und durchsetzbar macht – durch rollierende Bevorratung, verbindliche Krisenpläne und flexibilisierte Vergabe- und Genehmigungsprozesse. Industrie und Digitalisierung als strategische Resilienzpartner begreifen: Produktion in Europa stärken, die MDR-Reform vorantreiben und Digitalisierung konsequent als Resilienz-Multiplikator nutzen. Das Papier in Gänze finden Sie hier. Der Tagesspiegel Background Gesundheit & E-Health hat auch darüber berichtet. Sie finden die Meldung hier: Wirtschaftsvereinigung der Grünen: Resilienz wirtschaftlich denken (Paywall).
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit