Wettbewerbsfähig.
 Klimaneutral.
Doppelt zukunftsfest.

Brücken bauen für tragfähige Transformation – das ist unser Ziel.
Tragfähig für die Unternehmen, die Gesellschaft, das Erdsystem.
Damit Deutschland Innovationsstandort und Effizienzland ist.

Grüner Wirtschafts-Salon

Wir bringen Führungskräfte ins Gespräch. Zu den großen Themen - bei unserem ersten Salon: Energiewende, Emissionshandel, Industriestrategie.

EnBW
Wirksame Wärmewende

Investitionen und Resilienz sichern statt Kosten- und Klimarisiken. Impulspapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz.

KI-ndepence: Europas digitale Zukunft

Digitale Souveränität ist eines der Leitthemen 2026 der Wirtschaftsvereinigung der Grünen.

Aktuell

15.05.2026
GMG: „Entgegen aller ökonomischen und klimapolitischen Vernunft.“
Unsere Vorstandsvsitzende Dr. Marie-Luise Wolff kommentiert den verabschiedeten Kabinettsentwurf des Gebäudemodernisierungsgesetz (ehemals Gebäudeenergiegesetz, auch Heizungsgesetz): „Wo steckt eigentlich die ‚Modernisierung‛ beim Gebäudemodernisierungsgesetz? De facto muss ja niemand mehr irgendwas modernisieren, sondern darf weiterhin Dinosaurier im Heizungskeller halten. Und läuft damit in die Kostenfalle. Die Abschaffung der 65%-Regel erschwert das Erreichen der Klimaziele im Gebäudesektor massiv. Die Konzepte ‚Biotreppe‛ und ‚Grüngasquote‛ sind unausgereift und bleiben auch im Gesetzentwurf vage. Insgesamt macht das GMG nichts besser, es verlängert nur unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Entgegen aller ökonomischer und klimapolitischer Vernunft.“  
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
07.05.2026
Payment-Souveränität für Europa: Der Digitale Euro als Schlüsselprojekt
Europa diskutiert digitale Souveränität – und der Zahlungsverkehr gehört ins Zentrum dieser Debatte. Der Weg zu mehr Unabhängigkeit im Zahlungsverkehr führt am Digitalen Euro kaum vorbei, aber er ist langwierig und politisch wie technisch anspruchsvoll. Darüber haben wir bei unserer Veranstaltung „Payment-Souveränität für Europa: Der Digitale Euro als Schlüsselprojekt“ mit Moritz Heuberger MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, Martina Weimert, CEO der EPI Company und Sebastian Siepen vom Digital Euro Project der Europäische Zentralbank gesprochen: über Abhängigkeiten, Wettbewerbsfähigkeit und Rahmenbedingungen, die es Europa erlauben, im Zahlungsverkehr mehr eigene Stärke aufzubauen. Zu Beginn stand ein Impulsvortrag von Christian Schäfer, Head of Payments beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Einige zentrale Punkte aus der Diskussion: Der Digitale Euro ist längst nicht nur ein Finanzthema, sondern ein strategisches Infrastrukturprojekt für Europas digitale Unabhängigkeit. Souveränität ist kein abstraktes Konzept, sondern hat hier handfeste wirtschaftliche Implikationen: US-Anbieter dominieren den europäischen Zahlungsverkehr – Schätzungen zufolge fließen jährlich 19 Milliarden Euro an Zahlungsgebühren dorthin. Mit Wero entsteht aktuell das größte private europäische Zahlungsprojekt, das nationale Systeme interoperabel verbinden soll – mit dem Potenzial, große Teile des Marktes abzudecken. Der Digitale Euro soll eine sinnvolle Ergänzung sein. Vertrauen, Datenschutz, Nutzerfreundlichkeit sind zentrale Erfolgsfaktoren: Der Digitale Euro muss mindestens so einfach, bequem und sicher funktionieren wie bestehende Bezahlmethoden. Auch die Verbindung von EUDI-Wallet, digitaler Identität und Zahlungsfunktionen wurde als große europäische Chance diskutiert. Ohne faire regulatorische Rahmenbedingungen haben europäische Anbieter kaum eine Chance gegen die Marktmacht internationaler Plattformen Zusammenarbeit, klare Kommunikation und ein gemeinsames Zielbild zwischen allen beteiligten Stakeholdern sind das, was es braucht. Es geht nicht nur um Resilienz: Europa muss im Zahlungsverkehr auch innovativ und wettbewerbsfähig sein. Vielen Dank an den Gastgeber Deutscher Sparkassen- und Giroverband, unser Vorstandsmitglied Stephan Beyer für die Moderation sowie alle Gäste und Diskutierenden für den offenen Austausch zu einem Thema, das in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung gewinnen wird.
Innovation, Digitalisierung und Technologie
04.05.2026
„Eine Minderheitsregierung würde die AfD zum Entscheider machen“
Unser Vorstandsvorsitzender Karl Haeusgen findet deutliche Worte für die aktuelle Debatte über eine Minderheitsregierung der CDU/CSU im Bundestag: „Eine Minderheitsregierung der Union würde die AfD im Bundestag zum Entscheider machen und wäre deshalb ein Schaden für unser Land – gut, dass Friedrich Merz dies in aller Klarheit gesagt hat.“ Statt Diskussion über Regierungszusammensetzungen fordert Karl Haeusgen, der selbst Unternehmer ist: „Deutschland braucht Stabilität, gerade in Krisenzeiten. Und die Positionen der Rechtspopulisten sind verheerend für unsere Wirtschaft und damit für Wachstum und Arbeit: Das reicht von der feindlichen Einstellung zur EU als Garantin unseres gemeinsamen Binnenmarktes bis zu unbezahlbaren Fantastereien wie 70% Rentenniveau, ganz zu schweigen von ihrem Geschäftsmodell der gesellschaftlichen Spaltung. Die überwältigende Mehrheit der Unternehmen lehnt die AfD als destruktiv ab. Statt Spaltung braucht das Land Gemeinsamkeit für ein Gesamtpaket an Reformen.“
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit Pressemitteilung

Grüne Ideen aus der Mitte der deutschen Wirtschaft

Kompetenzzentrum und Impulsgeber sind unsere mehr als 280 Mitglieder: in der Wirtschaft tätige Führungspersönlichkeiten, Verbände und Unternehmen vom DAX-Konzern bis Mittelständler. Wer mitmacht, kann mitgestalten.

Unsere Themen für Ihre Kompetenz

Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft sind viele Faktoren relevant – wir arbeiten zu einer ganzen Reihe davon, mit klarem Fokus auf Transformation, Innovation, Effizienz. In unseren Fachforen bringen unsere Mitglieder ihre Kompetenzen aus der unternehmerischen Praxis ein und entwickeln Perspektiven. Diese bieten wir der Politik an.

Der Blick aus der Praxis gepaart mit einem breiten Blick auf die unterschiedlichen Branchen, wie ihn die neue Doppelspitze hat, wird die Wirtschaftsvereinigung zu einem bereichernden Austauschort für grüne Wirtschaftspolitik machen.

Franziska Brantner, MdB, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

Zukunftsfähige Politik braucht die Perspektiven aus den Unternehmen, braucht wirtschaftlichen Sachverstand.

Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende Wirtschaftsvereinigung der Grünen

Gute Politik braucht wirtschaftliche Kompetenz. Eine starke Wirtschaft braucht verantwortungsvolle Politik. Beides führt die neue Wirtschaftsvereinigung der Grünen zusammen, und das unterstützen wir sehr.

Omid Nouripour, MdB, Vorsitzender des Politischen Beirats der Wirtschaftsvereinigung

Stagnation können wir uns nicht leisten, weder wirtschaftlich noch mit Blick auf die Klimakrise. Transformation ist das Gegenteil von Stagnation.

Karl Haeusgen, Vorstandsvorsitzender Wirtschaftsvereinigung der Grünen

Nächste Veranstaltungen

27. Mai 2026
Regionalforum Hamburg: Resilienz und Widerstandsfähigkeit
Wie widerstandsfähig sind Wirtschaft, Verwaltung und kritische Infrastrukturen in Zeiten wachsender Unsicherheiten? Während die Resilienz von staatlichen Einrichtungen und großen Unternehmen insbesondere in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung bereits seit langem diskutiert wird, bleibt die Rolle von kleineren und mittleren Unternehmen sowie Organisationen oft unbeachtet. Deshalb wollen wir beim Hamburger Dialogforum Resilienz und Widerstandsfähigkeit unter anderem folgende Fragen diskutieren: Welche Bedeutung haben kleinere und mittlere Unternehmen für resiliente Versorgungsstrukturen zum Beispiel bei der Logistik oder bei Dienstleistungen? Welche Herausforderungen entstehen durch zunehmende Sicherheits- und Krisenanforderungen – sowohl digital als auch analog? Wie können Unternehmen, Verwaltung und Politik wirksam zusammenarbeiten, um Widerstandsfähigkeit nachhaltig zu stärken? Welche Rahmenbedingungen und Sicherheiten sind notwendig, um Resilienz in Wirtschaft und öffentlichen Strukturen auszubauen? Welche Erfahrungen und Perspektiven lassen sich aus unternehmerischer Praxis, Verwaltung und Politik zusammenführen?
Geoökonomie, Resilienz und SicherheitRegionalforen
28. Mai 2026
Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt
Die Industrielandschaft in Sachsen-Anhalt zeichnet sich durch eine spannende Mischung aus regional verankerten Unternehmen und neuen Playern aus: Traditionelle Wirtschaftsbereiche wie Chemie, Maschinenbau und Automobilzulieferer befinden sich inmitten von intensiven Transformationsprozessen, während sich neue Hightech-Branchen zunehmend etablieren. Wie lässt sich diese Dynamik zur langfristigen Stärkung des Industriestandorts nutzen? Und welche akuten Herausforderungen und Folgen ergeben sich aus den Lieferengpässen infolge des Irankriegs? Im Rahmen eines regionalen Round Tables bei Bayer im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen wollen wir diskutieren, welche politischen Weichenstellungen es braucht, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu sichern: Alte Stärken, neue Chancen – Zukunft des Industriestandorts Sachsen-Anhalt Mit: Michael Kellner, MdB und Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Olaf Meister, MdL und Sprecher für Wirtschaft, Finanzen, Kommunales, Wissenschaft sowie Tourismus der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt. Die Veranstaltung setzt auf Austausch: Impulse, konkrete Unternehmensperspektiven aus der Region und eine offene Diskussion – u. a. mit Blick auf regionale Stakeholder und Netzwerke. Bringen Sie also gerne Ihre Perspektiven, konkreten Herausforderung und Lösungen mit ein.
Klimaneutralität, Energiewende und IndustriepolitikRegionalforen
01. Jun. 2026
Regionalforum Berlin: Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft
Die Berliner Gesundheitswirtschaft zählt zu den stärksten und innovativsten Wirtschaftszweigen der Hauptstadtregion – sie ist ein Motor für Wachstum, Beschäftigung und medizinischen Fortschritt auf europäischem Niveau. Die Branche steht jedoch vor zahlreichen Herausforderungen: Neben den klassischen Hürden Fachkräftemangel, Bürokratie und Digitalisierungsdefizite beeinträchtigen auch steigende Produktionskosten und fragile Lieferketten die internationale Konkurrenzfähigkeit. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen unseres Regionalforums gemeinsam mit unseren Mitgliedern Rahmenbedingungen für den Zukunftsstandort Gesundheitswirtschaft und Life Sciences diskutieren. Welche politischen Weichenstellungen braucht Berlin jetzt, um die Metropolregion als führenden internationalen Innovationsstandort zu stärken und zu bewahren? Wir freuen uns auf eine Round Table Diskussion mit: Werner Graf MdA, Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat von B90/ Die Grünen für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026, Tuba Bozkurt MdA, Sprecherin für Industrie und Digitalwirtschaft, B90/ Die Grünen, sowie einem Impuls aus der Wirtschaft von Tobias Helmstorf, Project Lead Berlin Center for Gene and Cell Therapies, Bayer AG.
RegionalforenStandortpolitik, Infrastruktur und Europa

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