Wettbewerbsfähig.
 Klimaneutral.
Doppelt zukunftsfest.

Brücken bauen für tragfähige Transformation – das ist unser Ziel.
Tragfähig für die Unternehmen, die Gesellschaft, das Erdsystem.
Damit Deutschland Innovationsstandort und Effizienzland ist.

Per Jacob Blut
Grüner Wirtschafts-Salon

Wir bringen Führungskräfte ins Gespräch. Zu den großen Themen - bei unserem Salon: Digitale Souveränität – Wie behauptet sich Europa im KI-Zeitalter?

EnBW
Wirksame Wärmewende

Investitionen und Resilienz sichern statt Kosten- und Klimarisiken. Impulspapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz.

Tim Keweritsch
Antriebswende im Schwerlastverkehr

Perspektiven aus der Wirtschaft für die Politik

Standort Berlin2037

Kurzstudie zu den Potenzialen der Hauptstadt zeigt: Berlin kann Wirtschaft

Aktuell

20.08.2026
Studie: „Berlin kann Wirtschaft“ – wie aus den Chancen bis 2037 echtes Wachstum werden kann
„Berlin kann“ – das ist Ergebnis einer Studie zu den Potenzialen der Wirtschaft in der Hauptstadt in den nächsten zehn Jahren. Denn: Berlin hat kein Potenzialproblem. Berlin muss besser darin werden, seine Stärken wirklich in Wertschöpfung zu übersetzen. Damit aus den Chancen Wachstum wird, braucht es einen wirtschaftspolitischen Aufbruch. Aus zwei Workshops und 25 Interviews mit Menschen aus der Berliner Wirtschaft haben die Autoren Vorschläge für neue Strategien entwickelt. „Standort Berlin 2037“:  Fünf Wertschöpfungsfelder, 20 Maßnahmenpakete, 39 Ideen für die ersten hundert Tage der nächsten Landesregierung. Und ein Ziel: Parteiübergreifend den Standort stark machen. „Berlin kann Freiheit. Berlin kann Exzellenz. Berlin kann einfach. Berlin kann stabil“, erklärt Till Kötter, zusammen mit Michael Knoll von der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg der Wirtschaftsvereinigung der Grünen Ko-Initiator der Studie. „Jetzt kommt es darauf an, daraus wirtschaftlichen Erfolg und gute Arbeitsplätze für Berlin zu schaffen.“ Das ist sehr konkret: Bei der Standortwahl spielt für Talente der Faktor Freiheit eine immer größere Rolle, also viel Diversität und wenig Bürokratie. Exzellenz muss aus der Forschung statt nur zu Start-Ups sehr viel schneller auch zu Scale-Up-Unternehmen wachsen können. Einfach muss die Verwaltung werden, damit Unternehmen produktiv sein können. Und stabil: Berlin als Stadt des Wandels kann Produkte für Resilienz in unsicheren Zeiten bieten, von intelligenter klimaneutraler Mobilität bis zu Sicherheits-High-Tech. Über Parteigrenzen hinweg: Diskussion mit Grünen, CDU, SPD diese Woche Erstmals öffentlich vorgestellt wurde die Studie diesen Donnerstag – und dies direkt parteiübergreifend: Über die Vorschläge diskutierten Tuba Bozkurt von Bündnis 90/Die Grünen, Lucas Schaal von der CDU und Florian Dörstelmann von der SPD, alle sind sie Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses. Mit dabei war auch Holger Glocker, Managing Partner von Z_punkt. Er verantwortet die methodische Konzeption und Begleitung der Studie – angewendet wurden etablierte Verfahren strategischer Vorausschau. Fünf Wertschöpfungsfelder bieten für Berlin laut der Studie aus Sicht der Wirtschaft die größten Möglichkeiten: Gesundheitsmetropole Europas, Hauptstadt intelligenter Mobilität, Modellregion für klimaneutrale Infrastruktur, Zentrum für Digitale Souveränität und KI, und Innovationsstandort für Resilienz und Sicherheit. Hierfür nennt die Studie eine Reihe von Hebeln. Dazu zählt der gezieltere Einsatz öffentlichen Kapitals, der Staat als Möglichmacher, und Berlin als Schaufenster für Zukunftstechnologien – diese sollten in Reallaboren in der Stadt rasch zum Einsatz kommen, von Drohnenabwehr bis zu autonomen Straßenbahnen. Das alles mit Mut zum Ausprobieren. Strategische Hebel, konkrete Maßnahmen: Von Zukunftsfonds bis Effizienzgesetz Die Studie nennt konkrete Maßnahmen. Hierzu gehört ein Berliner Effizienzgesetz, das Berichtspflichten für Unternehmen automatisch auslaufen lässt, wenn die Verwaltung nicht deren Nutzen belegen kann. Eine Wohnraumoffensive, weil für Unternehmen die Verfügbarkeit von bezahlbaren und erreichbaren Wohnungen für ihre Beschäftigten zunehmend wichtig wird. Ein Zukunftsfonds Berlin für Investitionen zusammen mit der Privatwirtschaft. Mehr Dual-Use-Forschung öffnen für Sicherheitsprodukte. Ein gemeinsames Programm für Führungskräfte in Behörden von der Verwaltung Berlins und der Wirtschaft. „Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Strukturwandel. Für Berlin entsteht daraus eine historische Chance“, so Ko-Initiator Michael Knoll. „Während viele Regionen erhebliche Ressourcen für die Transformation bestehender Wirtschaftsstrukturen aufwenden müssen, kann Berlin davon weitgehend unbelastet gezielt in den Aufbau neuer Wertschöpfung investieren. Das Jahr 2037 haben wir bewusst gewählt: Es markiert als Fluchtpunkt den 800. Geburtstag Berlins. Und ein Jahrzehnt für die Umsetzung der Strategien, das reicht über Wahlperioden hinaus: Gemeinsam für den Standort.“ Hier die Studie im Volltext.
Regionalforen Standortpolitik, Infrastruktur und Europa
30.07.2026
Impulspapier: Verteidigung als Innovationstreiber
Deutschland erhöht seinen Verteidigungshaushalt 2026 auf 124 Milliarden Euro. Die NATO-Beschlüsse von Ankara und ReArm Europe mobilisieren hunderte Milliarden Euro zusätzlich. Die Ausgabenfrage ist entschieden – die Gestaltungsfrage allerdings noch nicht.Entscheidend ist, ob aus diesen Investitionen industrielle Stärke, technologische Souveränität und echte Innovationskraft entstehen. Das Kiel Institut für Weltwirtschaft zeigt: Es kommt nicht auf die Höhe der Ausgaben an, sondern darauf, wofür sie eingesetzt werden. Die Wirtschaftsvereinigung der Grünen legt ein Impulspapier vor, das konkrete Antworten auf genau diese Frage gibt.Dafür schlagen wir sechs konkrete Maßnahmen vor:  Dual-Use-Innovation gezielt fördern: Sicherheitsrelevanz als Kriterium in der staatlichen Forschungsförderung verankern – mit spezifischen Programmen nach dem Vorbild des US-amerikanischen Defense Advanced Research Projects Agency Modell-Modells (DARPA). Ökosysteme statt Silodenken: Offene Wertschöpfungsnetzwerke aus Grundstoffindustrie, Systemintegratoren, Mittelstand und Startups strukturell ermöglichen – vereinfachte Zertifizierungsprozesse, nationale Qualifizierungsprogramme und echte Brücken zwischen KMU und Tier-1-Unternehmen. Gesamtverteidigung als Gesamtsystem denken: Ressortübergreifende Strategie unter einem gestärkten Nationalen Sicherheitsrat – Planungssicherheit für Unternehmen über Legislaturperioden hinweg. Europäische Verteidigungskooperation als Industriepolitik begreifen: European Defence Industry Programme (EDIP)-Konsortien aktiv mitgestalten, gemeinsame Beschaffungsstandards durchsetzen, nationale Alleingänge beenden. Finanzierungsrahmen schaffen: staatliche Garantieinstrumente, u.a. über KfW und EIB, für rüstungsrelevante Lieferkettentransformationen und eine industriepolitische Komponente im Sondervermögen, damit Unternehmen heute investieren können. Forschung als strategischen Multiplikator begreifen: Den Abstand zwischen der EU (4,5 Prozent des Militärbudgets für F&E) und den USA (17 Prozent) strukturell schließen – durch Dual-Use-Förderlinien und gezielte Maßnahmen zur Talentbindung.  Der Security.Table hat heute dazu berichtet: hier geht es zur Meldung (Paywall).
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
24.07.2026
Antriebswende bei schweren Lastwagen ermöglichen: Strom, Maut, Absicherung von Investitionen
Die klimaneutrale Antriebswende im Schwerlastverkehr ist möglich – aber nur, wenn die Politik an entscheidenden Stellschrauben dreht. Tut sie das, so können E-Lkw einen Wettbewerbsvorteil von 10-20% gegenüber Diesel-Lkw haben. Und sind vor Preissprüngen bei fossilen Brennstoffen sicher, die durch Kriege wie aktuell im Iran oder Erpressung durch Lieferländer drohen. Hierzu hat die Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen der Wirtschaftsvereinigung der Grünen über zwei Jahre in sieben Workshops mit Fachleuten und Betroffenen aus der Branche Perspektiven entwickelt. Diesen Freitag hat sie ein mehr als 20 Seiten starkes Papier mit Fakten und Vorschlägen an NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur in Hilden übergeben. Die Technik ist da, heißt es in dem Papier. E-Lkw sind schon jetzt für mehr als 70% des deutschen Schwerlastverkehrs geeignet. Entscheidend sind die Kosten: Weil sie in der Anschaffung meist noch rund mindestens doppelt so teuer sind wie fossile Lkw, müssen die Einsparungen im Betrieb die Investition rentabel machen. Die Dimensionen sind erheblich: Der Schwerlastverkehr verursacht etwa ein Drittel des Ausstoßes von Treibhausgasen im Verkehrssektor – der seine Klimaziele in den vergangenen Jahren immer wieder verfehlt hat. Und: Preisgünstiger Transport ist ein Kostenfaktor im Hochlohn-Standort Deutschland, quer durch alle Branchen. Bei der Übernahme unterstrich Ministerin Mona Neubaur die Relevanz des Themas: „Diesel raus, Strom rein: Batterieelektrische Lkw sind der Schlüssel für einen zukunftsfähigen, resilienten und wirtschaftlichen Straßengüterverkehr. Immer mehr Unternehmen in NRW nutzen diese Chancen und stellen ihre Flotten um. Jetzt kommt es darauf an, den Ausbau der Lade- sowie Netzinfrastruktur zu beschleunigen und Investitionen zu ermöglichen. Eine gute Ladeinfrastruktur ist schon heute ein echter Standortfaktor – deshalb unterstützen wir in NRW den Aufbau von attraktiven Lademöglichkeiten. Das stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit, schafft Planungssicherheit und reduziert Abhängigkeiten. So bleibt Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft das logistische Herz Europas.“ Hier die Stellschrauben, die in dem Papier diskutiert werden: Ladestrom auf dem Betriebshof statt an der Autobahn: Netzausbau nötigDie Förderung von Ladeinfrastruktur im Depot der Logistiker braucht mehr Aufmerksamkeit von der Politik – die zu oft nur auf die Ladestationen an den Autobahnen schaut. Bei den öffentlichen Ladestationen liegen die Preise aber deutlich über dem Diesel-Äquivalent, also was pro Kilometer für die Energie bezahlt werden muss. Der für kommendes Jahr geplante EU Emissionshandel 2 wird den Diesel auf Dauer verteuern, aber die Stromkosten bleiben absehbar eine Herausforderung. Deshalb braucht es den Lademix mit günstigem Laden im eigenen Depot. Dafür müssen die nötigen Netzanschlüsse zur Verfügung gestellt werden und der Netzausbaumuss insgesamt stark beschleunigt werden. Stromkosten senken: Netzentgelte stärker öffentlich finanzieren Günstige Strompreise sind ein wesentlicher Faktor für die Elektrifizierung des Transportsektors. Für die Wirtschaft in ihrer ganzen Breite sollte die Erzeugung von günstigem klimaneutralem Strom erhöht und Steuern und Abgaben auf Strom auf das rechtlich zulässige Minimum gesenkt werden. Insbesondere muss ein größerer Teil der Netzentgelte aus öffentlichen Mitteln finanziert werden – die Verbraucher von heute können nicht mit ihren Entgelten das Netz von morgen bezahlen. Zugleich werden energieintensive Unternehmen derzeit durch den Industriestrompreis begünstigt – für den Schwerlastverkehr könnte eine übergangsweise ähnliche Begünstigung die Transformation direkt unterstützen. Mautkosten verlässlich gestalten: Über 2031 hinausDie Mautbefreiung für E-Lkw ist aktuell nur bis Juli 2031 gesichert – für Investitionen in neue Fahrzeuge ist hier eine längere Planbarkeit von mindestens zehn Jahren notwendig. Aktuell werden die Mehrkosten für strombetriebene schwere Lastwagen durch die Befreiung ausgeglichen. Die Begünstigung könnte langfristig schrittweise abgebaut werden, in dem Maße wie die Mehrkosten für E-Lkw sinken und deren Anteil am Straßenverkehr wächst. Investitionen mit öffentlichen Garantien ermöglichenUm den Logistik-Unternehmen ihre erheblichen Investitionen in die Antriebswende zu ermöglichen, braucht es den gezielten Einsatz staatlicher Bürgschaften. Insbesondere beim Bau von Lademöglichkeiten auf den Betriebshöfen wollen Banken oft die gebaute Infrastruktur nicht als Sicherheit akzeptieren. Hier sind Programme mit Garantien insbesondere von Länder-Seite nötig. Diese wären nach Einschätzung der betroffenen Branchen günstiger als Subventions-Programme und hätten zugleich mehr Hebelwirkung. Stimmen einiger Unternehmen, die an den Workshops teilgenommen haben: „Die Technik ist da, die Fahrzeuge sind da. Was die Transformation des Schwerlastverkehrs heute bremst, sind vor allem fehlende, öffentlich zugängliche Ladepunkte sowie fehlende Netzkapazitäten und langwierige Anschlussverfahren, um Depotladen zu realisieren. Für uns als REWE Group ist zudem Planungssicherheit ein entscheidender Hebel. Wenn Politik und Netzbetreiber den Infrastrukturausbau beschleunigen und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, kann die Antriebswende im Straßengüterverkehr deutlich schneller Fahrt aufnehmen und einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen leisten.“Dr. Fabian Nevries, Head of Transport Innovation & Technik, Rewe Group „Die Antriebswende im Schwerlastverkehr ist entscheidend für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Logistik. Die Fahrzeuge sind verfügbar – entscheidend ist jetzt der schnelle Ausbau der Netzinfrastruktur. Denn lange Wartezeiten und fehlende Anschlusskapazitäten verzögern den Umstieg auf E-Lkw. Deshalb braucht es eine vorausschauende Netzplanung und schnellere Netzanschlussverfahren.“Dr. Fabian Sösemann, Geschäftsführer, GP JOULE Connect GmbH „Die Antriebswende im Nutzfahrzeugsektor ist längst kein Zukunftsprojekt mehr, sie ist eine unmittelbare Notwendigkeit. Wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen wollen, müssen wir den Übergang vom Diesel zum batterieelektrischen LKW jetzt entschlossen vollziehen. Die Technologie ist bereit, die Unternehmen stehen in den Startlöchern, und die Logistik befindet sich mitten in einer historischen Transformation. Die nächsten Schritte müssen klar und mutig sein: Logistik- und Speditionsunternehmen werden sehr bald mehr Strom verbrauchen als heutige große Industrien. Um in diesem neuen Energiezeitalter wettbewerbssicher zu bleiben oder zu werden, muss die Politik die Strom- und Energiesteuer neu denken, Belastungen reduzieren und Bürokratie spürbar verschlanken. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen – nicht ausbremsen. Die Antriebswende gelingt nur, wenn Politik und Wirtschaft gemeinsam handeln. Wir sind bereit, unseren Teil zu leisten.“Bernd Reining, Geschäftsführer ILS Innovative Logistic Solutions GmbH Die Transformation des Schwerlastverkehrs ist eine zentrale Voraussetzung, um die Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit des Wirtschafts- und Industriestandorts Deutschland zu sichern. Für Unternehmen wird es ein wichtiger Wettbewerbsfaktor werden, wenn Kunden, zunehmend klimafreundliche Transportlösungen erwarten.Die Politik muss verlässliche und langfristige Rahmenbedingungen schaffen: Dazu gehören insbesondere der beschleunigte Ausbau einer flächendeckenden Hochleistungs-Ladeinfrastruktur, ausreichende Netzkapazitäten sowie Planungssicherheit bei Förderinstrumenten und regulatorischen Vorgaben. Nur so können Unternehmen die notwendigen Investitionen in emissionsfreie Nutzfahrzeuge mit Vertrauen und wirtschaftlicher Perspektive tätigen. Das Planungsziel 2031 für die Mautbefreiung ist dabei nicht ausreichend.Andre Wessels, Geschäftsführer Wessels Logistik
Regionalforen Standortpolitik, Infrastruktur und Europa

Grüne Ideen aus der Mitte der deutschen Wirtschaft

Kompetenzzentrum und Impulsgeber sind unsere mehr als 280 Mitglieder: in der Wirtschaft tätige Führungspersönlichkeiten, Verbände und Unternehmen vom DAX-Konzern bis Mittelständler. Wer mitmacht, kann mitgestalten.

Unsere Themen für Ihre Kompetenz

Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft sind viele Faktoren relevant – wir arbeiten zu einer ganzen Reihe davon, mit klarem Fokus auf Transformation, Innovation, Effizienz. In unseren Fachforen bringen unsere Mitglieder ihre Kompetenzen aus der unternehmerischen Praxis ein und entwickeln Perspektiven. Diese bieten wir der Politik an.

Der Blick aus der Praxis gepaart mit einem breiten Blick auf die unterschiedlichen Branchen, wie ihn die neue Doppelspitze hat, wird die Wirtschaftsvereinigung zu einem bereichernden Austauschort für grüne Wirtschaftspolitik machen.

Franziska Brantner, MdB, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

Zukunftsfähige Politik braucht die Perspektiven aus den Unternehmen, braucht wirtschaftlichen Sachverstand.

Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende Wirtschaftsvereinigung der Grünen

Gute Politik braucht wirtschaftliche Kompetenz. Eine starke Wirtschaft braucht verantwortungsvolle Politik. Beides führt die neue Wirtschaftsvereinigung der Grünen zusammen, und das unterstützen wir sehr.

Omid Nouripour, MdB, Vorsitzender des Politischen Beirats der Wirtschaftsvereinigung

Stagnation können wir uns nicht leisten, weder wirtschaftlich noch mit Blick auf die Klimakrise. Transformation ist das Gegenteil von Stagnation.

Karl Haeusgen, Vorstandsvorsitzender Wirtschaftsvereinigung der Grünen

Nächste Veranstaltungen

22. Sep. 2026
Vom StromVKG zum Kapazitätsmarkt: Wie kann die Versorgungssicherheit für einen von Erneuerbaren geprägten Strommarkt stabil und kosteneffizient aufgestellt werden?
Der Beschluss des Bundestags zum  „Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz“ (StromVKG) markiert den Beginn einer Gesamtregulatorik für einen Kapazitätsmarkt, den es für gesicherte Kraftwerksleistung beim weiteren Zubau der Erneuerbaren braucht. Doch wie muss der Kapazitätsmarkt designt sein, damit er ohne zu hohe Kosten für die Wirtschaft gezielte Anreize setzt? Wie kann eine technologieoffene und faire Bewertung der Verlässlichkeit von Anlagen geschaffen werden? Dazu tauschen sich unsere Mitglieder mit Katrin Uhlig MdB, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie der Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion, aus. Mehr zum Thema: Während die Ausschreibungen für Langzeitkapazitäten bereits im September starten sollen, sind die Anforderungen für die folgenden Ausschreibungsrunden noch nicht final. Zudem steht für 2027 ein weiteres Gesetzesvorhaben an, das die Umsetzung eines umfassenden Kapazitätsmarkts zur Sicherung der Versorgung ab 2032 festlegt. Dabei ist zu klären, wie dezentrale Flexibilitätsoptionen (etwa Batteriespeicher, industrielles Lastmanagement oder Biomasse) gleichberechtigt teilnehmen können und wie intelligente Vertragsmodelle und Zulassungskriterien gestaltet werden. Dafür braucht es die Perspektive aus der Wirtschaft. Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!
Klimaneutralität, Energiewende und Industriepolitik
23. Sep. 2026
Gesunde Ernährung fördern: zwischen Transparenz, Eigenverantwortung und Lenkungsinstrumenten
Eine gesunde und nachhaltige Ernährung ist ein wichtiger Baustein für die Prävention ernährungsbedingter Erkrankungen, senkt volkswirtschaftliche Kosten und kann zugleich positive Wirkungen auf die Umwelt haben. Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag dazu bekannt, insbesondere die Ernährung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern und die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen. Für die Förderung gesunder Ernährungsentscheidungen stehen unterschiedliche politische Instrumente zur Verfügung – von Lebensmittelkennzeichnungen und Informationsangeboten über Standards für die Gemeinschaftsverpflegung bis hin zu fiskalischen Anreizen. Welche Ansätze sind wirksam? Wie können Transparenz und Verbraucherorientierung gestärkt werden? Und welche Rolle können Politik und Unternehmen dabei gemeinsam übernehmen? Wir freuen uns auf den Austausch mit: Dr. Zoe Mayer MdB, Sprecherin für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat und Tierschutzbeauftragte der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Dr. Sarah Forberger, Senior Researcher Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit
24. Sep. 2026
Zirkulär bauen, wirtschaftlich wachsen: Potenziale der Kreislaufwirtschaft im Bausektor heben
Der Bausektor ist einer der zentralen Hebel für eine nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft: Er verursacht etwa die Hälfte des gesamten Abfallaufkommens. Gleichzeitig stehen wir vor der Aufgabe, den Gebäudebestand umfassend zu sanieren und dringend benötigten neuen Wohnraum zu schaffen. Die Kreislaufwirtschaft bietet hier erhebliche Chancen. Wenn wir Baustoffe ressourcenschonender nutzen und Materialkreisläufe schließen, reduzieren wir nicht nur Emissionen und Abfallaufkommen, sondern auch unsere Abhängigkeit von importierten Rohstoffen. Zum Thema : „Zirkulär bauen, wirtschaftlich wachsen: Potenziale der Kreislaufwirtschaft im Bausektor heben“, diskutieren unsere Mitglieder mit Kassem Taher Saleh MdB, Sprecher für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen u.a. folgende Leitfragen: Welche regulatorischen Anpassungen, Standards und wirtschaftspolitischen Anreize braucht es, damit die Kreislaufwirtschaft im Bausektor in der Breite skaliert werden kann? Wie können Politik und Unternehmen Hand in Hand arbeiten, um notwendige Investitionen zu ermöglichen und zirkuläre Wertschöpfungsketten zu stärken? Hinweis: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich und unseren Mitgliedern vorbehalten. Eine Teilnahme von Nichtmitgliedern ist im Einzelfall jedoch möglich. Wenden Sie sich dazu gerne per E-Mail an uns!
Geoökonomie, Resilienz und Sicherheit

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